AMD Ryzen 7 5700G im Test: Spiele-Benchmarks
Wir prüfen in 15 Spiele-Benchmarks, wie schnell die CPU-Einheit der neuen APU ist.
In diesem Artikel
- Seite 1 AMD Ryzen 7 5700G im Test: Einleitung/Übersicht
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Seite 2
AMD Ryzen 7 5700G im Test: Spiele-Benchmarks
- 2.1 Die Prozessor-Messmethodik der PCGH
- 2.2 AMD Ryzen 7 5700G im Test: Benchmarks von 15 Spielen
- 2.3 Doom Eternal - "Thunderstorm"
- 2.4 F1 2020 - "Spain"
- 2.5 Horizon Zero Dawn - "Mother's Heart"
- 2.6 Mafia Definitive - "Little Italy"
- 2.7 Anno 1800 - "Bright Sands"
- 2.8 Watch Dogs: Legion - "Westminster Brigde"
- 2.9 Borderlands 3 - "The Droughts"
- 2.10 Crysis Remastered - "Rescue (CPU)"
- 2.11 Hitman 3 - "Mendoza"
- 2.12 Red Dead Redemption 2 - "Saint Denis"
- 2.13 Cyberpunk 2077 - "Overdrive"
- 2.14 Battlefield 5 - "The Last Tiger"
- 2.15 Serious Sam 4 - "Bredouille"
- 2.16 Star Wars Jedi: Fallen Order - "Kashyyyk"
- 2.17 The Witcher 3 - "Toussaint"
- 2.18 CPU-Index 2021+ mit AMD Ryzen 7 5700G (und 3400G)
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AMD Ryzen 7 5700G im Test: Anwendungsbenchmarks
- 3.1 7-Zip Version Alpha 21.02 Alpha - integrierter Benchmark
- 3.2 Open Data Blender Benchmark - fishy_cat
- 3.3 Cinebench R20 - Mutli- und Single-Core-Benchmark
- 3.4 Handbrake Version 1.3.3
- 3.5 SuperPi 32M
- 3.6 wPrime 1024M
- 3.7 Keyshot Benchmark Tool
- 3.8 V-Ray Benchmark
- 3.9 Anwendungs-Index 2021+ mit Ryzen 7 5700G (und 3400G)
- Seite 4 AMD Ryzen 7 5700G im Test: Grafik-Benchmarks mit Vega-IGP
- Seite 5 AMD Ryzen 7 5700G im Test: Effizienz und Fazit
- Seite 6 Bildergalerie
Die Prozessor-Messmethodik der PCGH
Jede CPU wird vor den Benchmark-Durchläufen einer Aufheizperiode unterzogen, während derer sich der Kerntakt (Boost) auf ein bestimmtes, von Modell zu Modell unterschiedliches Niveau absenkt. Im UEFI konfigurieren wir ein TDP-Limit: Jede CPU wird auf die Parameter konfiguriert, die der Hersteller für das jeweilige Modell vorsieht. Die Geschwindigkeit des verbauten Speichers wird ebenfalls auf die Herstellervorgabe forciert, die Menge mit 32 GiB und die Timings (XMP) geben wir vor. Auf diese Weise vermeiden wir unrealistisch hohe Werte und ermöglichen einen fairen Vergleich. Wir nutzen, wenn möglich, immer die neueste Version von Windows inklusive allen (Sicherheits-)Updates. Alle Messungen werden mittels CapFrameX durchgeführt.
AMD Ryzen 7 5700G im Test: Benchmarks von 15 Spielen
Seit vielen Jahren testet PC Games Hardware Spiele mit echten Ingame-Szenen, die aufwendig validiert und dokumentiert werden. Alle ermittelten Werte haben rund ein Jahr Gültigkeit - bis 2022 wieder ein komplett neuer Index ansteht. Stichprobenartig überprüfen wir allerdings einzelne Werte. Weichen diese zu sehr vom Ausgangswert ab, wird die CPU noch einmal neu vermessen. Das war beispielsweise beim AMD Ryzen 9 5950X der Fall. Neue UEFI-Updates brachten der CPU im Schnitt 1,6 Prozent mehr Leistung, über 20 Spiele verteilt. Alte Benchmarks sind daher nicht unbedingt mit neuen Benchmarks vergleichbar, auch wenn sie die gleiche Szene im gleichen Spiel beinhalten. Spiele erhalten ebenso oft Updates, die aber meist neue Inhalte einbauen und nicht weiter an der Performance schrauben.
Quelle: PCGH
Das Asrock X 570 Taichi ist bereits seit über zwei Jahren erhältlich und hat sich beim Test des Ryzen 7 5700G als verlässlicher Partner herausgestellt.
Wir haben alle Tests und Benchmarks auf einem ASRock X570 Taichi mit Beta-BIOS (AGESA 1.2.0.3b) durchgeführt, das uns von AMD bereitgestellt wurde. Die CPU wird von einem stattlichen Wasserkühler auf Trab gehalten, der MSI Coreliquid K360. Als Arbeitsspeicher kommen zwei Riegel mit jeweils 16 GiB zum Einsatz, die CPU kann also auf Dual-Ranked-Speicher zurückgreifen, was die Leistung erhöht. Die Rolle der Grafikkarte übernimmt eine Asus ROG Strix RTX 3090 OC.
Doom Eternal - "Thunderstorm"
- Engine: iD Tech 7.1.1 (Vulkan)
- Besonderheiten: Außerordentlich gute Performance
- Detaileinstellungen: 664p, Details bis auf AF alle maximal, dynamische Auflösung auf Statisch und 50 Prozent setzen (effektive Auflösung: 558 × 332 = 185.256 Pixel), Async Compute aktiviert
- Benchmarkszene: Entspannter Lauf durch den Gewittersturm
- DRM-Plattform: Steam
F1 2020 - "Spain"
- Engine: Aktuelle Version von Codemasters' EGO-Engine
- Besonderheiten: Direct X 12 entlastet die CPU stark und glättet die GPU-Frametimes
- Detaileinstellungen: 720p, TAA Schachbrett, AF und dynamische Auflösung deaktivieren, Rest maximal
- Benchmarkszene: Benchmark-Funktion des Spiels nutzen, Strecke: Spanien, Wetter: Sehr nass, Verfolgerkamera auf Weit stellen und virtuellen Rückspiegel aktivieren.
- DRM-Plattform: Steam
Horizon Zero Dawn - "Mother's Heart"
- Engine: Decima-Engine (Direct X 12)
- Besonderheiten: Sehr GPU-Lastig
- Detaileinstellungen: 1.176 × 664 mit 50-Prozent-Skalierung, AF/AO aus, Rest max.
- Benchmarkszene: Sprint in städtischer Umgebung
- DRM-Plattform: Steam
Mafia Definitive - "Little Italy"
- Engine: Inhouse-Engine von Hangar 13 (basierend auf Mafia 3)
- Besonderheiten: Äußerst detailverliebt
- Detaileinstellungen: 720p bei maximalen Details
- Benchmarkszene: Fahrt durch Little Italy
- DRM-Plattform: Steam
Anno 1800 - "Bright Sands"
- Engine: Aktuelle Version der RD-Engine mit Direct-X-12-Support
- Besonderheiten: In der Regel CPU-limitiert, vor allem im Endgame
- Detaileinstellungen: 720p, max. Details, MSAA deaktiviert, feste Sonnenposition aus
- Benchmarkszene: Großstadt (Bright Sands aus der Kampagne)
- DRM-Plattform: Uplay
Watch Dogs: Legion - "Westminster Brigde"
- Engine: Disrupt Engine
- Besonderheiten: Sehr gutes Raytracing
- Detaileinstellungen: 720p bei maximalen Details, AF/AO/Raytracing aus, zusätzliche Details Null Prozent
- Benchmarkszene: Fahrt über eine Brücke bei Nacht
- DRM-Plattform: Uplay
Borderlands 3 - "The Droughts"
- Engine: Unreal Engine 4 im optimierten Gewand (Direct X 12)
- Besonderheiten: Von Hand optimiert, sehr gute Performance
- Detaileinstellungen: 720p, Auflösungsskalierung auf Minimum, höchstes Grafik-Preset, AF/AO deaktiviert
- Benchmarkszene: CPU-lastige Outdoor-Fahrt mit Buggy
- DRM-Plattform: Epic Launcher
Crysis Remastered - "Rescue (CPU)"
- Engine: Cryengine (DirectX 11)
- Besonderheiten: Sehr auf Grafik bedachte Engine
- Detaileinstellungen: 664p, höchstes Grafik-Preset (Can it run Crysis?), SMAA 2TX, ohne Raytracing
- Benchmarkszene: CPU-lastige Wald-Szene
- DRM-Plattform: Epic Launcher
Hitman 3 - "Mendoza"
- Engine: Glacier-Engine
- Besonderheiten: Sehr ansehnliche Spiegelungen ohne Raytracing
- Detaileinstellungen: 720p mit maximalen Details, AF aus, Simulations-Qualität auf Optimal
- Benchmarkszene: Sprint an sehr vielen NPCs vorbei
- DRM-Plattform: Epic Launcher
Red Dead Redemption 2 - "Saint Denis"
- Engine: Aktuelle Rockstar Advanced Game Engine (RAGE)
- Besonderheiten: Äußerst detailverliebt
- Detaileinstellungen: 720p, max. Details, Auflösung 0,5x
- Benchmarkszene: Ritt durch die Stadt Saint Denis
- DRM-Plattform: Rockstar Game Launcher
Cyberpunk 2077 - "Overdrive"
- Engine: RED-Engine (Direct X 12)
- Besonderheiten: Intel-Affinität
- Detaileinstellungen: 720p, FoV 90, maximale Details inkl. Effekte, Mengendichte Hoch, Raytracing deaktiviert
- Benchmarkszene: Rasante Motorradfahrt durch Night City
- DRM-Plattform: GoG
Battlefield 5 - "The Last Tiger"
- Engine: Frostbite-Engine (Direct X 12)
- Besonderheiten: Vorbildliches Optik-/Performance-Verhältnis
- Detaileinstellungen: Ultra-Preset, DX12, FFR aus, 25 Prozent Auflösungsskalierung
- Benchmarkszene: Einzelspieler-Mission "Der letzte Tiger"
- DRM-Plattform: Origin
Serious Sam 4 - "Bredouille"
- Engine: Serious-Engine 4
- Besonderheiten: Liebevolle Oldschool-Ballerei
- Detaileinstellungen: Zu umfangreich, siehe Video
- Benchmarkszene: Absolutes Chaos =)
- DRM-Plattform: DRM-frei bei GoG
Star Wars Jedi: Fallen Order - "Kashyyyk"
- Engine: Unreal Engine 4 im bekannten Direct-X-11-Gewand
- Besonderheiten: Eher CPU-lastig
- Details: Maximale Details, alle Effekte aktiv, dynamische Auflösung und Framelimit (per Config) deaktiviert
- Benchmarkszene: Sprint auf Planeten Kashyyyk
- DRM-Plattform: Origin
The Witcher 3 - "Toussaint"
- Engine: Red Engine 3 (DX11) von CD Projekt
- Besonderheiten: Grafisch aufgewertet via PCGH-Config
- Detaileinstellungen: PCGH Wicked (Schatten Epic) + HD Reworked Project 11
- Benchmarkszene: Schneller Sprint über den farbenfrohen Marktplatz
- DRM-Plattform: DRM-frei von GoG.com (alternativ bei Steam erhältlich)
CPU-Index 2021+ mit AMD Ryzen 7 5700G (und 3400G)
In den zahlreichen Prozessor-Benchmarks prüfen wir die Leistung der Rechenherzen. Diese Messungen sind auch bei einer APU essenziell, denn gerade bei grafisch eher anspruchslosen Spielen kann die integrierte Vega-Grafikeinheit sehr viele Fps berechnen und der CPU-Part zum limitierenden Part werden. Um die Maximal-Leistung des Prozessors abzubilden, behelfen wir uns mit einer RTX 3090, damit wir außerhalb des GPU-Limits agieren. Das Level der Performance des Ryzen 7 5700G kann sich sehen lassen, im Durchschnitt steckt die schnellste Zen-3-APU jede Zen-2-CPU in die Tasche und siedelt sich zwischen Intels Core i9-9900K und Core i7-10700K an. Obgleich ein 5700G auf die gleichen Gene wie die anderen Ryzen-5000-Prozessoren setzt, fehlen der APU 16 MiB L3-Cache gegenüber den Prozessoren mit gleichem CCD/CCX-Aufbau, was der integrierten Grafikkarte geschuldet ist. Zum nächstgrößeren Prozessor der gleichen Serie trennen APU und CPU rund 20 Prozent. So kann ein Ryzen 7 5700G als eine Light-Version des Ryzen 7 5800X angesehen werden, wobei letztere auch mit Eco-Mode noch um einiges flotter als die APU wäre, den fehlenden Cache kann etwas mehr Takt nun mal nicht ausgleichen. Ob Ihnen der Aufpreis zum Ryzen 5 5600X wert ist, damit Sie (im Notfall) über eine integrierte Grafik verfügen und damit die etwas geringere Prozessor-Leistung in Kauf nehmen, ist Ihnen überlassen. Als Gesamtpaket schlägt sich das neue APU-Topmodell sicherlich recht gut für diesen Preis. Die Performance in Spielen ist somit abgehakt, doch wie sieht es in Anwendungen aus? Immerhin verfügt ein Ryzen 7 5700G über acht Kerne mit 16 Threads. Das finden wir auf der nächsten Seite heraus.

danke dir
Der kann das zwar, ist dafür aber eigentlich schlechter geeignet als die 11er Generation von Intel weil die mehr Codecs integriert haben und tendenziell weniger kosten.
Der 5700G hat imo seinen Einsatzzweck ausschließlich in Rechenintensiven Anwendungen ohne besondere GPU-Anforderungen. SW-Entwicklung beim kompilieren z.B. .
Der kann das zwar, ist dafür aber eigentlich schlechter geeignet als die 11er Generation von Intel weil die mehr Codecs integriert haben und tendenziell weniger kosten.
Der 5700G hat imo seinen Einsatzzweck ausschließlich in Rechenintensiven Anwendungen ohne besondere GPU-Anforderungen. SW-Entwicklung beim kompilieren z.B. .
Und beim 5600G 200 Euro.
Mich interessieren keine Vergleiche arschlahmer IGPs untereinander, ich will wissen wie sich die 5700G IGP relativ zu Einsteigergrafikkartn schlägt. Also z.B. Geforce 1650, Radeon 5500 uswusf. Aber da kommt ja garnichts.
Tipp nach Studium anderer Websites: Die 5700G schlägt sich lausig gegenüber einer 1650.