Intel: Rocket Lake S-CPUs laufen nicht auf allen 400er-Mainboards [Update 2]
Jetzt aktualisiert: Auf der derzeit stattfindenden CES 2021 hat Intel Rocket Lake S in Form des Core i9-11900K vorgestellt. Nach und nach sickern weitere Informationen zu dem neuen Chip durch, von denen nicht alle den Geschmack der Interessierten treffen dürften: wider Erwarten wird Rocket Lake S doch nicht alle 400er-Mainboards unterstützen.
Aktualisierung vom 20.01.2021
Quasi als indirekte Bestätigung dafür, dass Rocket Lake S bestimmte 400er-Mainboards benötigt, hat Asus erste BIOS-Updates für Z490 und H470 veröffentlicht. In einer Liste finden sich 14 Z490-Boards und 3 H470-Boards, für die es bereits BIOS-Downloads gibt.
In den Release-Notes findet sich auch ein Hinweis auf eine verbesserte Resize-BAR-Funktionalität bei RTX 30.
- Support 11th Gen Intel Core Processors
- improve ReSizable BAR compatibility for NVIDIA RTX30 series graphics cards
Aktualisierung vom 19.01.2021
Unsere Nachfrage bei Intel sorgt für Klarheit beim Thema Rocket Lake und 400er-Mainboards. Demnach stimmt es, dass trotz passenden Sockels bestimmte 400er-Chipsätze nicht mit CPUs der 11. Core-Generation kompatibel sein werden. Konkret geht es um Mainboards mit H410 und B460. Das PCH-Die ist hier ein anderes als bei den übrigen Intel-400-Chipsets. So verfügen Hauptplatinen mit H410 und B460 nicht über alle nötigen Signale, um Rocket-Lake-CPUs zu booten und auszuführen.
Originalartikel vom 12.01.2021
Nachdem Intel auf der derzeit stattfindenden CES 2021 eine Vorschau auf den Core i9-11900K zeigte, kommen nach und nach immer mehr Einzelheiten zum Rocket Lake S ans Licht. Während sich die Gerüchte um die acht Kerne des Chips bewahrheiteten, müssen Abstriche bei eigentlich schon bestätigten Einzelheiten gemacht werden. War man davon ausgegangen, dass Rocket Lake S auch 400er-Mainboards unterstützen wird, soll es angeblich doch zwei Ausnahmen geben.
Rocket Lake S: Angeblich kein Support für H410 und B460
Wie die Kollegen von AnandTech schreiben, funktioniert Rocket Lake S zwar grundsätzlich auch mit Mainboards der 400er-Serie - mit Ausnahme von H410 und B460. Der Grund sei, dass diese PCHs 22-nm-Chipsätze verwenden und das zu einer Inkompatibilität führen würde. Die Boards mit Z490, Q470 und H470 würden indes unterstützt.
Dass der neue Chip nicht alle 400er-Mainboards unterstützt, ist ein wenig überraschend, galt der Support der H410-Boards doch so gut wie sicher. Im Juli 2020 schrieb MSI bereits im Handbuch des Komplett-PC Infinite B915 davon, dass Rocket Lake S Unterstützung für den H410-Chipsatz bieten würde. Auch andere Quellen sprachen von der allgemeinen Unterstützung der 400er-Mainboards.
Gemeinsam mit dem Core i9-11900K stellte Intel auf der CES 2021 den Z590 vor und gab einen kleinen Einblick zu Intel Alder Lake. Die neuen Prozessoren sollen noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Nach Intel will auch AMD seine kommenden Produkte vorstellen. Heute um 17 Uhr findet die Keynote statt, bei der unter anderem die Ryzen 5000 Mobile-Lösungen Cezanne und Lucienne vorgestellt werden könnten.

Die neue Clever Access Memory ist auch verfügbar.
Läuft aber nur mit AMD Karte bis jetzt.
Glaub ich bekomm n Anfall....
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Mein Z490-G Wifi ist das einzigste qATX Board der Serie, bei Z590 sehe ich bislang nix gleichwertiges UND in der Bios-Liste für 11th Gen ist es bislang nicht aufgeführt.
Ich hoffe da kommt noch was, sonst bin ich echt stinkig und setze 11th Gen aus...
Zitat: "So verfügen Hauptplatinen mit H410 und B460 nicht über alle nötigen Signale, um Rocket-Lake-CPUs zu booten und auszuführen."
Seriously WTF! Diese Chipsätze waren erst im Q2'2020 veröffentlicht worden.
Der zieht dem 10900k den Stecker bei Games und auch bei Anwendungen ist mal mind. gleichauf. Insgesamt ist er ca. 7% schneller lt. Index. Dazu kommt, dass man dort dann noch ein echtes Upgrade für die Plattform bekommen kann, der 5950X bietet gerade in Anwendungen nochmals 70% mehr Performance. Beim 10900k hat man in Sachen Anwendung das Limit erreicht, der 11900k wird da wohl eher ein Rückschritt.