AMD Ryzen 5 5600X: Im Duell mit Zen-Prozessoren von Hygon aus Fernost
In einem aktuellen Video stellt die chinesische Tech-Youtuberin EJ Hardware Hygon-CPUs aus Fernost und auf Zen-Basis dem aktuellen Ryzen 5 5600X gegenüber. Die Ergebnisse überraschen dabei nicht.
Mit Hygon mischt auf dem fernöstlichen Markt ein weiterer Wettbewerber im Geschäft mit x86-Prozessoren mit. Aus dem seit 2016 bestehendem Joint Venture mit AMD und Lizenz für die Zen-Architekturen sind bereits einige Prozessoren hervorgegangen. So etwa die Hygon Dhyana-Produktreihe, deren Performance im vergangenen Jahr beispielsweise von Anandtech unter die Lupe genommen wurde.
Mithalten konnten die in China entwickelten CPUs mit geeigneten Vergleichsmodellen aus der Ryzen-1000-Riege allerdings nicht. Da verwundert es kaum, dass, wie die chinesische Tech-Youtuberin EJ Hardware kürzlich in einem Video zeigte, andere Modelle aus dem Hygon-Portfolio dem aktuellen Mittelklasse-Prozessor Ryzen 5 5600X auf Basis von Zen 3 wenig anhaben können.
Genauer hat EJ Hardware gleich zwei C86 3185-Prozessoren von Hygon gegen das AMD-Produkt aus der aktuellen Generation antreten lassen. Siegreich war das CPU-Tandem einzig im Blender-Testlauf und Multi-Core-Benchmark des Cinebench R20 und R23.
Die Differenz lag dabei bei 12 beziehungsweise 13 Prozent. Allerdings trat das C86 3185-System auch mit erheblich mehr Kernen an. Einzeln bietet der Hygon-Prozessor 8 Kerne und 16 Threads, womit im Dual-CPU-System insgesamt 16 Kerne und 32 Threads den 6 Kernen und 12 Threads des Ryzen 5 5600X gegenüberstanden.
In den restlichen Benchmarks lag AMDs aktuelle Mittelklasse derweil weit vorne. Insbesondere hinsichtlich der Single-Core-Performance ist der 5600X haushoch mit 97 bis 135 Prozent an Mehrleistung überlegen.
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Für das Hygon-System gab es derweil noch einige Spiele-Benchmarks. Zocken lässt sich mit den Prozessoren aus China zwar, allerdings liefen viele Spiele auf dem Test-System, in dem eine Geforce RTX 3080 Ti installiert war, nicht mit konstanten 60 Frames pro Sekunde. Insbesondere mit Cyberpunk 2077 hatten die Hygon-Prozessoren zu kämpfen und lieferten hier lediglich Werte im Bereich von 30 bis 40 Fps.

Aktuell gibt es allerdings große Förderungen im Bereich Quantentechnologie, RISC-V und entsprechende Fertigung. Da sind jeweils mehrere, zum Teil 3-stellige Milliardensummen als Förderung im Spiel.
Aber klar, alles doof solange kein Konkurrent für x86 dabei entsteht.
Wenn man die Jahresberichte des Bundes der Steuerzahler oder des Bundesrechnungshofes so in Betracht zieht, reicht mein Erinnerungsvermögen selbst für die Highlights irgendwie nicht mehr aus. Eines der Topobjekte dieses Jahres befindet sich nur gut 500m von mir entfernt und das letzte bundesweite war die Entscheidung, diese Republik mit Kupferkabeln ins Internet zu treiben, weil Angie gleich zum Amtsantritt wohl sagte: Glasfaser, das kostet doch nur Geld! ... und machte die Anordnung Schröders von vor fast 20 Jahren rückgängig ...
Wenn wir (und nicht nur die Politiker) wollen, daß wir auf diesem Sektor weiterhin komplett abhängig sein wollen: OK!!
Und jede Wette angesichts der zunehmenden Blödheit in diesem Land: Wir werden dann auch nicht die ersten sein, die in großem Maßstab die ersten verwertbaren Quantenchips in die Welt exportieren werden!
Liest sich so als hätte man Zen kopiert.
Ansonsten ist es nur eine Frage der Zeit bis die Chinesen mit ihren CPUs aufgeholt haben.
Meines Wissens ist das jetzt schon der dritte chinesische x86 CPU Hersteller.
Und worst Case gehört die Lizenz immer noch Intel(x86) und AMD(_64)
Sind wir doch mal ehrlich, x86 ist erkennbar auf dem absteigenden Ast. Aktuell noch gut am Markt plaziert, holen sich aktuell ARM und zukünftig vermutlich auch RISC-V mehr und mehr Anteile und werden zunehmend leistungsfähiger. Für viele Anwendungen gibt es mittlerweile ernst zu nehmende Alternativen.
Es ist nicht so, dass x86 in 5 Jahren Tod wäre (ist ja kein Verbrennungsmotor), aber jetzt Milliarden in die Hand zu nehmen um dann in 10 Jahren konkurrenzfähig zu sein ist völlig sinnlos. Zumal man ja auch immer auf Lizenzierung durch Intel und, AMD angewiesen ist.
Richtiger ist es in weniger restriktive oder gar freie Konzepte zu investieren, die zudem absehbar eine vielversprechender Zukunft haben werden.
Steuergelder auf tote Pferde zu setzen ist nicht sinnig und schon gar nicht populär.