EOL: Intel streicht erste Raptor-Lake-CPUs der 13. Generation
Mit der vollständigen Verfügbarkeit des Raptor-Lake-Refreshes müssen einige Boxed-Versionen von Vorgängermodellen aus der 13. Core-Generation dran glauben.
Nachdem Intels 14. Core-Generation mit dem Core i9-14900KS seit März als komplett gilt, hat der Chiphersteller einigen Boxed-Versionen der ersten Raptor-Lake-Prozessoren aus der 13. Generation den End-of-Life-Status (EOL) verpasst. Im Rahmen der sogenannten "Discontinuation Phase" (Abkündigungsphase) sollen eine ganze Reihe an K-Modellen im B0-Stepping offenkundig Platz für den aktuellen Refresh machen und bereits mit Wirkung vom 21. März sich dem Ende nähern. Noch bis zum 24. Mai will Intel Bestellungen annehmen, während die letzte Auslieferung für den 28. Juni geplant ist. Betroffen sind:
- Core i7-13700K
- Core i7-13700KF
- Core i9-13900KS
- Core i9-13900KF
- Core i5-13600KF
- Core i5-13600KF
- Core i5-13600K
- Core i5-13600K
- Core i9-13900KF
- Core i9-13900K
- Core i7-13700KF
- Core i9-13900KS
- Core i9-13900K
- Core i7-13700K
Als einzelne Tray- oder OEM-Versionen sollen die Prozessoren jedoch offenkundig weiter verfügbar bleiben und wie erwähnt nur die für Endkunden aufwendig umverpackten Boxed-Modelle verschwinden. Dementsprechend werden die CPUs auch nicht sofort von der Bildfläche verschwinden, sondern es wird laut einem Bericht von Videocardz.com erwartet, dass sie noch für Monate, wenn nicht sogar Jahre, erhältlich sein werden, bevor sie vollständig ausverkauft sind.
Intel: Die Zukunft heißt Arrow Lake
Aus diesem Grund kann man beispielsweise auch heute noch mühelos Modelle aus Intels 12. Core-Generation und älter im Handel finden, wie auch der PCGH-Preisvergleich zeigt. Während Intel mit der aktuellen Modellpflege den Fokus auf die 14. Generation richtet, für die jedoch keine neuen Modelle erwartet werden, wird auch der aktuelle Raptor-Lake-Refresh mit der noch für dieses Jahr erwarteten Einführung der Core Ultra 200-Serie (Codename "Arrow Lake") irgendwann auslaufen. Diese Ablösung mit EOL-Status wird dem Bericht nach jedoch nicht vor dem ersten Quartal 2025 erwartet.
