AMD Ryzen: Neuer Energiesparplan nun auch Teil des Chipsatztreibers
Der kürzlich von AMD bereitgestellte Energiesparplan für Ryzen-Prozessoren ist mit der Version 17.10 nun auch Teil des offiziellen Chipsatztreibers. Er kombiniert die Eigenschaften der bisherhigen Einstellungen "Ausbalanciert" und "Höchstleistung" miteinander.
Es ist keine Neuigkeit mehr, dass AMDs Ryzen-Prozessoren mit dem bisherigen Energiesparplan "Höchstleistung" besser als mit "Ausbalanciert" laufen. Das liegt hauptsächlich am Core-Parking, das bei manchen Anwendungen selbst unter Last zu Performance-Einschränkungen geführt hat. Ein entsprechendes Update eigens für den Energiesparplan ist schon seit knapp zwei Wochen als Download erhältlich. Nun haben die CPU-Entwickler es in den Chipsatztreiber integriert. Die Version 17.10 lässt sich ab sofort bei AMD herunterladen.
Das Update tauscht das bisherige Profil "Ausbalanciert" gegen ein neues Profil aus, bei dem das Core-Parking nicht aktiv ist. Zusätzlich bleibt die CPU unter Last in den Power-States P0 und P1 und unterlässt den Wechsel in die C-States, damit sie die Kontrolle über die Taktraten und die Spannung behält. Ryzen-Prozessoren sollen ihr Verhalten dadurch in Intervallen von einer Millisekunde eigenständig anpassen können. Andernfalls würde das Betriebssystem das selbst übernehmen und dabei in langsamen 30-ms-Schritten vorgehen.
Die Leistungsaufnahme wird mit dem Profil "Ryzen Balanced" laut AMD kaum erhöht, die Leistung jedoch zwischen 3 und 20 Prozent gesteigert. Mehr Zuwachs als schon zuvor unter dem Profil "Höchstleistung" ist jedoch nicht drin. Auf seinen aktuellen Plattformen nutzt auch Intel unter Windows 10 kein Core-Parking.
Mehr Meldungen über AMDs neue Prozessorgeneration lesen Sie auf der PCGH-Themenseite sowie in unseren Testartikeln zum Topmodell, dem Ryzen 7 1800X, zum Ryzen 7 1700 sowie zur preisleistungsorientierten Ryzen 5-Serie.
Quelle: AMD
Steht bei mir meistens auf "Ausbalanciert", außer bei gewissen Spielen, bei denen ich manuell auf "Höchstleistung" umstelle, um eben maximale Performance zu haben,. oder wenn der Rechner längerezeit idlet einfach auf "Energie Sparen", um eben, wie der Name verrät, Energie zu sparen.
Im Bios sind alle Stromsparmaßen aktiv.
Dadurch gibt es aber auch nur 2 Taktraten.Einmal Idle mit ~0.85V/1.2GHz und eben Last 1.212V/4.2GHz bei Prime 95.Andere Prigramme wie Cinebench brauchen komischerweise 1.224V.
Auf jedenfall bilde ich mir ein, daß der Prozessor aggressiver reagiert und bei Last augenblicklich die gesamte Leistung zur Verfügung stellt.
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Ob ich bei der nächsten CPU oder jemals wieder Idle Stromsparen anwerfen werde, ich glaube nicht, Zen hat mich da mal wieder bestätigt. Keine Lust auf "vielleicht liegt die Leistung voll an" Ich will da ab sofort sicher sein.
Will nicht wissen wie viele unerfahrene Käufer ihre CPU vorzeitig austauschen, weil sie denken das die Leistung nicht mehr reicht. Intel reibt sich die Hände.
Singlecore Turboproblem (nicht nur) beim Haswell-E
Vermutlich hat Intel als Reaktion darauf den max Turbo-Boost 3.0 entwickelt.