ClockTuner for Ryzen 3000 (5000): Gratis-Tool für mehr CPU-Leistung und -Effizienz erschienen
Besitzer eines AMD-Prozessors der Ryzen 3000-Reihe mit "Zen 2"-Architektur können ihre CPU mit dem "ClockTuner for Ryzen" ab sofort relativ simpel optimieren.
Nachdem der vielversprechende "ClockTuner for Ryzen" im August angekündigt wurde, ist die kostenlose Software des auch für seinen "DRAM Calculator for Ryzen" bekannten Entwicklers Yuri "1usmus" Bubliy nun in einer ersten Release-Version erschienen. Dabei kann es bei einigen Nutzern laut einer Twitter-Meldung des Entwickler noch zu kleinen Problemen kommen, die aber alsbald per Hotfix behoben werden sollen. Unterstützt werden zunächst nur Ryzen 3000-CPUs ausgehend vom Ryzen 3 3100 bis hoch zum Ryzen Threadripper 3970X, allerdings sollen später auch die Ryzen 4000-APUs mit Codenamen "Renoir" und "Zen 3"-Support folgen.
Der "ClockTuner for Ryzen", kurz CTR, stellt dabei über die auswählbare "Diagnostic"-Funktion im Programm automatisiert fest, welcher Kern-Cluster (CCX) des verbauten Chips die beste Qualität und das größte Potenzial für Anpassungen mit sich bringt. Nach der Analyse werden dann automatisch die besten Taktraten und Spannungen angegeben und können per Profil festgelegt oder widerrufen werden. Um für Stabilität zu sorgen, fährt die Software dann den separat herunterzuladenden Stresstest Prime95 und wahlweise auch Cinebench 20.
Am Entwicklerbeispiel eines Ryzen 9 3900XT konnte mittels der CTR-Optimierung im Cinebench R20 dadurch eine um fast 11 Prozent bessere Leistung erreicht werden, indem der Takt von rund 4,042 GHz auf bis zu 4,550 GHz für zwei CCX-Gruppen angehoben wurde, während gleichzeitig die Spannung von 1,283 Volt auf um 1,25 Volt gesenkt werden konnte.
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Voraussetzung, Download und Anleitung
Für die Nutzung des "ClockTuner for Ryzen" müssen neben der passenden CPU allerdings auch ein paar weitere Voraussetzungen beachtet werden, wie etwa ein paar BIOS-Voreinstellungen, das Vorhandensein der AGESA Combo AM4 1.0.0.4 oder höher und ein relativ aktuelles Windows 10 mit 64 Bit (Build 1909-2004), ebenso wie auch ein paar herstellerspezifische Settings zu Load Line Calibration und Co. Eine umfangreiche Anleitung zum Tool findet sich auf igorslab.de, wo auch der Download angeboten wird.

Weis aber auch nur, das man CTR nur MIT SMT überhaupt starten kann. Es sollte doch eigentlich keinen Nachteil geben oder? Es werden die 12 physisch vorhandenen Kerne angepasst, ausgelotet. Mit SMT aus, sollte sogar noch etwas mehr Einsparung möglich sein.
Wenn ich selten doch mal die 24 Threats ordentlich nutze, rauscht die Temperatur schon ein paar Grad höher rauf, als bei deaktiviertem SMT.
Auch mit allcore OC.
Die 7240cb von einem R9 3900XT (Computerbase) erreiche ich mit max 109W.
Wenn ich die 142W ausnutze, die ein R9 3900X/XT beim CB20 so zieht, komme ich auf 7909cb.
Allerdings ohne das TOOL/Ryzen Master.