AMD Ryzen 7 8700F und Ryzen 5 8400F im Test: Phönix ohne IGP als Mobile-CPU im Desktop
Phönix hat im Desktop als Ryzen 7 8700G und Ryzen 5 8600G das Licht der Welt erblickt. AMD verkauft diese als AI-Beschleuniger mit RDNA3-IGP und hoher Leistung dank Zen-4-Unterbau. Neu im Testlabor sind jetzt AMDs Ryzen 7 8700F und Ryzen 5 8400F eingetroffen. Sie verzichten auf die IGP und Falle des Ryzen 5 auch auf die NPU. Lohnt sich dennoch der Griff zu den Modellen?
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Am 08.01.2024 auf der CES hat AMD die neuen Accelerated Processing Units (APU) mit der Bezeichnung Hawk Point für den Desktop vorgestellt. Die Ryzen-8000-Prozessoren setzen auf die Zen-4-Architektur, entstammen jedoch dem Mobile-Design Phönix, die als Ryzen-7X40U/HS-Modelle debütierten und anders als die Desktop-Prozessoren der Zen-4-Generation auf eine leistungsfähigere integrierte Grafikeinheit und KI-Beschleunigung zurückgreifen können. Doch nicht nur das: Die integrierte Grafikkarte kann auch erstmalig auf die AMD Frame Generation zugreifen. Unser Test hat damals gezeigt, dass sich damit durchaus die Leistung einer anständigen Grafikkarte erreicht werden kann. Um Platz für die RDNA-3-Grafik zu schaffen, sind Ryzen-8000-APUs hinsichtlich des L3-Caches jedoch beschnitten: Statt 32 MiByte setzen Ryzen 7 8700G und Ryzen 5 8600G nur auf 16 MiByte. Sie gehen damit den gleichen Weg wie ihre Vorgänger, darunter Ryzen 5 2400/3400G (Zen) oder Ryzen 7 5700G (Zen 3), die ihrerseits beim CPU-Teil nur beschnittene Prozessoren mit weniger L3-Cache sind. Ryzen 7 8700F und Ryzen 5 8400F sind dagegen teil-deaktivierte APUs aus der 8000G-Generation, die sich darin unterscheiden, dass die integrierte Grafikeinheit deaktiviert ist.
AMD Ryzen 7 8700F und Ryzen 5 8400F sind ab sofort verfügbar. Der Achtkerner 8700F ist ab rund 279 Euro gelistet, während der Sechskerner 8400F ab 160 Euro verfügbar ist. Wir bedanken uns bei Zed Up für die Leihstellung des Ryzen 7 8700F und Ryzen 5 8400F.
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Ryzen 7 8700F und Ryzen 5 8400F: Übersicht und technische Daten
Ryzen 8000 ist nicht etwa der Desktop-Nachfolger zu Ryzen 7000 (dieser wird noch im Juli als Ryzen 9000 auf den Markt kommen), sondern eine für den Desktop angepasste Mobile-APU, die ihrerseits als Ryzen U/HS 8XXX/7XXX vermarktet wird. Die Varianten mit G-Suffix setzen dabei auf die mächtige RDNA3-IGP. Auf diese müssen Ryzen 7 8700F und Ryzen 5 8400F verzichten. Zumindest bleibt dem Achtkerner, Ryzen 7 8700F noch die NPU, wohingegen der Sechskerner Ryzen 5 8400F vom 8500G stammt, der keine NPU besitzt, jedoch nicht dessen spärlich ausgestattete Zen-4c-Kerne mitschleift, sondern sechs vollwertige Zen-4-Kerne. So ist ein Ryzen 5 8400F viel mehr ein Ryzen 5 8600G als ein 8500G, jedoch ohne die NPU, welche einen 8600G zum Preistipp macht. Es fällt selbst einem Fachredakteur schwer, die Komplexität dieses Chaos zu erfassen. Wir haben Ihnen daher eine "übersichtliche" Tabelle erstellt, die Ihnen hoffentlich hilft, die beiden Testkandidaten richtig einzuordnen:
| Model | Codename | Kerne | Boost-/Base-Takt | Cache | Grafikeinheit | TDP | NPU (max.) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ryzen 7 8700G | Phoenix | 8× Zen 4 | Bis zu 5,1 GHz/4,2 GHz | 16 MiB L3 | 780M (12 CU RDNA3, 2,9 GHz) | 65 W | 16 TOPS |
| Ryzen 7 8700F | Phoenix | 8× Zen 4 | Bis zu 5,0 GHz/4,1 GHz | 16 MiB L3 | Nein | 65 W | 16 TOPS |
| Ryzen 5 8600G | Phoenix | 6× Zen 4 | Bis zu 5,0 GHz/4,3 GHz | 16 MiB L3 | 760M (8 CU RDNA3 2,8 GHz) | 65 W | 16 TOPS |
| Ryzen 5 8500G | Phoenix (2) | 2× Zen 4, 4× Zen 4c | Bis zu 5,0 GHz/3,5 GHz (Zen 4c 3,7 GHz/3,2 GHz) | 16 MiB L3 | 740M (4 CU RDNA3 2,8 GHz) | 65 W | Nein |
| Ryzen 5 8400F | Phoenix | 6× Zen 4 | Bis zu 4,7 GHz/4,2 GHz | 16 MiB L3 | Nein | 65 W | Nein |
| Ryzen 3 8300G | Phoenix (2) | 1× Zen 4, 3× Zen 4c | Bis zu 4,9 GHz/3,4 GHz (Zen 4c 3,6 GHz/3,2 GHz) | 8 MiB L3 | 740M (4 CU RDNA3 2,6 GHz) | 65 W | Nein |
| Ryzen 9 7945HX3D | Dragon Range | 16× Zen 4 | Bis zu 5,4 GHz/2,3 GHz | 128 MiB L3 | 610M (2 CU RDNA2, 2,2 GHz) | 55 W | Nein |
| Ryzen 9 7945HX | Dragon Range | 16× Zen 4 | Bis zu 5,4 GHz/2,5 GHz | 64 MiB L3 | 610M (2 CU RDNA2, 2,2 GHz) | 55 W | Nein |
| Ryzen 9 7845HX | Dragon Range | 12× Zen 4 | Bis zu 5,2 GHz/3,0 GHz | 64 MiB L3 | 610M (2 CU RDNA2, 2,2 GHz) | 55 W | Nein |
| Ryzen 7 7745HX | Dragon Range | 8× Zen 4 | Bis zu 5,1 GHz/3,6 GHz | 32 MiB L3 | 610M (2 CU RDNA2, 2,2 GHz) | 55 W | Nein |
| Ryzen 5 7645HX | Dragon Range | 6× Zen 4 | Bis zu 5,0 GHz/4,0 GHz | 32 MiB L3 | 610M (2 CU RDNA2, 2,2 GHz) | 55 W | Nein |
| Ryzen 9 8945HS | Hawk Point | 8× Zen 4 | Bis zu 5,2 GHz/4,0 GHz | 16 MiB L3 | 780M (12 CU RDNA3, 2,8 GHz) | 45 W | 16 TOPS |
| Ryzen 9 7940HS | Phoenix | 8× Zen 4 | Bis zu 5,2 GHz/4,0 GHz | 16 MiB L3 | 780M (12 CU RDNA3, 2,8 GHz) | 55 W | 10 TOPS |
| Ryzen 7 8845HS | Hawk Point | 8× Zen 4 | Bis zu 5,1 GHz/3,8 GHz | 16 MiB L3 | 780M (12 CU RDNA3, 2,7 GHz) | 55 W | 16 TOPS |
| Ryzen 7 7840HS | Phoenix | 8× Zen 4 | Bis zu 5,1 GHz/3,8 GHz | 16 MiB L3 | 780M (12 CU RDNA3, 2,7 GHz) | 55 W | 10 TOPS |
| Ryzen 7 8840HS | Hawk Point | 8× Zen 4 | Bis zu 5,1 GHz/3,3 GHz | 16 MiB L3 | 780M (12 CU RDNA3, 2,7 GHz) | 28 W | 16 TOPS |
| Ryzen 7 8840U | Hawk Point | 8× Zen 4 | Bis zu 5,1 GHz/3,3 GHz | 16 MiB L3 | 780M (12 CU RDNA3, 2,7 GHz) | 28 W | 16 TOPS |
| Ryzen 7 7840U | Phoenix | 8× Zen 4 | Bis zu 5,1 GHz/3,3 GHz | 16 MiB L3 | 780M (12 CU RDNA3, 2,7 GHz) | 28 W | 10 TOPS |
| Ryzen 5 8645HS | Hawk Point | 6× Zen 4 | Bis zu 5,0 GHz/4,3 GHz | 16 MiB L3 | 760M (8 CU RDNA3 2,6 GHz) | 45 W | 16 TOPS |
| Ryzen 5 7640HS | Phoenix | 6× Zen 4 | Bis zu 5,0 GHz/4,3 GHz | 16 MiB L3 | 760M (8 CU RDNA3 2,6 GHz) | 45 W | 10 TOPS |
| Ryzen 5 8640HS | Hawk Point | 6× Zen 4 | Bis zu 4,9 GHz/3,5 GHz | 16 MiB L3 | 760M (8 CU RDNA3 2,6 GHz) | 28 W | 16 TOPS |
| Ryzen 5 8640U | Hawk Point | 6× Zen 4 | Bis zu 4,9 GHz/3,5 GHz | 16 MiB L3 | 760M (8 CU RDNA3 2,6 GHz) | 28 W | 16 TOPS |
| Ryzen 5 7640U | Phoenix | 6× Zen 4 | Bis zu 4,9 GHz/3,5 GHz | 16 MiB L3 | 760M (8 CU RDNA3 2,6 GHz) | 28 W | 10 TOPS |
| Ryzen 5 8540U | Hawk Point | 2× Zen 4, 4× Zen 4c | Bis zu 4,9 GHz/3,2 GHz (Zen 4c 3,7 GHz/3,0 GHz) | 16 MiB L3 | 740M (4 CU RDNA3 2,8 GHz) | 28 W | Nein |
| Ryzen 5 7545U | Phoenix (2) | 2× Zen 4, 4× Zen 4c | Bis zu 4,9 GHz/3,2 GHz (Zen 4c 3,7 GHz/3,0 GHz) | 16 MiB L3 | 740M (4 CU RDNA3 2,8 GHz) | 28 W | Nein |
| Ryzen 5 7540U | Phoenix | 6× Zen 4 | Bis zu 4,9 GHz/3,2 GHz | 16 MiB L3 | 740M (4 CU RDNA3 2,5 GHz) | 28 W | Nein |
Wie Sie sehen, gibt es sogar eine Mobile-APU mit 3D-V-Cache, welche leider bisher nicht den Weg in den Desktop geschafft hat. Sei's drum. Sie finden die beiden Testkandidaten weit oben und anhand der Spezifikationen wird schnell klar, worum es sich im Kern handelt. Warum AMD speziell beim Ryzen 5 8400F beim Takt den Rotstift ansetzt, lässt sich vermutlich damit erklären, dass es schlicht teil-defekte Ryzen 5 8600G sind, die von AMD noch verwertet werden sollen. Insgesamt ergänzt somit nur der Sechskerner 8400F halbwegs sinnvoll das Portfolio im Desktop, wohingegen der Achtkerner 8700F einfach "nur" ein 8700G ohne IGP ist. So erklärt sich auch der noch immer recht hohe Preis, Stichwort KI-Beschleunigung (NPU). Es gibt darüber hinaus noch eine "Besonderheit", welche die beiden Testkandidaten mit sich bringen: Sie bieten beide nur acht PCI-Express-4.0-Lanes für den Grafikkarten-Slot. Immerhin, so könnte man sagen, denn ein Ryzen 5 8500G bietet sogar nur vier Lanes, sodass ein Ryzen 5 8400F in dieser Hinsicht besser ausgestattet ist. Wir gehen im Fazit noch einmal darauf ein.
Auf der kommenden Seite beschäftigen wir uns mit der Leistung der beiden Prozessoren. Wir haben dazu neue Spiele und Anwendungen parat, die wir hier Ihnen mit diesem Test vorstellen. Wie üblich gilt dabei der Grundsatz, dass wir nach Hersteller-Spezifikation testen. Alles Weitere dazu finden Sie auf der letzten Seite.

8700f 150€
B650E Asus Tuf 140€
32GB ddr5 6000mhz 90€
1TB nvme pcie 4.0 50€
Thermaltake View 270 80€
360aio Wakü 60€
9070xt 790€
Gesamt 1360€
Mehr geld hat der Junge nicht zusammen bekommen, der ist vor 2 Wochen 15 geworden. Netzteil schenk ich dem mein altes Be Quiet!
Ich weiß das die CPU ne Krücke ist, aber für das Geld bekommt man keine andere am5 cpu, jetzt kann der was sparen und sich später einen 7800x3d für dann hoffentlich nur 350€ rein setzen und den 8700f kann man dann bestimmt noch für 50€ verkaufen! Ich glaube kaum das man ein Gaming PC mit mehr Leistung für das Geld zusammen stellen kann!
Ich rüste auch auf, von nem I7 6800K mit 32GB ddr4 3000mhz im Quadchanel, auf 9800x3d geköpft mit Direkt die Kühler, x870e Tomahawk und 64GB Ddr5 6000mhz cl28, die CPU ist schon am Samstag gekommen der Rest hoffentlich die Woche, hab ne 4080RTX Gamerock OC, die bekommt nen Eisblock drauf und ein Mo-Ra 3 Pro 360 kommt zu meiner internen Wasserkühlung dazu, hab vorne einen 280x140x28mm Radi und oben 420x140x28mm. Den Eisblock und den Mo-Ra hab ich auch schon da, hab aber kein bock mein Setup zweimal komplett zu zerlegen, deswegen warte ich bis der rest da ist!
Ich führe den Test durch und schreibe den Artikel und Torsten erntet die Lorbeeren dafür
Das Produkt ist, joa, nett
Deswegen ist das auch mein letzter Post in diesem Forum.
Dann muss man auch wissen wie man es gemacht hat. Dazu muss man kein Sammelsurium an Details und neuen BIOS Versionen veröffentlichen, sondern lediglich mitteilen, wie viel Saft (Powertarget) und Ampere die CPUs bekommen.
Dass solche Dinge in einem großen Artikel bis ins Detail aufgedröselt werden ist schön und gut, aber wenn man den Test veröffentlicht, muss man dahinter auch schreiben, oder zumindest auf Nachfrage antworten wie viel Power die CPUs ziehen und da ist deutlich etwas passiert. Teilweise 80 Watt weniger als zu alten Tests.
Das mag für Youtuber gelten, aber nicht für professionelle Tests, die man nachstellen kann und wo Savegames zur Verfügung gestellt wurden.
Aber du verstehst offenbar nicht, dass ich hier niemanden überhaupt etwas schuldig bin