AMD Ryzen 5 5600X unter dem Mikroskop: "Fritzchens Fritz" mit seinen Klassikern
Der erfahrene Hardware-Veteran kennt bereits die Bilder von "Fritzchens Fritz", die stets zum Release einer neuen Chip-Generation veröffentlicht werden und so ist es auch bei Ryzen 5000. Geopfert wurde ein AMD Ryzen 5 5600X.
Das ging schnell: Die Ryzen 5000 sind noch gar nicht lange auf dem Markt und auch gar nicht mal so gut zu bekommen, da hat "Fritzchens Fritz" bereits einen AMD Ryzen 5 5600X geschliffen und hochauflösende Bilder des Dies gemacht - mittlerweile ein Klassiker. Keine ganz einfache Aufgabe bei verlöteten Heatspreadern (wie auch das Ergebnis zeigt), aber nach dem Schleifen ist die CPU ohnehin Bruchware. Durch das "Missgeschick" lässt sich die Architektur (die PCGH bereits zum Launch der Vermeer-Prozessoren in einem gesonderten Artikel besprochen hat) nicht ganz so gut studieren wie bei einem intakten Modell.
Gut zu sehen sind beim AMD Ryzen 5 5600X trotzdem die acht Kerne, die einen CCX/CCD bilden. Auf Basis der Bilder von Twitter-Nutzer Locuza, der eine kleine Landkarte erstellt hat - die die Bereiche des Prozessors benennt und absteckt - kann man sich orientieren. Dabei wurden bereits einige Auffälligkeiten angemerkt, die vor allem nicht geänderte und geänderte Bereiche betreffen - gerade im Bereich L3-Cache gibt es erwartungsgemäß viele Unterschiede zum Vorgängermodell. Zen 3 braucht auf jeden Fall etwas mehr Platz als Zen 2, wenngleich es keine prinzipiellen neuen Platzverschwender gibt. Man misst nun 83,736 mm² pro CCD (11,270 mm x 7,430 mm) und damit etwa 16 Prozent mehr als Zen 2 (72 mm²). Der I/O-Die indes hat sich nicht geändert und ist das 124,29 mm² große Silizium (12,900 x 9,365 mm) in 12 nm, dass Globalfoundries beisteuert.
Das grundlegende Design des Ryzen 5 5600X sieht 8 Kerne samt SMT in einem CCX vor, der nun gleichzeitig den CCD bildet. Für den Sechskerner sind zwei deaktiviert. An den Cachegrößen hat sich generell nichts geändert. Der L3-Cache ist aber nun in seiner Gänze von allen Kernen erreichbar. Zuvor waren die 32 MiByte pro CCD auf je 16 MiByte pro CCX aufgeteilt, was den Platz effektiv reduzierte und Latenzen erhöhte.
Quelle: Fritzchens Fritz
AMD Ryzen 5 5600X unter dem Mikroskop: "Fritzchens Fritz" mit seinenm Klassikern (1)

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