AMD Ryzen 7 5800X3D: Comeback erforderte offenbar neue Entwicklungsarbeit
AMD bringt den Ryzen 7 5800X3D zurück. Nun erklärt der Hersteller, warum die Neuauflage offenbar mehr Entwicklungsarbeit erforderte, als die bekannten Eckdaten zunächst vermuten lassen.
AMD hat im Rahmen der Computex 2026 angekündigt, den Ryzen 7 5800X3D erneut aufzulegen. Die Rückkehr ist also kein neues Thema mehr. Es gibt allerdings neue technische Hintergründe dazu, warum die Neuauflage des Ryzen 7 5800X3D offenbar nicht nur ein einfacher Produktionsneustart war.
Gegenüber Tom's Hardware soll David McAfee, Vice President und General Manager von Radeon und Ryzen bei AMD, erklärt haben, dass eine Rückkehr des Prozessors nicht so simpel gewesen sei, wie es auf den ersten Blick wirken könnte. Demnach habe AMD den Ryzen 7 5800X3D für einen neueren Stackingprozess erneut anpassen und qualifizieren müssen. Hintergrund sei, dass der ursprüngliche Bonding-Prozess, der beim ersten Ryzen 7 5800X3D verwendet wurde, in dieser Form nicht mehr verfügbar gewesen ist.
Der ursprüngliche Ryzen 7 5800X3D setzte auf AMDs 3D-V-Cache-Technik und damit auf gestapelten zusätzlichen Cache. Technisch wird dabei ein zusätzlicher SRAM-Chiplet-Bereich mit dem CPU-Die verbunden. Laut Tom's Hardware kommt dabei TSMCs SoIC-Technik zum Einsatz, bei der mehrere Siliziumschichten über Hybrid-Bonding zusammengeführt werden. Diese grundsätzliche Technik habe sich zwar nicht vollständig geändert, AMD musste den Prozess aber offenbar an die späteren Generationen der 3D-V-Cache-Fertigung anpassen.
McAfee beschreibt diesen Schritt sinngemäß als deutlich umfangreichere Arbeit. AMD habe prüfen müssen, ob sich der Ryzen 7 5800X3D überhaupt auf den neueren Stacking-Prozess übertragen lässt. Dazu seien neue Muster, Validierungen und Zuverlässigkeitstests nötig gewesen. Erst nach dieser erneuten Qualifikation habe AMD den Prozessor wieder in die Produktion bringen können.
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Quelle: AMD via Tom's Hardware

Die Hälfte der UVP wäre angebracht wenn man tatsächlich die Zielgruppe an Gamern im Sinn hätte. Sind sicher nicht Die ,die die Kohle locker sitzen haben.
wenn du deine CPU wirklich den ganzen tag 100% auslasten musst, dann hol dir was besseres. für spiele wird das absolut kein problem sein und wir sind ja hier bei pc GAMES und nicht bei pc WORKLOAD
die meisten brauchen das eben nicht.
die brauchen keine 5 M2 slots, die brauchen keine onboard soundkarte, weil sie USB kopfhörer, oder USB soundbars verwenden. die brauchen kein WLAN, weil sie ein kabel haben
gibt absolut keinen grund hier rot zu werden, weil man nicht das teuerste kauft, das man dann sowieso nicht ausnutzt.
aber dann lohnt es sich einfach nicht mehr aufzurüsten, sondern neu zu kaufen. wie gesagt einfach zu INTEL wechseln und DDR4 mitnehmen und verscuhen CPU und brett noch rigendwie zu verkaufen.
dann hat man etwas besseres, mehr kerne, GARANTIE!!!! auf das mainboard und kommt sogar günstiger davon
Für die Base-Gaming-Smoothness des 5800X3D reicht mittlerweile ein Low-Budget-Prozessor . Das heißt: im Mittel. Der Cache ist ja schon immer ein bisschen Wundertüte mit Premiumaufpreis gewesen. Weil er nur ein einziges, spezifisches Bottleneck adressiert -- an der Basis der CPU samt Architektur und Limits aber nichts ändert. Entsprechend: Einmal explodiert er (zuletzt in Resident Evil mit 50% Leistungszuwachs). Ein anderes Mal bringt er wenig bis nichts (Gothic Remake). Und im (seltenen) absoluten Worst Case ist der 5800X sogar flotter, weil höher getaktet.
Persönlich würde ich diese Kohle niemals zahlen und lieber mit einem "normalen" Zen3-Chip diese Krise aussitzen. Aber mein letzter 300-Euro-Plus-Prozessor war auch ein Athlon T-Bird vor einem Vierteljahrhundert. Und kompetitiv spiele ich auch nichts.
Edit: Und um bezüglich des Onboard-Sounds nochmal klarzustellen: Es kommt natürlich nicht allein auf den Chip an sich sondern auch auf die konkrete Implementation an. Wenn so ein ALC1220/4080 schlecht implementiert ist etwa weil die Ausgänge nicht vernünftig abgeschirmt sind, dann ist man natürlich trotzdem angeschmiert und andersherum kann ein ALC897 oder so durchaus brauchbar sein, wenn er denn vernünftig implementiert ist. Aber tendenziell wird sich da diesbezüglich eben bei den teureren Boards etwas mehr Mühe gegeben, sodass das Risiko ein knacksendes/rauschendes oder sonstwie schlecht klingendes Board mit ALC897 zu bekommen einfach höher ist als das bei den höherpreisigen Boards mit ALC1220/4080.
Aber der Preis ist natürlich auch ganz genau kalkuliert von AMD. Man liegt damit durchaus noch ein Stück unter den aktuellen Gebrauchtpreisen (man weiß also sowieso schon, dass die Leute bereit sind diesen Preis zu bezahlen, die Dinger gehen ja gebraucht um 400€ weg derzeit) und auch die 360€ sind erstmal schlicht noch deutlich günstiger als ein kompletter Umstieg auf AM5. Gleichzeitig sind die 350€ gerade für einen so vergleichsweise alten Prozessor aber eben schon eine Hausnummer, sodass man eben doch (wie ich zum Beispiel, haha) wieder über einen Umstieg zu AM5 nachdenkt. Würde man das Teil jetzt für 200-250€ würde AMD sich die Marge kaputtmachen und dazu sicher noch den ein oder anderen von einem Umstieg zu AM5 abhalten, man würde also quasi doppelt verlieren wenn man so will. Rein geschäftlich betrachtet sind die 360€ schlicht ziemlich clever angesetzt würde ich sagen.
5800x3d, Entwicklungsarbeit hin oder her, für >300,-...