Intels (vorerst) letzter Grafikchip und AMDs letzter K5 (PCGH-Retro. 19. August)
Intels (vorerst) letzter Grafikchip und AMDs letzter K5 - das geschah am 19. August. Jeden Tag wirft PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.
…1997: AMDs K5-Reihe genoss einen durchwachsenen Ruf - bei Büroanwendungen flott, bei Spielen "not". Er ist zwar eine der takteffizientesten CPUs seiner Zeit und trotz niedrigerer Arbeitsfrequenzen in gängigen Büroaufgaben oft schneller als ein Pentium-Prozessor, liegt bei Gleitkomma-Aritmetik allerdings hoffnungslos zurück. Bei Taktgleichheit schlägt er sogar seinen Nachfolger, den K6, des öfteren. Daher führt AMD auch ein sogenanntes P-Rating ein, eine fiktive Zahl, die Leistungsgleichheit mit einem Pentium-Prozessor suggerieren soll. Ein K5 PR166 soll also einem Pentium mit 166 MHz das Wasser reichen können. Einziges Problem sind eben jene Taktfrequenzen. Denn trotz hoher Effizienz werden die schnellsten, offizielle verfügbaren K5-Prozessoren ab Werk mit gerade einmal 116,7 MHz getaktet. Eine sehr geringe Stückzahl von 133 MHz schnellen PR200-Varianten ist im Umlauf, wurde aber erst lanciert, als AMD bereits den Nachfolger K6 auf dem Markt hatte. An diesem 19. August kündigt der Hersteller AMD schließlich das Ende der K5-CPUs an: Es sollen keine weiteren Prozessoren mehr vom Band laufen, lediglich bestehende Bestellungen werden noch abgearbeitet. Damit ist der Weg frei für die schnellen Nachfolger der über Nexgen zugekauften K6-Architektur.
…1999: Im Februar 1998 brachte Intel nach zwei Jahren Entwicklungszeit den ersten "eigenen" Grafikchip auf den Markt, der nicht nur in Mainboard-Chipsätzen, sondern auch auf separaten Grafikkarten eingesetzt werden konnte: den i740. Gemeinsam mit Real 3D unter dem Codenamen Starfighter entwickelt, war er durchaus auf der Höhe der Zeit, kombinierte 2D- und 3D-Funktionen und verwendete den modernen AGP-2x-Steckplatz. Doch ein Erfolg wurde er nicht - die Konkurrenz durch Ati, 3dfx und Nvidia war viel zu stark; dass der i740 Texturen im langsamen Arbeitsspeicher ablegte, bremste ihn zusätzlich. Nennenswerte Stückzahlen ließen sich nur zu niedrigen Preisen in Asien absetzen. Dasselbe Schicksal ereilte auch den Nachfolger i752, der erst recht nicht mit der Konkurrenz mithalten konnte und häufiger auf Mainboards als auf Karten anzutreffen war. Daraus zieht Intel die Konsequenz und bestätigt am 19. August 1999 Berichte über den Ausstieg aus dem Markt für eigenständige 3D-Grafiklösungen. Real 3D schließt im Oktober seine Pforten, die Überreste gehen in Intels Besitz über; Nachfolger des i740 und i752 wie die GMA-Serie werden ausschließlich in Mainboard-Chipsätze integriert. Den Wiedereinstieg in den Grafikkartenmarkt wollte Intel erst rund zehn Jahre später wieder wagen: mit Larrabee - doch auch daraus wurde nichts.


"Ein weiteres Opfer war das Projekt der neuen Generation i754, ein Hochleistungs-AGP-4x-Chip, der für Herbst 1999 geplant war"
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Ich wollte gerade losheulen nach der ersten Sekunde,
aber gerade noch das Retro in Klammer am Ende gesehn.. geht also nicht um Arc, phu.
er hat sich dann auf mein anraten ne NV Karte geholt aber der I740 hat nicht nur unter Spiele Probleme gemacht nein seine Musicsoftware lieft auch nicht richtig damit
S3, 3dfx, Kyro, ATI, AMD, NV usw. hatte ich schon.
*seufts* Wird wohl auch nichts mehr werden da ich kein MoBo mit AGP mehr habe.