Boost-Update für Ryzen 3000: AMD erklärt die Änderungen
AMD hat eine umfangreiche Stellungnahme zur AGESA 1003ABBA veröffentlicht, die das Boost-Verhalten von Ryzen 3000 verbessern soll. Darin geht es beispielsweise um das von AMD genutzte Testsystem, aber auch um einen ruhigeren Leerlauf mit niedrigeren Spannungen.
AMD erklärt in einem ausführlichen Blog-Eintrag die mit der AGESA 1.0.0.3ABBA umgesetzten Verbesserungen. In puncto Single-Boost stellt man zusätzliche 25 bis 50 MHz in Aussicht. "Unserer Einschätzung des Zugewinns beruht weitgehend auf Workloads wie PC Mark 10 und dem Kraken JavaScript Benchmark", so AMD. Der tatsächliche Gewinn könne natürlich höher, aber auch niedriger ausfallen. "In Abhängigkeit des Workloads, der Systemkonfiguration und der Kühllösung."
Das Update soll in rund drei Wochen an Endkunden ausgeliefert werden. Der genaue Zeitpunkt steht und fällt mit den Mainboard-Herstellern. Sie müssen die neue AGESA-Version erst in ihre BIOSe einflechten und die üblichen Tests machen. Bei der letzten großen AGESA-Ankündigung waren die ersten finalen BIOS-Versionen aber schon nach wenigen Tagen verfügbar.
AMD arbeitete dem Beitrag zufolge mit folgendem Testaufbau:
- AMD Reference Motherboard (AGESA 1003ABBA beta BIOS)
- 2x8GB DDR4-3600C16
- AMD Wraith Prism and Noctua NH-D15S coolers
- Windows 10 May 2019 Update
- 22°C ambient test lab
- Streacom BC1 Open Benchtable
- AMD Chipset Driver 1.8.19.xxx
- AMD Ryzen Balanced power plan
- BIOS defaults (except memory OC)
Im Artikel befasst sich AMD mit der Funktionsweise des Single-Core-Boosts, um zu verdeutlichen, dass dieser von verschiedenen Faktoren abhängt. Demnach sei es völlig normal, dass bei einem Workload wie dem Cinebench, der über einen relativ langen Zeitraum läuft, nicht durchgehend die maximal mögliche Frequenz anliegt.
Weiter geht es mit dem Thema Langlebigkeit. Die AGESA 1003AB habe Stabilität und Performance verbessert, doch keineswegs wegen der Langlebigkeit etwas abgeschwächt. Auch mit der AGESA 1003ABBA seien keine Auswirkungen auf die Lebenserwartung der Chips zu erwarten. AMD reagiert damit auf die Aussagen eines Asus-Mitarbeiters, der behauptet hatte, der Boost-Takt sei bewusst eingeschränkt worden, um die Lebenserwartung von Ryzen 3000 zu erhöhen.
Abseits der Verbesserungen am Boost-Verhalten stellt man einen "calmer Idle" in Aussicht. Mit Hilfe eines Aktivitätsfilters soll der Boost nicht mehr so empfindlich auf schwache Hintergrundlast reagieren. Exemplarisch werden Game-Launcher, Monitoring-Tools und Peripherie-Software genannt. In solchen Fällen würde oft ein höherer Boost-State anliegen als nötig und damit auch unnötig hohe Spannungen. In Summe läuft es mit dem Update folglich auf geringere Spannungen im "Desktop-Betrieb" hinaus. Die Rede ist von etwa 1,2 Volt.
Mehr dazu: AMD Ryzen 3000: Erste Beta-Updates für das Boost-Problem machen die Runde
Zu guter Letzt stellt AMD noch ein neues Monitoring-SDK vor, das Entwickler von Auslese-Tools ab dem 30. September herunterladen können. In der just veröffentlichten Version des Ryzen Masters (Version 2.0.2.1271) komme die neue "Average Core Voltage API" bereits zum Einsatz.
Quelle: AMD


Und der nagelneue 7nm Ryzen 3000 lässt sich nicht mal über seinen eigenen max Boosttakt , denn er nur erreicht wenn keine Last anliegt übertakten
Schon toll was Amd da seinen Kunden andreht
Brauchst nicht jeden Thread zumüllen mit deinem Quark und versuchen für Stunk zu sorgen.
Schau dir einfach die ganzen Reviews weltweit an und senke dein Haupt vor AMD^^
Launch-Analyse AMD Ryzen 3000 (Seite 2) | 3DCenter.org
Noch Fragen?
PS Die Leistung hat sich noch etwas verbessert seit dem Release, aber selbst da demoliert ein 3700X den 9900k in Anwendungen und in Games ist man 8% zurück.
Ich schreibe extra demoliert, weil du musst auch den Preis/Verbrauch/Features/Plattform/mitgelieferten Kühler usw usf berücksichtigen.
Intel sieht einfach alt aus dagegen, wenn du das nicht siehst und von dieser miesen Intel Abzocke ablenken willst, wird dir das nicht gelingen...
Man kann auch sagen, dass AMD so perfekt optimiert hat, das kein User mehr zwecks OC Hand anlegen muss.
Was meinste wie viele Leute sich K CPUs bzw gut taktende CPUs kaufen und den nie übertakten und somit Jahre lang eventuell benötigte Leistung brach liegt und dann verkaufen die ihre Teile auch einfach so, ohne je übertaktet zu haben.
Ist doch schön, hast deine Ruhe, die CPU regelt alles von sich aus, kannst dich auf RAM OC konzentrieren, falls du unbedingt OC Spaß willst^^
Ausserdem bringt OC doch kaum was, was bringt es einem zB 9900k von 4.7GHz allcore auf 5GHz zu takten? So gut wie nix...
Plus falls es einem um allcore OC geht, kann man die Ryzens auch übertakten, gibt ja einige 3800X die zB unter allcore Last auf ~4.1GHz runter gehen, die können aber auch meist ~4.4GHz fahren allcore.
Meine CPU zB geht unter allcore Takt auf ~4.1GHz (rede jetzt nur von CB20), manuell kann ich aber 4.275GHz fahren allcore, nicht viel aber wenigstens etwas, es sei denn ich mach CCX OC, da geht etwas mehr, aber nicht die Mühe wert^^
Und der nagelneue 7nm Ryzen 3000 lässt sich nicht mal über seinen eigenen max Boosttakt , denn er nur erreicht wenn keine Last anliegt übertakten
Schon toll was Amd da seinen Kunden andreht
Wenn’s nächste Woche nix gibt, wird’s wieder ein Intel für die nächsten 3 Jahre und fertig.
Wenn’s nächste Woche nix gibt, wird’s wieder ein Intel für die nächsten 3 Jahre und fertig.