Ryzen 7 5800X3D ohne OC: Robert Hallock bestätigt
Wie die Gerüchte bereits orakelten: Der Ryzen 7 5800X3D hat keine OC-Optionen. AMD bestätigt das und verweist auf die zur Verfügung stehende Fertigungstechnik, weshalb man die Spannungen begrenzen musste.
Vor einigen Tagen machte das Gerücht die Runde, dass der Ryzen 7 5800X3D nicht übertaktbar sein wird und das wurde nun von Robert Hallock bestätigt. In einem Livestream mit Hot Hardware sagte der AMD-Mann, das manuelles OC beim Ryzen 7 5800X3D kein Thema sein wird. AMD hat die Mainboard-Partner entsprechend aufgefordert, die Funktionen für den Ryzen 7 5800X3D im Mainboard zu deaktivieren.
Laut Hallock sind die CPUS "hard locked" - es sollte also auch keinen Umweg geben. Ob das dann wirklich so ist, wird sich zeigen. Man würde vermuten, dass AMD den Multiplikator in der CPU begrenzt und die Mainboard-Partner alle anderen Optionen aus den Mainboards patchen.
Ob es letztlich die rein thermischen Probleme sind, ist nicht ganz klar. Der NAND, der Huckepack als Cache auf dem Compute-Die sitzt, soll laut Hallock mit 1,3 bis 1,35 Volt laufen, was für die Kerne ein Problem ist, denn um Spitzentakte zu erreichen, laufen die auch mal mit 1,45 bis 1,5 Volt. Infolgedessen mussten Restriktionen eingeführt werden.
Das erklärt dann auch die Preisgestaltung der CPU. Für 449 US-Dollar MRSP bekommt man entweder den Ryzen 7 5800X mit OC und ohne Extra-Cache oder den Ryzen 7 5800X3D ohne OC und mit zusätzlichem NAND. Auf der Straße bekommt man sogar für dieses Geld den Ryzen 9 5900X mit vier Kernen mehr.
OC-Sperre nur für einzelne Produkte
Hallock betonte zudem, dass das Thema OC-Sperre nur den Ryzen 7 5800X3D betrifft, weil man technisch gezwungen ist. Generell werde man mit Übertaktungsfunktionen weiter sehr offen umgehen. Man sei hier durch die verfügbaren Fertigungstechnologien beschränkt, was man so interpretieren kann, dass künftige Prozessoren mit Zusatzcache dank Fortschritten in der Fertigungstechnik möglicherweise OC bekommen.
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Ganz interessant ist auch, dass Hallock die Vermutung bestätigt, dass der Ryzen 7 5800X3D eine Art Testballon ist. Man habe sich bewusst für 8 Kerne entschieden, weil das im Mainstream zusammen mit dem Cache für Spieler den meisten Nutzen verspricht, während Lasten außerhalb des Gamings im Endkundenbereich nicht zwingend profitieren werden. Bei Serveranwendungen, Milan-X bekommt auch die Cache-Option, sieht das dann wieder anders aus.
Quelle: Hot Hardware (Youtube)



Danke, hatte wegen Müdigkeit Tomaten auf den Augen.
Der 5500 könnte ein günstiges Architektur-Upgrade für mich sein, auf X470 gibt es eh nur PCIe 3.0.
https://www.pcgameshardwa... (ganz unten)
Man darf aber auf jeden Fall gepsannt sein was es auf dem Desktop in konkreten Workloads bringen wird und wie das P/L-Verhältnis ausfallen wird. Mit dem Preis wird das Produkt sich jedoch vermutlich trotz der nur 8 Kerne eher in das Enthusiast-Segment einsortieren, während der Großteil des Marktes eher den Preisvorteil des regulären 5800X mitnehmen wird.
Mir ist eben aufgefallen, dass die offiziellen Seiten seitens AMD online sind. Wie bereits vermutet wurde, ist der Ryzen 5500 ein 5600G "Cezanne" ohne iGPU, X370 Support wird aufgeführt:
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Der Support von B350 und X370 fehlt bei den Angaben vom 5800X3D, also wird es wohl, wenn es funktioniert, auf ein BIOS im Beta-Stadium hinauslaufen bzw. evtl. nicht offiziell funktionieren. Gut, dass ich früh zu einem günstigen X470 wechselte:
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Betreib die cpu auch grade ohne SMT da sinnlos ,zock im moment nur damit leistung ist genug mit 16 Kernen ohne smt.