AMD Radeon VII: Falschangabe zu ROPs macht die Runde, AMD korrigiert

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AMD Radeon VII: Falschangabe zu ROPs macht die Runde, AMD korrigiert (1)
Quelle: AMD

Wenige Tage nach AMDs offizieller Vorstellung der Radeon VII-Grafikkarte veröffentlichten zahlreiche Portale detailliertere Eckdaten zur GPU. Wie sich im Nachhinein jedoch herausstellt hat sich dabei ein Fehler bezüglich der Anzahl an ROPs eingeschlichen. Dieser wurde mittlerweile jedoch richtiggestellt.

Mit der Radeon VII stellte AMD am vergangenen Mittwoch auf der CES 2019 eine neue Grafikkarte vor und gab im Zuge der Pressekonferenz nur einige Eckdaten preis. So etwa, dass eine Vega 20-GPU verbaut ist, die in 7 nm gefertigt ist und 16 GiByte HBM2-Speicher, verteilt auf vier Stacks, mit von der Partie sind. Etwas konkreter wurde es erst gestern. Mehrere Nachrichtenportale veröffentlichten ausführlichere Spezifikationen zur Grafikkarte, basierend auf Angaben, die AMD auf der CES gegenüber den Reportern gemacht hat. Am Ende hat sich jedoch ein Fehler eingeschlichen, der von diversen Portalen übernommen wurde. Mittlerweile bemüht sich AMD um Richtigstellung.

Radeon VII verfügt über 64 ROPs

Konkret geht es um die Anzahl der Rasteroperatoren. So war ursprünglich die Rede von 3.840 GPU-Kernen, 240 Textur-Einheiten und 128 Rasteroperatoren. Tatsächlich sind es jedoch nur 64, wie extremetech.com berichtet, nachdem ein Sprecher von AMD auf den Fehler aufmerksam machte.

Auch lesenswert: Radeon VII vs. RX Vega 64: AMD zeigt Benchmark-Ergebnisse von 25 Spielen

Die restlichen Eckdaten zur GPU der Radeon VII stimmen jedoch. Insgesamt 331 mm² misst der Die der taufrischen Grafikkarte. Untergebracht sind auf dieser Fläche insgesamt 13,2 Milliarden Transistoren. Zum Vergleich: Bei AMDs Vega 64-Grafikkarte sind es 12,5 Milliarden Transistoren auf einer Fläche von 487 mm². AMDs Radeon VII verfügt über insgesamt 60 Compute Units. Daraus ergeben sich die bereits oben erwähnte 3.840 GPU-Kerne. Der Referenz-Takt wird mit 1.450 MHz im Basis- und 1.800 MHz im Boost-Takt angegeben. Die Mehrleistung gegenüber AMDs Radeon Vega 64-Grafikkarte bewegt sich laut den kürzlich veröffentlichten Benchmarks im Bereich von um die 30 Prozent.

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    • Kommentare (53)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gurdi Kokü-Junkie (m/w)
      • Von Jobsti84 Software-Overclocker(in)
        Ich habe deswegen explizit Gaming-Karten geschrieben.
        Eine Titan richtet sich doch eher an Prosumer oder eben absolute Enthusiasten.
        Die Version für Gamer davon, stellt dann die Ti dar -> HighEnd.

        Eine ähnliche Einteilung wie deine hat paar Seiten zuvor schon mal jemand gemacht, schaut nur anders aus....
        Somit kann diese für jeden anders ausfallen, je nachdem was man da mit aufnimmt und welche Begrifflichkeiten man darüber schreibt
        Ist aber Haarspalterei meines Erachtens.
      • Von wertungsfanatiker Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von Jobsti84
        An aktuellen Gamingkarten sind die beiden Schnellsten die 2080 und 2080TI,
        wenn die 7 kommt, sind es 3 an der Zahl.

        Also die 3 Top Karten würde ich dann derzeit schon als oberes Ende bezeichnen.
        Um genau auf die Frage einzugehen: Die Speicherübertragung (Speed), als auch die Menge, vielleicht sogar die Art des Speichers.

        Zudem finde ich nicht, dass man "HighEnd" nur auf die Länge der fps-Balken reduzieren sollte.
        Also lese hier ja schon einige Jährchen mit - aber die Begriffe scheinen immer durcheinander zu gehen. Aber hier mal meine Einteilung

        I. High End - Klasse
        1. RTX Titan, 24 GB - die schnellste Grafikkarte der Welt (wahrscheinlich 10-20 % schneller als die RTX 2080 Ti): Preis: 2400 $ - für den Gamer mit abbezahltem freistehendem Haus genau das richtige...für 4K und/oder Multimonitoring (bis zu vier Monitore mit jeweils mind. WQHD), dazu kommen wirklich nutzbare RT - Fähigkeiten und das DLS scheint hier was zu nutzen...nur im NVIDIA Shop

        2. Titan V in der "CEO" - Edition, 32 GB: eine nicht wirklich kaufbare Grafikkarte - und eigentlich wie alle Titans auch nicht wirklich für den Gamer gedacht - 32 GB VRAM sind jedoch Rekord und stechen damit auch die RTX 2080 Ti aus, die aber wohl 10-15 % schneller ist - besser kann man als findiger Gamermillionär wohl kaum angeben (es wurden wohl nur 50-100 ausgegeben, wer eine kaufen will, zahlt wohl mind.4000 €)

        3. RTX 2080 Ti, 11 GB VRAM, 1200 - 1600 €: in der integrierten Wasserkühlungsvariante am teuersten, ist aber die schnellste einfach erhältliche "normale" Grafikkarte - die 11 GB muten fast schon "wenig" an - jedenfalls ist auch diese Karte noch geeignet für 4k, Multimonitoring, RT und DLSS, das Raytracing aber nur noch in einer mittleren Variante in WQHD und in der höchsten gar fast nur in FullHD

        II. Luxusklasse

        Wie der Name es schon sagt - diese Grafikkarten sind Luxus, man braucht sie nicht, aber sie sind "Nice to have" und immer noch ein guter Weg um damit anzugeben - oder eben wirklich viel Geld fürs Hobby auszugeben.

        1. Titan V, 12 GB: preismäßig schießt diese Karte mit 3000 - 3600 € den Vogel ab - die RTX Titan ist billiger und besser (aber noch nicht wirklich erhältlich), dazu hat die "normale" Titan V "nur" 12 GB und ist 10-15 % langsamer als die RTX 2080 Ti - bis Mitte 2018 war die aber trotzdem die richtige Wahl für den Gamer mit abbezahlter DHH oder REH

        2. Titan XP von 2017, 12 GB: auch heute ist die beste Pascal - Titan noch eine luxuriöse Grafikkarte, die immer noch besser ist als die GTX 1080 Ti oder die RX 2080 (hier insb. wegen der 12 GB) - wer diese Grafikkarte als wohlhabender bzw. nicht aufs Geld achtender Gamer seit 2017 hat, gehört nach wie vor zur absoluten Gamerelite, was die Ausstattung anbelangt - 4K ist also Pflicht, Multimonitoring natürlich möglich (Preis: 1300 - 1900 €)

        3. GTX 1080 Ti, 11 GB, 1.Q. 2017, 650 - 1000 €: letzterer ist der m.E. auch heute noch halbwegs angemessene Preis, wer sich diese Grafikkarte bis Mitte 2017 gekauft hat, muss diese Karte sicher mind. drei Jahre nicht austauschen, um auch weiterhin in 4K zu spielen (ohne RT oder DLSS), oder maximal auf 3440x1440 runter zu gehen, mit 11 GB ist auch der VRAM noch längere Zeit auch für 4K gerüstet

        4. RTX 2080, 8 GB, 600 - 900 €: die RTX 2080 ist zwar mittlerweile dank Treibertricksereien von NVIDIA schneller als die GTX 1080 Ti, ist aber bereits durch ihre 8 GB VRAM leicht beschnitten - denn genau diese 8 GB werden für 4 K nicht mehr lange ausreichen und tun das bei sehr wenigen Spielen schon heute nicht mehr, leistungsmäßig reicht die Karte für 4K und gemäßigtes Multimonitoring, die RT - Fähigkeiten gehen derzeit aber nur noch für FullHD

        III. Oberklasse


        Immer noch weit vom Durchschnitt entfernt, sind die bald folgenden Grafikkarten...
      • Von Johnjoggo32
        Zitat von seahawk
        Kommt schon hin, da Vega ja irgendwie bei der Texturenkompression nicht ganz so gut funktioniert wie geplant. Das können sie entweder gefixt haben oder ist durch die brachiale Bandbreite völlig egal.
        Why not both? xD - MOOOOOAAARRRR POOOOWWWWAAAAA!!!! -
      • Von efdev Volt-Modder(in)
        Zitat von bootzeit
        Neu Mittelklasse:
        RTX 2060 (zu teuer)
        Lückenbüßer RX 590 (Preis fast angemessen) bis Navi
        Dabei wäre die 2060 mit 8GB und für 50€ weniger vom Start weg ne tolle Karte
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