Ryzen 5 1600 (12 nm) im Test: Zuckerbrot und Peitsche - der neue P/L-König ist da
AMD hat heimlich eine neue Version des Ryzen 5 1600 auf den Markt gebracht. Die "neue" CPU setzt auf 12 nm Strukturbreite, und nicht wie der Vorgänger auf 14 nm. Worin die genauen Unterschiede liegen, wie sich diese auf die Leistung auswirken und warum der AMD Ryzen 5 1600 (12 nm) der neue Preis/Leistungs-König ist, erfahren Sie im Test bei PC Games Hardware.
Es gab im Dezember des Jahres 2019 bereits erste Sichtungen, was den "neuen" AMD Ryzen 5 1600 angeht. Ausgemacht wurde dort ein Prozessor, der äußerlich dem Original, im Innenleben aber der nächsten Generation, sprich Zen+, entspricht. Wir erinnern uns: AMD hat die Zen-Generation Anfang 2017 eingeläutet und bot Anfangs die größten Ausbaustufen in Form des Ryzen 7 1800X und 1700(X) an. Nur kurze Zeit später erreichten auch die Hexacores der Ryzen-1000-Serie das PCGH-Testlabor. Die Hexacore-Variante ohne X-Suffix, namentlich AMD Ryzen 5 1600, war dann schließlich zur Jahresmitte die beliebteste CPU bei der Suche im PCGH-Preisvergleich. Der schlanke Sechskerner hat nach dem Release des AMD Ryzen 5 2600 und 3600 an Bedeutung verloren und ist heute mit einem Kaufpreis von rund 100 Euro nicht mehr konkurrenzfähig. Für einen geringen Aufpreis erhält man bereits den Nachfolger, den AMD Ryzen 5 2600 (Zen+), der Vorteile durch den modernen 12-nm-Prozess genießt und mit einem höheren Takt und einem leistungsfähigeren Speichercontroller den Vorgänger in Spielen und Anwendungen um rund 15 Prozent schlägt. Noch eine Stufe darüber herrscht aktuell der AMD Ryzen 5 3600 (Zen 2) vor, welcher unter den AMD-Hexacores eine hervorragende und für die beiden Vorgänger unerreichbare Performance liefert, mit einem Kaufpreis von rund 195 Euro aber auch eine Preisklasse darüber liegt. Den Ryzen 5 1600 [12 nm] kann man schon ab 95 Euro erwerben, was ihn somit günstiger als sein Vorbild macht.
AMD Ryzen 5 1600 (12 nm) im Test: Was Sie erwartet
Wir durchleuchten den Prozessor, machen auf die Unterschiede zum Vorgänger aufmerksam und zeigen die Performance anhand von zehn Spielen und sechs Anwendungen. Des Weiteren bewerten die Energieeffizienz und geben eine Vorschau auf den neuen PCGH-Effizienz-Index, welcher Prozessoren anhand der Leistungsaufnahme in Relation zur erbrachten Performance in Spielen bewertet. Dieser spezielle neue Index bewertet Prozessoren auf eine komplett andere Art und Weise und berücksichtigt zudem unsere neue Testmethodik. Zudem haben wir uns angeschaut, über welches OC-Potenzial die CPU verfügt.
Wir bedanken uns herzlich bei ZED UP, die uns das Testmuster bereitgestellt haben.
Ryzen 5 1600 (12 nm) im Test: Übersicht und Unterschiede zum Vorgänger
Quelle: PC Games Hardware
Der Vergleich zeigt links die originale Version des Ryzen 5 1600 in 14 nm und rechts den neuen Ryzen 5 1600 [12 nm]. Die Unterschiede sind eher unter der Haube zu finden.
| AMD Ryzen 5 1600 [12 nm] | AMD Ryzen 5 1600 (14 nm) | AMD Ryzen 5 2600 | |
|---|---|---|---|
| Codename | Pinnacle Ridge | Summit Ridge | Pinnacle Ridge |
| Anzahl Kerne | 6c/12t | 6c/12t | 6c/12t |
| Basis (Turbo SC/AC) | 3,2 GHz (3,6-3,7 GHz) | 3,2 GHz (3,4-3,7 GHz) | 3,4 GHz (3,5-3,9 GHz) |
| L3-Cache | 16,00 MiByte | 16,00 MiByte | 16,00 MiByte |
| Fertigung | 12 nm | 14 nm | 12 nm |
| Integrierte PCI-Express-Lanes | 24× PCI-Express 3.0 | 24× PCI-Express 3.0 | 24× PCI-Express 3.0 |
| Speichercontroller | 2× DDR4-2666 DR/DDR4-2933 SR | 2× DDR4-2400 DR / DDR4-2666 SR | 2× DDR4-2666 DR/DDR4-2933 SR |
| TDP laut Hersteller | 65 Watt | 65 Watt | 65 Watt |
| Preis | 95 Euro | 100 Euro | 120 Euro |
Der Blick auf das Datenblatt bescheinigt dem neuen Ryzen 5 1600 [12 nm] den gleichen Unterbau, der auch schon beim Ryzen 5 2600 zu finden ist. Lediglich der Basis- sowie Boost-Takt fällt im Mittel etwas geringer aus. Die wichtigste Änderung gegenüber dem Vorgänger ist die Fertigung im 12LP-Prozess anstelle des zuvor genutzten 14LPP beim Ryzen 5 1600. Es bleibt auch das Pinnacle-Ridge-Die bei 213 mm² Chipfläche und 4,8 Milliarden Transistoren. Der neue Ryzen 5 1600 [12 nm] birgt somit alle Verbesserungen in sich, die schon der Ryzen 5 2600 gegenüber dem Ryzen 5 1600 (14 nm) mit sich brachte. Dazu gehören schnellere Schaltungen, eine verringerte, nötige Versorgungsspannung, höhere Taktraten im Turbo-Modus und geringere Latenzen des L2- und L3-Cache. Diese Änderung betrifft sogar das Zubehör der Boxed-Variante, denn der AMD Ryzen 5 1600 [12 nm] wird, wie der Ryzen 5 2600, zusammen mit dem AMD Wraith Stealth ausgeliefert, während sich bei dem Ryzen 5 1600 (14 nm) noch der etwas größere AMD Wraith Spire findet. Das bestätigt noch einmal den geringeren Aufwand beim Kühlen des neuen Modells.
Für eine optimale Vergleichbarkeit verwenden wir im Test Dual-Ranked-Arbeitsspeicher (Corsair Vengeance LPX), welcher bei den Ryzen-1000-Prozessoren zwar nur bis DDR4-2400 spezifiziert ist, von uns aber dennoch mit DDR4-2666 bei CL16-18-18-38-1T und 1,35 Volt betrieben wird. Denn obwohl der neue Ryzen 5 1600 zwar noch die "1000" im Namen trägt, handelt es sich technisch um eine Ryzen-2000-CPU. Beide Prozessoren werden zusätzlich auf demselben Mainboard, ein Asus Crosshair VI Hero mit X370-Chipsatz, verbaut, welches zudem die automatische Konfiguration der Subtimings beim Arbeitsspeicher übernimmt. Zen+-Prozessoren testen wir für gewöhnlich auf dem Asus TUF GAMING X570-Plus, allerdings ließ sich der AMD Ryzen 5 1600 [12 nm] nicht stabil auf dem X570-Unterbau betreiben.
Die beiden Tools CPU-Z und AIDA64 zeigen die Unterschiede bei der Fertigung und dem L2- sowie L3-Cache auf. Achten Sie beim Cache- und Memory-Benchmark bei den beiden AIDA64-Shots auf die verringere Latenz des neuen Modells. Die Transferraten sind ebenso gestiegen, was sich durch den leicht erhöhten Boost-Takt erklärt. Letzterer arbeitet beim Ryzen 5 1600 [12 nm] genauso wie beim Ryzen 5 2600. Konkret bedeutet das, der Turbo liegt unabhängig von der Last auf den Kernen so lange an, wie bestimmte Parameter wie Chiptemperatur und Stromversorgung durch das Mainboard im Rahmen bleiben.
Ryzen 5 1600 (12 nm) im Test: Spiele-Benchmarks
Im PCGH-CPU-Index belegt der AMD Ryzen 5 1600 [12 nm] mit 59,7 Prozent im Gesamt-Index den gleichen Platz wie der Ryzen 5 2600 und ist ihm im Spiele-Index sogar minimal überlegen. Das äußert sich in Spielen wie Shadow of the Tomb Raider oder Assassin's Creed in einem Vorsprung von bis zu zehn Prozent für den Ryzen 5 1600 [12 nm], während sich der Ryzen 5 2600 dafür in anderen Titeln wie beispielsweise Total War Three Kingdoms das Zepter mit bis zu einer um elf Prozent erhöhten Bildrate zurückholt. Eines ist bei dem Kopf-an-Kopf-Rennen allerdings sicher, der Ryzen 5 1600 in veralteter 14-nm-Fertigung wird in jedem Fall geschlagen, oft sogar deutlich. Das Wechselspiel zwischen den einzelnen Boost-Stufen ist die Erklärung für die leicht andere Performance des Gegenspielers. Dem AMD Ryzen 5 1600 (14 nm) gelingt es nur selten den Single-Core-Boost von 3,7 GHz anzulegen. Daher taktet dieser oft nur mit 3,4 GHz, während der Ryzen 5 1600 [12 nm]) wie auch der Ryzen 5 2600 den Turbo viel dynamischer ausspielen können. Letzterer kann mit einem Single-Core-Boost von 3,9 GHz in Spiele Boden gut machen, bei denen es im Hinblick auf die Instruktionen pro Sekunde (IPS) nur auf die Taktfrequenz der CPU-Kerne ankommt. Dagegen legt der Ryzen 5 1600 [12 nm] einen im Verhältnis zu den Konkurrenten ab Werk hohen Allcore-Boost von 3.625 MHz an, was bei stärker parallelisierten Spielen Bonuspunkte einbringt. Da sich alle drei CPUs in das 65-Watt-TDP-Korsett zwängen, behaupten sie sich untereinander nur noch im Hinblick auf den (konfigurierbaren) Boost, den vorgegebenen Latenzen des L2- und L3-Cache und schließlich dem verbauten Arbeitsspeicher.
Ryzen 5 1600 (12 nm) im Test: Anwendungs-Benchmarks
CineBench R20 zeigt sich so theoretisch wie immer, offenbart aber die Single-Core-Leistung der drei Probanden. Generell zeigt sich der AMD Ryzen 5 2600 in Anwendungen den anderen Modellen überlegen, da nicht nur der Boost, sondern auch der höhere Basistakt stärker ins Gewicht fällt als bei den Spiele-Benchmarks. Die Performance bei Anwendungen war, abseits von den Threadrippern-Modellen, bei den Hexacores bis zur Ryzen-2000-Generation noch nie sonderlich beeindruckend; AMD konnte hier erst mit dem Ryzen 5 3600 Boden gut machen. Der Ryzen 5 1600 [12 nm] kann sich hier nur marginal vom Vorgänger absetzen und wird sogar teilweise von flotten Vierkernern wie dem Intel Core i7-7700K überholt. Das liegt in den Anwendungen begründet, da diese vor allem auf eine hohe Taktfrequenz ausgelegt sind. Photoshop beziehungsweise der durchgeführte Puget-Benchmark sprach schon immer besser auf AMD-CPUs an. Zieht man den CPU-Index zurate, ordnet sich der 12-nm-Hexacore ziemlich genau bei der Anwendungsleistung eines AMD Ryzen 5 3500 (6c/6t) und Intel Core i7-6700K (4c/8t) ein. Das ist weder schnell, noch außergewöhnlich, für den Preis von nur 95 Euro aber eine Hausnummer.
Ryzen 5 1600 (12 nm) im Test: OC-Benchmarks
Das Übertaktungspotenzial des AMD Ryzen 5 1600 [12 nm] fällt etwas besser als die seines Vorgängers aus. Für 4 GHz haben wir 1,4 Volt angelegt, was in jeder Situation stabil war. Aus Zeitgründen entfällt das Feintuning, wahrscheinlich ist für diese Taktfrequenz keine derart hohe Spannung nötig. Im Mittel steigt die Performance um wenige Prozent; würde man den Ryzen 5 1600 [12 nm] mit OC in den CPU-Index aufnehmen, läge sein Spiele-Index-Wert bei 67,3 Prozent (ohne OC 65,0 Prozent). Allerdings leidet die Effizienz massiv darunter. Das Übertakten ist daher möglich, allerdings kaum empfehlenswert. Betrachtet man die erhöhte Wärmeentwicklung, insbesondere bei Anwendungen, empfehlen wir Ihnen in einen ausreichend starken CPU-Kühler zu investieren.
Ryzen 5 1600 (12 nm) im Test: Leistungsaufnahme und Effizienzbetrachtung
Die Leistungsaufnahme des Ryzen 5 1600 [12 nm] bewegt sich etwas über dem Niveau des Vorgängers und erreicht nicht ganz die Güte des Ryzen 5 2600. In Anwendungen zeigt sich die CPU im Schnitt etwas sparsamer, was mit der gemeinsamen Erhöhung des Boost-Takt mit einer ansehnlichen Steigerung der Effizienz einher geht. Behält man den geringen Preis für den 12-nm-Hexacore im Hinterkopf, lässt sich die geringere Effizienz gegenüber dem Ryzen 5 2600 leicht verschmerzen. Um das zu unterstreichen, folgt nun eine Vorschau auf den neuen PCGH-CPU-Effizienz-Index:
| CPU | Euro pro Frame | Fps / Watt | Stromkosten im Jahr bei 4h/Tag (0,305€/kWh) |
|---|---|---|---|
| AMD Ryzen 5 1600 [12 nm] | 0,11 Euro | 16,47 | 22,71 Euro |
| AMD Ryzen 5 1600 [12 nm] OC | 0,11 Euro | 13,64 | 28,31 Euro |
| AMD Ryzen 5 1600 (14 nm) | 0,13 Euro | 16,72 | 20,13 Euro |
| AMD Ryzen 5 1600X (14 nm) | 0,17 Euro | 14,48 | 24,76 Euro |
| AMD Ryzen 5 2600 | 0,15 Euro | 18,51 | 19,87 Euro |
| AMD Ryzen 5 2600X | 0,15 Euro | 14,34 | 27,84 Euro |
| AMD Ryzen 5 3600 | 0,18 Euro | 19,45 | 24,92 Euro |
| AMD Ryzen 5 3600X | 0,20 Euro | 18,31 | 26,76 Euro |
| Intel Core i7-8700K | 0,36 Euro | 16,18 | 30,52 Euro |
| Intel Core i5-9400F | 0,15 Euro | 22,95 | 18,85 Euro |
| Intel Core i5-9600K | 0,21 Euro | 17,63 | 25,99 Euro |
| Intel Core i9 9900KS | 0,49 Euro | 14,92 | 38,19 Euro |
| AMD Ryzen 9 3950X | 0,67 Euro | 12,83 | 41,03 Euro |
Der Leser erspäht hier drei verschiedene Kategorien. In der ersten, "Euro pro Frame", zeigt sich das Preis-/Leistungs-Verhältnis, der zweite Wert präsentiert die Energieeffizienz und der dritte ist schließlich eine Hochrechnung auf das ganze Jahr. Wenn wir uns jetzt den Testkandidaten genauer anschauen, fällt direkt das gute P/L-Verhältnis auf. Das Fps-zu-Watt-Verhältnis des 14-nm-Vorbildes wird zwar nicht ganz erreicht, liegt aber dennoch auf einem guten Niveau. Übertaktet man den Ryzen 5 1600 [12 nm], offenbart sich direkt die geringere Energieeffizienz. Der schärfste Konkurrent kommt aus dem Hause Intel: Der Core i5-9400F ist jeder Hinsicht effizienter als AMDs "Neuling", und kostet nur wenige Euro mehr pro Frame.
Ryzen 5 1600 (12 nm) im Test: Fazit
Was lässt sich nun abschließend über den AMD Ryzen 5 1600 [12 nm] sagen? Rein technisch betrachtet handelt es sich um einen Ryzen 5 2600. Letzterer unterscheidet sich zum Testkandidaten nur noch durch einen höheren Basistakt und einer geringfügig besseren Effizienz. Was den Ryzen 5 1600 [12 nm] so besonders macht, ist sein Preis. Denn so viel CPU für 95 Euro gibt es derzeit nur bei AMD. Wir sprechen daher eine Kaufempfehlung für all jene aus, die günstig in den Gefilden der Vielkern-CPUs vordringen oder ein betagtes System wieder spieletauglich machen möchten.
Der 12-nm-Prozessor hat aber auch seine Tücken. Das beginnt bereits bei der Kennzeichnung: Rein optisch lässt sich der Ryzen 5 1600 [12 nm] von jener Version mit 14 nm kaum auseinanderhalten, da AMD es versäumt hat, auf die "12 nm" auch auf dem Heatspreader hinzuweisen. Der potenzielle Käufer muss sich so auf die richtige Kennzeichnung des Verkäufers verlassen. Achten Sie im Zweifelsfall auf die ID auf der Box oder in der Produktbeschreibung: YD1600BBAEBOX ist der alte Ryzen 5 1600,YD1600BBAFBOX ist der neue Ryzen 5 1600. Des Weiteren lässt sich die CPU auf dem X570-Chipsatz nicht stabil betreiben, was seltsam anmutet, da es sich ja eigentlich um einen Ryzen 5 2600 handelt. Letzterer ist daher noch immer Empfehlung wert, sei es aufgrund der besseren Komptabilität und/oder Effizienz.
| Prozessor | AMD Ryzen 5 1600 [12 nm] |
|---|---|
| PCGH-Preisvergleich | www.pcgh.de/preis/2201923 |
| Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis | Ca. 95 €/„sehr gut“ (1) |
| Für Mainboards mit Sockel … | Sockel AM4 |
| Codename | Pinnacle Ridge |
| Anzahl Kerne/Threads | 6c/12t |
| Basistakt (Turbo für alle und einen Kern) | 3,2 GHz, (3,6-3,7 GHz) |
| L1-Cache (Daten/Befehle, je Kern/Modul) | 32 KiByte / 64 KiByte |
| L2-Cache (je Kern/Modul)/LLC (gesamt) | 512 KiByte / 16,00 MiByte |
| Heatspreader, Fertigung | Metall (verlötet), 12 nm |
| Ausstattung (20 % der Endnote) | 2,11 |
| Grafikeinheit | Nicht vorhanden |
| Befehlssätze und Erweiterungen (Auswahl) | SSE bis 4.2, AVX bis 2, AES, FMA3 |
| Integrierte PCI-Express-Lanes | 24× PCI-Express 3.0 |
| Eigenschaften (20 % der Endnote) | 2,53 |
| Offener Multiplikator | Ja |
| Speicherkanäle/max. Geschwindigkeit | 2× DDR4-2666 DR/DDR4-2933 SR |
| ECC-Support | Unterstützt |
| TDP laut Hersteller | 65 Watt |
| Leistungsaufnahme: CPU Leerlauf | 12 Watt |
| Leistungsaufnahme (AC:Ody/Div2/Youngblood) | 57,78/56,05/51,63 Watt |
| Leistungsaufnahme Spiele (Durchschnitt) | 51 Watt |
| Leistungsaufnahme Anwendungen (Durchschnitt) | 56 Watt |
| Leistung (60 % der Endnote) | 2,88 |
| Spieleindex (70 % der Leistungsnote) | 65 % |
| Anwendungsindex (30 % der Leistungsnote) | 36 % |
| Endnote | Wertung: 2,66 |
RAM-oc mit C-Dies kann man nach wie vor vergessen. War klar, aber man kann es ja mal versuchen.
Übers Wochenende habe ich einen Lowbudget Rechner auf Basis des R5 1600 12nm gebaut. Jetzt habe ich gerade prime 95 Version 29.8 small FFTs angeworfen und kann die Temperaturen nicht recht glauben. Ich komme nur auf knappe 50 °C. Ausgelesen mit Ryzen Master Tool. Im idle liest mir das Ryzen Master Tool 30°C aus, was auch den Temperaturen im Bios entspricht. Sind die Temperaturen glaubwürdig? Gekühlt wird mit einem Arctic Freezer 33 eSport an dem zwei Enermax D.F. Vegas Duo im Silent Mode hängen (also 800-1100rpm).
Habe den 1600 AF samt ASRock B450M Pro4 und 16gb Aegis DDR4-3200 CL16 als 240,- EUR Aufrüst-, bzw. Reparaturkit für nen I5 mit defektem Z77 Board genutzt.
Und noch ne 500er NVME M2 beigesteckt
XMP-Settings geladen, grob Bios konfiguriert, Lüfterkurven angepasst, kein OC oder Tuning und das System rennt wirklich hervorragend.
Allcore 3,6gHz, SC 3,7gHz.
10 Minuten Furmark als Stabilitätstest laufen lassen, kam das Ding am Ende mit Boxed-Kühler auf 3560mHz bei <70C°, Lautstärke ist noch im Rahmen, kein Silent, aber durchaus angenehm und akzeptabel.
Im üblichen Betrieb als auch Gaming ziemlich leise, bei letzterem im Bereich 55-60C°. (Lüfterkurve "hintenrum" ziemlich expo)
Bin begeistern für die paar Euronen.
Denke ich werde mir so ein Teil ebenfalls für mich selbst besorgen. Wie bei meinem anderen Ryzen aber den Dram Calc anwerfen, da schlummert schließlich noch Potential
Ich habe hier noch ein 70 € Board liegen auf dem die CPU spielend laufen wird. Dem Brett lag sogar noch ein 30 € Steamgutschein bei. Eine Zeit lang bekam man AM4 Mainboards besonders von Gigabyte regelrecht hinterher geworfen. Oder erinnert sich noch wer an die Mindfactory Aktion, man kaufe eine Ryzen 2000 CPU und erhalte ein einfaches gratis Board von Asus mit dazu.