Photoshop feiert Geburtstag, die HD-DVD Todestag und Intels größter CPU-Flop (PCGH-Retro, 19. Februar)
Photoshop feiert Geburtstag, die HD-DVD Todestag und Intels größter CPU-Flop - das geschah am 19. Februar. Jeden Tag wirft PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.
...1981: Der 8086 hat seinen Siegeszug im IBM-PC noch nicht angetreten, da stellt Intel bereits den designierten Nachfolger vor: Am 19. Februar 1981 bringt der Hersteller den iAPX 432 auf den Markt. Der hochkomplexe Prozessor besteht aus weit über 100.000 Transistoren und gleich mehreren Chips, die unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Noch vor dem 386er ist der iAPX 432 Intels erster 32-Bit-Prozessor; seiner Zeit ist er technisch weit voraus - und Intel hat große Pläne für ihn: Der 432 soll die veraltete x86-Familie ablösen und zur dominierenden Prozessorarchitektur der Achtzigerjahre werden. Doch es kommt ganz anders: Der iAPX erweist sich als zu langsam und zu teuer, die Architektur wird zu einem Misserfolg. So kehrt Intel zum alten x86-Design zurück, das dank IBMs PC bald zur wichtigsten Computerplattform wird; mit dem 80386 wird bald auch die x86-Reihe auf 32 Bit erweitert, seine Nachfahren dominieren Jahrzehnte später noch den Markt. Nachfolger des gescheiterten 432 hingegen finden sich nur im Embedded-Bereich wieder.
...1990: Photoshop mag heute Adobes bekanntestes Produkt sein - doch entwickelt hat es jemand anders. Auch hatte das Programm in seiner Urfassung kaum etwas mit dem gemein, was Photoshop heute definiert: Es konnte keine Bilder bearbeiten.
Mitte der Achtzigerjahre entwickelte der Hobbyfotograph Thomas Knoll in seiner Freizeit ein Programm namens Display, das es einem Macintosh mit seinem schwarz-weißen Monitor erlaubte, per Dithering-Verfahren Bilder in Graustufen anzuzeigen - bearbeiten konnte man die Grafiken nicht, Display besaß nicht einmal eine grafische Benutzeroberfläche und wurde über Tastaturkommandos gesteuert. Das sollte sich ändern, als Thomas' Bruder John das Programm sah, der für die Spezialeffekt-Schmiede Industrial Light & Magic arbeitete: Er war begeistert und ermutigte Thomas dazu, Display zu einem Bildbearbeitungsprogramm weiterzuentwickeln. So wurde aus Display das Programm Imagepro.
Imagepro war zunächst kein großer Erfolg. Die Knoll-Brüder hatten Schwierigkeiten, einen Publisher für ihr Werk zu finden; schließlich wurden sie fündig bei einem Scanner-Hersteller, der die Software mit seinen Produkten vertrieb. Nur wenige Hundert Exemplare wurden auf diese Weise verkauft, Imagepro blieb auf dem Software-Markt nur eine Randerscheinung. Das aber sollte sich bald ändern: Im September 1988 führten die Knolls ihr Programm bei Adobe vor. Adobe hatte sich erst kürzlich mit dem Vektorzeichenprogramm Illustrator auf dem Software-Markt etabliert - und war begeistert von dem, was sie sahen. Schnell erwarb Adobe eine Lizenz zum Vertrieb der Software, die am 19. Februar 1990 schließlich als Adobe Photoshop 1.0 für Apples Macintosh auf den Markt kam. Der Rest der Geschichte ist wohl jedem Computernutzer bekannt: Photoshop wurde bald zu Adobes wichtigstem Produkt, das einst so schlichte Programm hatte sich zum Synonym für die digitale Bildbearbeitung entwickelt. Daran hat sich auch Jahrzehnte später wenig geändert.
Happy birthday, Photoshop!
...2008: Es war kein besonders langer Krieg, der Kampf der Hi-Res-Formate HD-DVD und Blu-Ray-Disc, welche sich beide anschickten, das Erbe der DVD anzutreten und den Verbraucher gleichzeitig besser vor allfälliger Produktpiraterie zu schützen. Zwei Lager bildeten sich, die ihre jeweilige Lösung favorisierten und die komplette Unterhaltungsindustrie spalteten. Einer der größten Verfechter des HD-DVD-Formates war Toshiba, die unter anderem auch die ersten HD-DVD-Player auf den Markt gebracht hatten und das Xbox-360-Zusatzlaufwerk für hochauflösende Inhalte lieferten. Nachdem die HD-DVD-Front bereits seit einiger Zeit bröckelte, war die an diesem 19. Februar erfolgte Ankündigung der Todesstoß für das Lager. Per Pressemitteilung erklärte Toshiba, dass man das HD-DVD-Geschäft aufgebe. Danach war es nur noch eine Frage der Zeit, bis auch die HD-DVD-Promotion Group sich auflöste.
Weitere Informationen
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Das einzige wozu das taugt ist Bilder aufzubessern.
Aber Lightroom und Capture One sind auch darin deutlich überlegen.
Ich Mache mit Gimp/Darktable und Topaz ALLES was Adobe mir auch bieten könnte/Konnte. gut Topaz kost alt Geld!
Darktable ist schlicht nur minimal... Komplizierter..ne "unaufgeräumter" weniger intuitiv für Leute die das nicht häufig nutzen. Es Kostet dafür aber auch nichts...
Ich Bearbeite meine Fotos (Wenn überhaupt) sowieso nur leicht weil irgendetwas vor Ort nicht geklappt hat wie Lichtstimmung, Klare sicht etc. Wenn ich was suche um aus meinem Bild ein völlig anderes und im gleichen zuge Foto Art mache in dem ich Bäume, Gebäude Oberleitungen und Himmel tausche o.ä etc. Dann können mir die tollen Presets der Profis vlt helfen aber nach meiner Meinung ist das dann keines meiner Fotos mehr, die Erinnerung an den Moment die Emotion die beim Foto schießen präsent waren sind dann komplett verloren! die Seele des Fotos ist weg!
Als Beispiel ich Fahre los mache Sternen Fotografie dann schieße ich 200-300 Bilder. Davon sind max. 10 Favoriten und eines das Beste und Dann mache ich ein paar Fotos zu Weihnacheten oder was auch immer. wie viele davon bearbeite ich denn? bzw bei wie vielen wäre es nötig jeden Monat verpflichtend Geld zu zahlen.
Das einzige wozu das taugt ist Bilder aufzubessern.
Aber Lightroom und Capture One sind auch darin deutlich überlegen.
Ich Nutze es Nicht. Ich nutze u.A Gimp/Darktable für Lau. Und Topaz ist auch ganz gut. Wenn ich für Foto Unterwegs bin, meine kp 200 RAWs im Kasten hab, zuhause 10 gute Raussuche, und bei Einem davon aus einem echten Foto eine Bearbeite Komposition machen will, dafür braucht man als Nicht Profi sicher kein Lightroom.
Milchstraßen-Landschaftfotos, da ists ohne Bearbeitung schwer möglich den Bild Eindruck einzufangen.
Wegen der Farben z.B.! Nur wenn die Belichtung im Vorfeld nicht passt kannst du dich auch bei LR dumm und dusselig "regel"
Das sind die einzigen Bilder die ich (ab und zu- meistens nicht) Bearbeite
Besser man nimmt sich ein paar Stunden mehr Zeit und macht das Foto genau so wie es sein soll spielt mit Blende,Iso,Belichtung bla bla, vielleicht Filtern.
Nur... Sorry ich verstehe natürlich die ganzen "Foto-Künstler" die Eine Aufnahme gemacht haben ganz vorn dabei sein wollen und dann die "Welt beste Foto Software" abonnieren!
MfG Föhn.
MfG Föhn.