Intel Core i9-11900K: Geekbench-Ergebnis mit noch höherer Leistung aufgetaucht
In der Geekbench-Datenbank ist erneut der Core i9-11900K aufgetaucht, der dieses Mal aber eine noch etwas höhere Leistung als früher erreicht. Er schafft es erstmals über 1.900 Punkte im Singlecore-Benchmark und über 11.000 Punkte im Multicore-Benchmark.
Intels kommender Flaggschiff-Prozessor, der Core i9-11900K, ist schon mehrfach in Benchmarks aufgetaucht. Ein neuer Geekbench-Eintrag attestiert dem Topmodell der Rocket-Lake-Familie, die im März erscheinen soll, nun aber eine noch etwas höhere Leistung als bislang erwartet.
Knapp über 1.900 und 11.000 Punkte
Vor zwei Wochen tauchte der i9-11900K schon einmal im Geekbench auf, und erreichte auf einem Gigabyte Z490 Aorus Master und zusammen mit 32 GB Speicher eine Leistung von 1.892 Punkten im Singlecore und 10.934 Punkten im Multicore. Das nun aufgetauchte Ergebnis stammt möglicherweise vom selben System, denn das Mainboard und der Speicher sind identisch. Hinzugekommen ist aber eine Angabe der RAM-Taktraten: Diese sind mit 3.600 MHz höher als bei aktuellen Intel-Modellen.
Quelle: Geekbench
Mit dem neuen Geekbench-Eintrag kann der i9-11900K erstmals mehr als 1.900 Punkte im Singlecore-Benchmark vorweisen.
Die nun erreichten Leistungswerte sind mit 1.902 beziehungsweise 10.967 Punkten bei einem Maximaltakt von bis zu 5,285 GHz noch etwas höher, auch wenn der prozentuale Unterschied mit 0,5 und 0,3 Prozent nur gering ist. Bei der Multicore-Performance schneidet ein weiteres Ergebnis, von dem Videocardz berichtet, noch besser ab: Dort ist der Prozessor zwar mit einem Kern etwas langsamer, doch dafür schafft er einen Multicore-Score von 11.048 Punkten und kann damit auch hier den nächsten Tausender durchbrechen.
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Wenn man von der Echtheit der Ergebnisse ausgeht und eine potenzielle Übertaktung des Systems ausschließt, so könnte sich der i9-11900K im Singlecore um 12,8 Prozent vor den Ryzen 9 5950X setzen und damit deutlich schneller sein. Wenn mehrere Kerne verwendet werden, sieht der Rocket-Lake-Prozessor aber kein Land mehr: Aufgrund seiner nur 8 statt 16 Kerne liegt AMDs Topmodell hier um 52,1 Prozent vorne. Der Kampf mit einem Ryzen 7 5800X, der ebenso acht Kerne hat, würde wiederum um 5,9 Prozent zugunsten von Intel ausgehen, wenn man Geekbench als Maßstab nimmt.
Quelle: Videocardz


ich lass das mal hier und bin nicht sicher wie ich die ergebnisse interpretieren soll.
Falls die "Tests" überhaupt etwas mit der Realität zu tun haben.
ich lass das mal hier und bin nicht sicher wie ich die ergebnisse interpretieren soll.
Unter Teillast fährt der extrem aggressive Boost Algorithmus Zen 3 voll in die Parade. Das hätte so echt nicht sein müssen.
Der einzige Trost ist, das man das Boostverhalten recht einfach zähmen kann.
Und ich find's aber andererseits gut, dass die PCGH auch in dieser Richtung bei Tests nichts verändert. AMD muss mit seiner Verschwendung out-of-the-box ebenso leben wie Intel mit seiner Underperformance out-of-the-box.
Der 10900K genehmigt sich in Spielen durchschnittlich 70 Watt (ohne OC).
Der 5800X genehmigt sich 82 Watt, also 17% mehr, liefert allerdings in Games auch 9% mehr Leistung.
Wohlgemerkt, beides in Tests unter Ausschluss eines GPU-Limits; in der Praxis wird anzunehmenderweise nicht nur der Leistungsvorsprung, sondern auch die höhere Leistungsaufnahme egalisiert. Nicht zuletzt auch deshalb, weil in der Praxis niemand den 10900K innerhalb der Specs betreibt, in denen die PCGH zur besseren Vergleichbarkeit testet.
Der 5600X genehmigt sich in Spielen nur durchschnittlich nur 55 Watt, zieht aber trotzdem mit dem 10900K und seinen 70 Watt gleich oder sogar leicht an ihm vorbei.
Und das ist schon ein sehr deutlicher Unterschied, denn die Leistung kann der 10900K problemlos aufholen, wenn man die Fesseln löst, aber die Leistungsaufnahme verringert sich dadurch logischerweise nicht.
Der 10600K genehmigt sich in Spielen so viel wie der 5600X und ist praktischerweise auch eine CPU mit 6C/12T, liegt aber in Sachen Performance ganze 23% zurück.
Sprich, wenn man über Leistungsaufnahme in Spielen redet, muss man auch über Skalierung reden.
Und wenn man es ganz komplex mag, nimmt man auch noch den Preis als Kriterium dazu.
Unter Teillast fährt der extrem aggressive Boost Algorithmus Zen 3 voll in die Parade. Das hätte so echt nicht sein müssen.
Der 10900K genehmigt sich in Spielen durchschnittlich 70 Watt (ohne OC).
Der 5800X genehmigt sich 82 Watt, also 17% mehr, liefert allerdings in Games auch 9% mehr Leistung.
Wohlgemerkt, beides in Tests unter Ausschluss eines GPU-Limits; in der Praxis wird anzunehmenderweise nicht nur der Leistungsvorsprung, sondern auch die höhere Leistungsaufnahme egalisiert. Nicht zuletzt auch deshalb, weil in der Praxis niemand den 10900K innerhalb der Specs betreibt, in denen die PCGH zur besseren Vergleichbarkeit testet.
Der 5600X genehmigt sich in Spielen nur durchschnittlich nur 55 Watt, zieht aber trotzdem mit dem 10900K und seinen 70 Watt gleich oder sogar leicht an ihm vorbei.
Und das ist schon ein sehr deutlicher Unterschied, denn die Leistung kann der 10900K problemlos aufholen, wenn man die Fesseln löst, aber die Leistungsaufnahme verringert sich dadurch logischerweise nicht.
Der 10600K genehmigt sich in Spielen so viel wie der 5600X und ist praktischerweise auch eine CPU mit 6C/12T, liegt aber in Sachen Performance ganze 23% zurück.
Sprich, wenn man über Leistungsaufnahme in Spielen redet, muss man auch über Skalierung reden.
Und wenn man es ganz komplex mag, nimmt man auch noch den Preis als Kriterium dazu.