Ryzen 3000 XT effizienter als Zen 3? "ClockTuner for Ryzen" soll es möglich machen

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Ryzen 3000 deutlich effizienter als Zen 3? "ClockTuner for Ryzen" soll es möglich machen (1)
Quelle: AMD

Geht es nach AMD, wird Zen 3 nicht nur schneller als Zen 2, sondern auch deutlich effizienter. Anscheinend lässt sich aus der Ryzen-3000-Serie aber ebenfalls noch einiges herausholen. Yuri "1usmus" Bubliy hat anhand seines "ClockTuner for Ryzen" jedenfalls demonstriert, wie er seinen Ryzen 3900XT effizienter als dessen Nachfolger macht.

Zen 3 und seine in Aussicht gestellte Performance- und Effizienzsteigerung ist derzeit in aller Munde. Während nun viele über die Plünderung ihres Sparschweins nachdenken, zeigt der bereits durch seinen "DRAM Calculator for Ryzen" bekannte Yuri "1usmus" Bubliy, welche Reserven im Vorgänger schlummern. Zur Optimierung nutzt er seinen "ClockTuner for Ryzen". Durch Feintuning an den verschiedenen Kern-Clustern (CCX) eines Ryzens 9 3900XT kommt die CPU demnach mit deutlich weniger Spannung aus, wodurch das System im Cinebench R20 laut Bubliy nur noch 85,2 statt 142 Watt aus dem Netzteil zieht.

Bubliy will die Leistung pro Watt um 67 Prozent gesteigert haben. Zieht man nun den Vergleich zu Zen 1, hat sich das Verhältnis um den Faktor 3,34 verbessert. Zur Veranschaulichung hat der Programmierer eine AMD-Folie übermalt, was uns zum springenden Punkt bringt: Die Performance pro Watt liegt bei der Zen 3-Architektur, auf der die kommenden Ryzen-5000-Prozessoren basieren, laut dieser Folie lediglich um den Faktor 2,4 zu.

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Angeblich schlummert in allen XT-CPUs viel Potenzial

Laut Yuri "1usmus" Bubliy sei sein Beispiel kein Einzelfall. Alle XT-Samples würden phänomenale Ergebnisse erzielen. Über die Praxistauglichkeit jenseits von Benchmarks wollen wir an der Stelle nicht urteilen. Tatsache zumindest ist, dass die erst vor wenigen Monaten veröffentlichten XT-Versionen die Speerspitze der Zen-2-CPUs darstellen. Sie takten bereits ab Werk etwas höher als ihre Geschwister und scheinen darüber hinaus auch etwas mehr Overclocking-Potenzial zu bieten, Stichwort Chipgüte. Ein ähnliches Verhalten offenbarten die nachgereichten Zen-2-Vierkerner in Form des Ryzen 3 3300X und 3100.

Mehr zum Thema: ClockTuner for Ryzen 3000 (5000): Gratis-Tool für mehr CPU-Leistung und -Effizienz erschienen

Die Benutzung eines Tools wie dem "ClockTuner for Ryzen" erfolgt natürlich auf eigenes Risiko. Nutzer müssen zudem bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehört etwa das Setzen gewisser BIOS-Voreinstellungen und das Vorhandensein der AGESA Combo AM4 1.0.0.4 oder höher. Eine umfangreiche Anleitung zum Tool findet man bei igorslab.de, der den "ClockTuner for Ryzen" auch zum Download anbietet.

Quelle: Twitter

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    • Kommentare (89)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DaHell63 Volt-Modder(in)
        Jetzt werden die Ergebnisse von den Usern hochgeladen.
        Meine Favoriten...optimiert 178/187 und 188W PPT bei einem 3900X .
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      • Von Darkearth27 BIOS-Overclocker(in)
        Ja ist richtig, hatte mich nur gewundert, wieso du es aus dem Sammler hier her verlinkt hattest

        Und es ist immer halt ein "kann gut gehen" und ein "kann aber auch schief gehen" beim Ryzen Master.
        Hab schon einige gehabt die deswegen ihr Bios mehrmals neu flashen mussten, weil sie Einstellungen direkt über das RMT gemacht haben.
      • Von Bl4ckR4v3n Software-Overclocker(in)
        Ging darum das der Ryzen master eben nicht das sicherste Tool ist und es auch Probleme geben kann.
      • Von Darkearth27 BIOS-Overclocker(in)
        Was hat meine Aussage aus dem ryzen Sammelthread hier zu suchen? Ich frag einfach nur mal.
      • Von Bl4ckR4v3n Software-Overclocker(in)
        Zitat von hanfi104
        Ich kenne eher das Gegenteil.
        Allcore OC ist mit Prime stabil, weil keine Lastwechsel mit hohen Boosts dabei sind.
        Spiele ich 10 Minuten WoT, weiß ich sofort, ob das OC Stabil ist.
        Man muss einfach beides Testen, vorallem mit Clock Offsets und Spannungs Offsets.

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        Die 150W waren von mir so Vorgabe. Mit Handbrake lande ich bei 145W, was praktisch schon Stock Power ist.
        Inzwischen stehen die Settings sogar so im BIOS. Das erste mal, das mein Board überhaupt Coreclock =! Auto bootet
        Komisch Prime haut einem je nach Setting schon richtig fiese Lastspitzen rein. Hatte selbst auch noch nichts was bei Prime stable war, bei anderen Programmen nicht. 4,5 läuft bspw. auch WoT aber wehe ich starte etwas was AIDA in der Last übertrumpft. Da sind die Lichter sofort aus.

        Zum RM:
        Zitat von Darkearth27
        Wenn OC, dann NUR und ausschließlich im Bios machen, alles andere ist wie russisch Roulette, da der RyzenMaster eine eigene Sparte im Bios erhalten hat, wo ggf. Rückstände bleiben können, selbst wenn man es resettet.
        Leider triffst du die Pauschalaussagen. Stabilität ist eine Frage der genutzten Programme und hier hat sich der CTR bei mir bereits Disqualifiziert. BSOD bei Python Multiprocessing ist nicht mal der Worst Case wenn auch nicht ohne. Und dazu mehrmals durchlaufen mit unterschiedlichen Ergebnissen, solche Tests müssen Reproduzierbar sein und keine Lotterie...
        Solche Settings wenn diese nicht Rockstable sind, sind immer Kritisch zu betrachten. Wenn es bei dir gut geht, heißt das nicht dass der nächste einen Benefit von hat.
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