Apple: Könnte schon 2024 "gefährliches" Sideloading für iPhones ermöglichen
Berichten zufolge könnte Apple im nächsten Jahr in der EU Sideloading für seine iPhones ermöglichen. Damit können Nutzer Apps auch aus anderen App-Stores als dem von Apple herunterladen. Tim Cook hatte sich lange gegen die Maßnahme gewehrt und das Sideloading als "gefährlich" bezeichnet.
Wie berichtet wird, könnte Apple bereits im nächsten Jahr Sideloading für seine iPhones ermöglichen. Dies geschieht jedoch nicht etwa freiwillig, sondern wurde dem Unternehmen durch den Digital Services Act der EU auferlegt. Dieser verlangt, dass Betriebssysteme den Nutzern die freie Wahl lassen müssen, welche Software diese auf ihre Geräte laden wollen. Sogenannte "Gatekeeper"-Unternehmen, wozu unter anderem auch Apple gehört, müssen nun ihre Beschränkungen für ihre Plattformen lockern und diese mit den Angeboten der Konkurrenz kompatibler machen.
Apple hat sich lange gegen App-Stores von Drittanbietern gesträubt
Ab Februar 2024 soll in allen EU-Staaten der Digital Services Act gelten. Wie Mark Gurman von Bloomberg in seinem neuesten Power-On-Newsletter berichtet, will Apple dazu passend in der ersten Hälfte des Jahres 2024 das Sideloaden von Apps auf iPhones in der Europäischen Union zulassen. Würde sich Apple nicht an die Regelung der EU halten, drohen teils saftige Geldbußen, die in manchen Fällen rund 20 Prozent des weltweiten Umsatzes ausmachen können.
Erst im April 2022 hatte sich der Apple-CEO noch gegen das Sideloading ausgesprochen. Eine erzwungene Öffnung des App-Stores sei "gefährlich", so Cook. Er argumentierte, dass die Option dazu genutzt werden könnte, die Sicherheitsmaßnahmen von iOS zu umgehen. Bei vergangenen Ransomware-Angriffen waren bislang immer nur Android-Geräte betroffen, so der CEO.
Wie Gurman in seinem Newsletter berichtet, möchte Apple im nächsten Jahr ein "streng kontrolliertes System" einführen, durch das die Nutzer in der EU auch Apps aus anderen Quellen als dem App-Store beziehen können. Dazu sollen auch die Nachrichten-App und die Zahlungs-Apps des Unternehmens geändert werden, um der neuen Regelung zu entsprechen. Der Regelung der EU zufolge müssen Gatekeeper auch andere Zahlungsmittel auf der eigenen Plattform zulassen.
Quelle: TechRadar

Ihr behauptet hier viel, aber Quellen/Beweise kommen fast keine.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Und da geht es bereits um das Vorbeugen von Jailbreaks / Bootloadern.
(Das ist zugegebenermassen ein Punkt bei Android, da hier m.W. nur Samsung ein Verfahren anwendet, das auch für diesen Fall Sicherheit garantiert - Aber selbst bei Apple gibt es kein wirksames, kryptografisch gesichertes Verfahren zur Gewährleistung der Systemintegrität. Jailbreaks werden erst mit dem nächsten Patch beseitigt, aber nicht von vornherein unterbunden, wie bei Knox. Dadurch, dass iOS (aber auch Knox) proprietär ist, ist hier möglicherweise ein höherer Reverse-Engineering Aufwand erforderlich, als bei einem Vanilla Android.)
Vgl:
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Ihr behauptet hier viel, aber Quellen/Beweise kommen fast keine.
Wie häufig kommt das bei Android vor und wie häufig bei Apple.
Apple kehrt das ganze nur gern unter den Teppich.
Kannste dir nicht ausdenken...
Aber das hat es bei Android auch.
Die Behauptung, Apples Walled Garden wäre durch die restriktiven Gängelungsmassnahmen sicherer, ist und bleibt Bullshit.
Und Android braucht auch keine "Virenscanner". Richtige Virenscanner gibt es auch gar nicht, wegen dem App Sandboxing.
Der "Scanner" kann lediglich Namen von bekannten bösartigen Apps abgleichen und dann einen Hinweis anzeigen á la "Sie haben die Malware XYZ-App installiert. Bitte deinstallieren sie XYZ-App."
Und als Nerd brauche ich auch nicht notwendigerweise Root oder eine Shell, aber eine Plattform, auf der ich keine Open Source Software installieren kann, oder selbst entwickelte (ohne selbst dafür zur Kasse gebeten zu werden), kann und will ich einfach nicht für voll nehmen.
Bei sowas ist man auf Gedeih und Verderb dem Anbieter ausgeliefert.
Wehret den Anfängen!
Nichts von dem, was Apple tut, tut es aus irgendeiner Form von Altruismus!
Dinge, die gut für den Benutzer sind, machen die nur dann, wenn für sie dabei genug Kohle abfällt.
Und dann wird gelogen, bis sich die Balken biegen, um dem dummen Michel zu suggerieren, all das würde nur zu seinem eigenen Besten bzw. seiner Sicherheit dienen.
Wer sowas unkritisch glaubt, ist in meinen Augen ein Dummkopf.
Hauptsache, man ist dagegen.
Warum sonst gibt es noch etliche Viren, selbst auf dem PC? Ich bitte dich.
Nach deinem Argument, dürfte fast jedes System virenfrei sein und das ist definitiv nicht der Fall.
Das Problem ist, dass die meisten Nutzer nicht so technisch versiert sind und sich trotzdem jeden Scheiß installieren.
Sideloading öffnet da Tür und Tor. Nicht umsonst sind Virenscanner kein Thema bei iOS.
Ich brauch kein Root oder ne Shell auf dem Handy. Das sind technische Spielerein für Geeks.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Wie häufig kommt das bei Android vor und wie häufig bei Apple.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Als Reaktion kommt sicher wieder von dir: "gIbTs BeI aPpLe AbEr AuCh!11!!".
Ja, aber nicht ansatzweise in dem Umfang!
Differenzieren können hier einige scheinbar gar nicht.
Wenn man sich im Internet erkundigt, ist der Konsenz, dass iPhones keine Virenscanner brauchen bzw., aufgrund Apples Ökosystems, relativ sicher sind. Selbst das BSI bestätigt das und die Helden hier im Forum sagen: "NeIn! DaS sTiMmT aLlEs GaRnIcHt!!!11!".
Kannste dir nicht ausdenken...