Intel H410: Mainboards werden laut MSI auch Rocket Lake-S unterstützen
Intels aktueller H410-Chipsatz aus dem Einstiegssegment wird neuen Informationen zufolge auch die kommenden Rocket Lake-S-CPUs der 11. Core-Generation unterstützen.
Im Handbuch zum MSI Komplett-PC Infinite B915 wird die Unterstützung der kommenden 11. Core-Generation von Intel mit Codenamen "Rocket Lake-S" auf Mainboards mit H410-Chipsatz bestätigt, wobei CPU-Modelle bis 65 Watt TDP nutzbar sein sollen. Die grundlegende Unterstützung für Mainboards der aktuellen 400er-Serie ist dabei eigentlich bereits kein Geheimnis mehr, da mehrere Quellen dies bereits bestätigt haben und Sockel-Kompatibilität zum aktuellen LGA 1200 bestehen soll.
Bisher wurde allerdings lediglich bestätigt, dass der Z490-Chipsatz die neuen CPUs unterstützen wird, da die Mainboard-Hersteller bereits vielfach mit Bereitschaft für PCI-Express 4.0 geworben haben, was Intel im Desktop-Segment erstmals mit den neuen Rocket Lake-S-Prozessoren einführen wird. Derweil unterstützen die Hauptplatinen der 400er-Serie derzeit nur die aktuellen Comet Lake-S-Prozessoren der 10. Core-Generation, wobei noch unklar ist, inwieweit das komplette Feature-Set der neuen CPUs unterstützt wird.
Aktuell ebenfalls noch unklar ist, wie die beiden CPU-Reihen vermarktet werden, da laut videocardz.com nicht erwartet wird, dass Intel Rocket Lake-S mehr Kerne als Comet Lake-S aufweisen wird. Tatsächlich wird erwartet, dass der Flaggschiff-Chip Rocket Lake-S nur 8 Kerne und 16 Threads bieten wird. Dabei soll Rocket Lake-S-Generation auf eine 14 nm-Architektur mit Willow Cove- oder Sunny Cove-Kernen und eine integrierte Xe-Grafikeinheit setzen. Derzeit wird bei Rocket Lake-S-Generation mit einer Markteinführung für Anfang 2021 gerechnet. Während Intels Roadmap für dieses Jahr überschaubar bleibt, wurde kürzlich auch eine Rocket Lake-S-CPU mit acht Kernen und beschnittenem Hyperthreading gesichtet.
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50 mit Broadwell und einige Sockel-1366-Platinen sind in ihrer ersten Revision nicht Westmere-kompatibel.