Praxiseindrücke, Lautheit, Verbrauch und Temperaturen
PC Games Hardware testet die Radeon RX Vega 64 und RX Vega 56. Die Praxiseindrücke und Details zur Leistungsaufnahme, Temperatur und Lautheit finden Sie hier.
In diesem Artikel
Radeon RX Vega im Test: Vega im Alltag
Virtual Super Resolution, AMDs Downsampling-Implementierung im Grafiktreiber, bietet auf der Radeon RX Vega 64 und RX Vega 56 den gleichen Funktionsumfang wie bei einer Polaris-basierten Grafikkarte. So können Nutzer eines verbreiteten Full- oder WQHD-Displays die zusätzlichen Auflösungen 3.200 × 1.800 und 3.840 × 2.160 auswählen und aktivieren. Nimmt ein Ultra-HD-Panel Kontakt auf, stellt VSR die 5K-Auflösung 5.120 × 2.880 zur Verfügung. Letztere zeichnet ein sehr feines Bild, ist jedoch nur bei anspruchsarmen Spielen wie TES 5: Skyrim oder World of Warcraft flüssig nutzbar. Full-HD-Nutzer bekommen die 5K-Auflösung nicht angeboten. Ebenfalls noch auf AMDs To-do-list steht 21:9-Support - das Ultrawide-Format beherrscht VSR nach wie vor nicht.
Die weiteren Merkmale erinnern an Polaris und die Vorgänger. Nach wie vor stellen 16:1 AF, auf Wunsch mit der Filterqualität "Hoch", sowie 8× EQAA das Höchste der Gefühle dar. Letzteres stellt eine Ende 2010 mit der Cayman-GPU vorgestellte Erweiterung klassischen Multisamplings dar, das in modernen Spielen jedoch nur selten funktioniert, da MSAA hier kaum noch angeboten wird und sich nicht einfach per Treiber forcieren, oft nicht einmal erweitern lässt. Wer EQAA in Aktion erleben möchte, kann das in Dirt 4 oder Grid Autosport tun oder versucht sein Glück bei älteren Spielen wie Black Mesa.
Selbstverständlich haben wir uns auch die Qualität der anisotropen Texturfilterung angesehen, denn in der Vergangenheit war diese oft das Ziel von "Optimierungen". Auch bei der Radeon Vega sind im Treiberstandardzustand Kniffe aktiv, welche Rechenzeit sparen. Das trifft auf jede aktuelle Radeon und Geforce zu und ist nicht verwerflich, zumal sich die Sparmaßnahmen mit zwei Klicks deaktivieren lassen: Wählen Sie einfach "Hoch" anstelle von "Standard". Vegas HQ-AF ist in all unseren Stichproben sauber und liefert keinen Anlass zur Kritik.
Radeon RX Vega im Test: Taktraten, Temperaturen, Kühler, Lautheit, Verbrauch
Sowohl die Radeon RX Vega 64 als auch die RX Vega 56 sind standardmäßig mit einem Luftkühler erhältlich, welcher eine Vapor-Chamber anstelle von Heatpipes beherbergt. Das Kühlsystem arbeitet nach dem DHE-Prinzip: Beim Direct Heat Exhaust sitzt ein Radiallüfter am Heck der Platine, saugt Umgebungsluft von oberhalb der Lüfternabe (je nach Einbauposition im Gehäuse also durchaus auch von unten) an und presst sie anschließend durch einen Lufttunnel, an dessen Ende sich die Slotblende der Grafikkarte befindet - der Löwenanteil der Abwärme wird aus dem Gehäuse befördert. Damit tritt sie in die Fußstapfen unzähliger Referenzkarten, welche fast ausschließlich DHE-Designs darstellen. Die Radeon RX Vega 64 Liquid-Cooled bildet hiervon, wie bereits die Fury X, eine Ausnahme. Da wir keine Vega 64 mit AiO-Wasserkühlung zum Test erhalten haben, beschränken wir uns einstweilen auf die luftgekühlten Varianten.
Quelle: PC Games Hardware
AMD Radeon RX Vega 64 und Vega RX 56 im Test: Heiße Vega? (6)
Taktraten, Spannungen, Temperaturen: RX Vega 64
Derzeit lässt sich Vegas Kernspannung nicht in Echtzeit mithilfe von Overclocking-Tools auslesen, doch das ist nur eine Frage der Zeit. Bis dahin gibt der Wattman Aufschluss über die Takt-Spannungs-Kombinationen, zwischen denen Vega unter Last dynamisch wechselt. Werfen wir zunächst einen Blick auf die von unserem Vega-64-Sample angebotenen Boosts:
- 1.630 MHz @ 1.200 mV: Bestcase-Boost, wird unter Last nur kurz/selten verwendet
- 1.537 MHz @ 1.150 mV: Nächsttiefere Stufe, wird unter hoher Last oft verwendet
- 1.401 MHz @ 1.100 mV: Unter Volllast häufig anzutreffende Boost-Stufe
- 1.247 MHz @ 1.050 mV: Basistakt, in unseren Tests niemals angewendet
Müssten wir einen Mittelwert überschlagen, wären wir mit der AMD-Angabe von 1.546 MHz als "typischer Boost" einverstanden - mit einem großen Aber: 1,55 GHz mag über viele Anwendungen und Auflösungen stimmen, unter reiner Volllast mit unsynchronisierter Bildrate ab WQHD liegt der Mittelwert unseres Musters jedoch tendenziell bei 1,45 GHz. Da hier jedoch die individuelle Qualität der eigenen Grafikkarte hineinspielt (Serienstreuung), ist keine definitive Aussagen möglich. Wir haben die meistverwendeten Boosts fett markiert.
Wird die Radeon RX Vega 64 Air unter Last gesetzt, fährt die Lüftersteuerung zunächst langsam hoch. Mit steigender GPU-Temperatur setzt jedoch eine hörbare Panik ein, sodass die Lüfterdrehzahl ab circa 60 °C stark erhöht wird, um präventiv zu agieren. Der Lautstärke-Peak wird ergo weit unter der Maximaltemperatur erzielt, welche bei 85 °C liegt, bei anhaltender Last beruhigt sich die Lüftersteuerung langsam wieder und die Geräuschemission sinkt. Unsere RX Vega 64 erreicht unter Dauerlast höchstens 84 °C. Die Lüftersteuerung ist bei 2.400 Umdrehungen pro Minute abgeriegelt (~50 % PWM), obwohl der Lüfter maximal rund 4.900 U/Min leisten könnte. Letzteres dürfen Sie einstellen, wenn Sie im Wattman auf die benutzerdefinierten Einstellungen wechseln.
Apropos: Die Radeon RX Vega 64 verfügt über zwei BIOS-ROMs, welche Sie mittels Schalter an der Kartenoberseite wechseln können. Bei der Standard-Einstellung (Karte wird eingebaut und der Treiber installiert) steht der BIOS-Schalter auf 1 und das Wattman-Profil auf "Balanced". Vega-Grafikkarten bieten hier erstmals mehrere, optionale Performance-Profile: Balanced ist Standard, mit 100 Prozent Powerlimit, daneben warten noch "Power Save" und "Turbo". Letzteres gesteht der GPU einen etwas größeren Energiedurst zu, aufgrund der unveränderten Lüftermaximalgeschwindigkeit hat diese Stellschraube jedoch nur geringe Performance-Auswirkungen. AMD spricht von einem Plus zwischen zwei und drei Prozent.
Taktraten, Spannungen, Temperaturen: RX Vega 56
Bei der Radeon RX Vega 56 erfolgt eine ähnliche Staffelung von Takt und Spannung, allerdings bei grundsätzlich geringerer Frequenz, um das geringere Powerlimit einzuhalten. Die von uns ermittelten Werte:
- 1.592 MHz @ 1.200 mV: Bestcase-Boost, wird unter Last nur kurz/selten verwendet
- 1.474 MHz @ 1.150 mV: Nächsttiefere Stufe, wird unter mittlerer Last oft verwendet, bei hoher Last kaum
- 1.312 MHz @ 1.100 mV: Unter Volllast häufig anzutreffende Boost-Stufe
- 1.269 MHz @ 1.050 mV: Unter Volllast ebenso häufig verwendeter Boost
- 1.138 MHz @ 1.000 mV: Basistakt, nur in sehr fordernden Szenarien kurz anzutreffen (u, a, Anno 2070, Doom unter Vulkan)
Die Radeon RX Vega 56 zeigt im Test deutlich die Auswirkungen ihres wesentlich engeren Power-Korsetts. Der Maximalboost wird beim Spielen entweder sofort fallen gelassen oder nur in den Menüs verwendet. Wesentlich häufiger anzutreffen sind die drei Boost Steps darunter. Müssten wir einen Mittelwert nennen, läge dieser bei circa 1,35 GHz. AMD nennt hier 1.471 MHz, was uns zu optimistisch erscheint respektive nur bei geringer Last zutrifft. Auch hier haben wir die meistverwendeten Boosts fett markiert.
Bildergalerie
Die Radeon RX Vega 56 verfügt über die gleiche Lüfter-Hysterese wie ihre große, luftgekühlte Schwester. Unter Last wird sie dank ihrer deutlich geringeren Hitzeentwicklung jedoch wesentlich langsamer heiß, sodass die Lüfterkurve etwas flacher ausfällt. Gemein haben die beiden Schwestern den Spitzenwert von rund 2.400 Lüfterumdrehungen oder 50 Prozent PWM-Impuls, welcher nicht etwa nach einer halben Stunde unter Last, sondern deutlich früher erreicht wird. Starten Sie ein Spiel, rauscht die Karte schon nach wenigen Minuten kurzzeitig mit ihren maximalen Lautheit und regelt ihren Radiallüfter in der folgenden Zeit wieder herunter. Letzteres führt zu geringerer Lautheit, aber auch langsam steigender Temperatur. Der Maximalwert von 85 °C wird von unserem Vega-56-Muster niemals erreicht, wir bekommen lediglich 76 °C zu Gesicht.
Auch die Radeon RX Vega 56 darf mithilfe des zweiten BIOS und mittels Wattman-Profilen umfassend konfiguriert werden. Bei ihr sind die Auswirkungen der "Turbo"-Einstellung etwas größer als bei der RX Vega 64, da die 56er - wie erwähnt - stark powerlimitiert ist. Fühlbare Unterschiede sollten Sie jedoch nicht erwarten. Beachten Sie dazu den Klickvergleich der Wattman-Profile oben.
Leistungsaufnahme: Vega 64 und Vega 56
AMD bewirbt Vega mit deutlich verbesserter Energieeffizienz. Was es damit auf sich hat, prüfen wir mit bewährter Messmethodik, isoliert vom Restsystem. Zum Einsatz kommen ein PCI-Express-Extender sowie Ampere-Zangen, mithilfe derer wir im Betrieb die fließenden Ströme und Spannungen abgreifen und daraus den Gesamtverbrauch der Grafikkarte ausrechnen.
| Radeon RX Vega 64 Air (Limited) | Radeon RX Vega 56 | Radeon Vega FE Air | Radeon R9 Fury X | Geforce GTX 1080 Ti | Geforce GTX 1080 | Geforce GTX 1070 | Geforce GTX 980 Ti | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lautstärke | ||||||||
| Leerlauf (Desktop) | 0,2 Sone | 0,2 Sone | 0,0 - 0,1 Sone | 1,3 Sone | 0,4 Sone | 0,4 Sone | 0,4 Sone | 0,3 Sone |
| 2 LCDs (UHD + FHD) | 0,2 Sone | 0,2 Sone | 0,1 Sone | 1,3 Sone | 0,4 Sone | 0,4 Sone | 0,4 Sone | 0,3 Sone |
| UHD-Youtube-Video | 0,2 Sone | 0,2 Sone | 0,2 Sone | 1,3 Sone | 0,4 Sone | 0,4 Sone | 0,4 Sone | 0,3 Sone |
| Crysis 3 (Full HD) | 4,9 Sone | 4,9 Sone | 3,6 Sone | 1,4 Sone | 2,8 Sone | 3,1 Sone | 2,7 Sone | - |
| Anno 2070 (Ultra HD) | 4,9 Sone | 4,9 Sone | 3,6 Sone | 1,6 Sone | 4,0 Sone | 3,2 Sone | 2,9 Sone | 4,5 Sone |
| Leistungsaufnahme | ||||||||
| Leerlauf (Desktop) | 14,5 Watt | 15 Watt | 17 Watt | 21 Watt | 12,5 Watt | 9,5 Watt | 8,5 Watt | 15 Watt |
| 2 LCDs (UHD + FHD) | 15 Watt | 15,5 Watt | 22 Watt | 25 Watt | 15 Watt | 11,5 Watt | 11,5 Watt | 20 Watt |
| UHD-Youtube-Video | 26 Watt | 26 Watt | 26 Watt | 55 Watt | 19 Watt | 12 Watt | 12 Watt | 21 Watt |
| Crysis 3 (Full HD) | 288 Watt | 216 Watt | 252 Watt | 250 Watt | 225 Watt | 175 Watt | 149 Watt | 230 Watt |
| Anno 2070 (Ultra HD) | 289 Watt | 216 Watt | 259 Watt | 313 Watt | 230 Watt | 171 Watt | 148 Watt | 234 Watt |
| Fps vs. Fps/Watt | ||||||||
| Crysis 3 (Full HD) | 75 Fps, 0,26 Fps/W | 69 Fps, 0,32 Fps/W | 70 Fps, 0,28 Fps/W | 67 Fps, 0,27 Fps/W | 125 Fps, 0,56 Fps/W | 95 Fps, 0,54 Fps/W | 80 Fps, 0,54 Fps/W | 76 Fps, 0,33 Fps/W |
| Anno 2070 (Ultra HD) | 38 Fps, 0,13 Fps/W | 32 Fps, 0,15 Fps/W | 36 Fps, 0,14 Fps/W | 31 Fps, 0,10 Fps/W | 56 Fps, 0,24 Fps/W | 44 Fps, 0,26 Fps/W | 35 Fps, 0,24 Fps/W | 33 Fps, 0,14 Fps/W |
Sowohl die RX Vega 64 als auch die RX Vega 56 arbeiten im Leerlauf sparsam und absolut konkurrenzfähig. Die Vega Frontier Edition genehmigte sich im Test noch 22 Watt, weshalb wir davon ausgehen, dass AMD nun die finalen Energieoptionen im Grafiktreiber implementiert hat. Löblich ist weiterhin, dass Vega mit einer Unsitte aufhört, welche Radeon-Chips seit Generationen herumschleppen: hohe Leistungsaufnahme nach Anschluss mehrerer Monitore mit unterschiedlicher Spezifikation. Unsere Vega-Muster arbeiten im Leerlauf mit 852 MHz Kern- und 167 MHz Speichertakt. Wird ein (UHD-)Video abgespielt, verweilt der Takt größtenteils auf ebendiesen Werten, nur kurzzeitig schnellt der Speicher immer wieder auf 500 MHz hoch. Nimmt ein zweiter Bildschirm Kontakt zu einer Vega-Grafikkarte auf, begrüßt sie ihn dauerhaft mit 167 MHz Speichertakt.
Interessant ist, dass unser Vega-64-Muster im Leerlauf konsequent etwas sparsamer agiert als das der Vega 56. Hier dürfte das berüchtigte "GPU-Lotto" mit hineinspielen - Glück ist bei der Serienstreuung hilfreich. Da auf der RX Vega 64 höherwertige, unbeschnittene GPUs zum Einsatz kommen, könnte der Unterschied noirmal sein. Unter Volllast enden die Gemeinsankeiten, denn hier arbeiten die Geschwister mit deutlich abweichenden Power-Targets. Auffällig ist, wie zielstrebig beide Karten ihre Budgets von 295 respektive 210 Watt ausreizen. So konstant vermochte sich noch keine AMD-GPU zuvor auszureizen. Das bedeutet: Egal, was Sie machen, Boost und somit Bildrate fallen immer höchstmöglich aus, während beispielsweise Fiji in Niedriglastszenarien nicht höher takten konnte und dann einfach sparsamer wurde. Mit Vega 10 verhalten sich Radeon-Grafikkarten folglich wie ihre Geforce-Pendants, welche auch immer im Powerlimit laufen, sofern nicht das Temperaturziel limitiert.
Auffällg ist, dass die RX Vega 56 in unseren Messungen dazu tendiert, ihre Boardpower minimal überschreiten - die Leistungsaufnahme "peakt" relativ häufig über die von AMD genannten 210 Watt. Das passiert zu häfig und regelmäßig, um es zu ignorieren, weshalb wir die gemessenen 216 Watt angeben. Die RX Vega 64 hingegen hat genug Puffer, um in der Regel knapp unter ihrem 295-Watt-Limit zu operieren. Beide Leistungsaufnahmewerte sind verglichen mit Fiji (als Fury X) gut, im Vergleich mit den Pascal-Grafikkarten fällt Vegas Energieeffizienz jedoch wesentlich schwächer aus.
Lautheit: Vega 64 und Vega 56
Bei der Lautheit rangieren die Radeon RX Vega 64 und Vega 56 zwischen "laues Lüftchen" und "Sturm". Der verwendete Radiallüfter aus dem Hause Delta bietet einen weiten Regelbereich zwischen rund 400 und 4.900 Umdrehungen pro Minute. Unter Last greift das erwähnte Target von knapp über 2.400 Umdrehungen pro Minute, mehr dürfen beide Modelle nicht anwenden.
Im Leerlauf erzeugen beide Veganer eine angenehme Lautheit von circa 0,2 Sone. Das Geräusch ist bei stiller Umgebung in einem geschlossenen Gehäuse beinahe nicht wahrnehmbar. Hält man sein Ohr direkt an die Lüfter, ist ein leises Schleifgeräusch zu hören. Die unter Last erreichte Lautheit beträgt 4,9 respektive 5,0 Sone der Kategorie "tiefes Rauschen" bei besagten 2.400 Lüfterumdrehungen. In den darauffolgenden Minuten werden beide Modelle wieder leiser, die dauerhafte Lautheit bewegt sich zwischen 4,0 und 4,5 Sone.
Nicht erwähnt bleiben soll die Pfeifneigung unseres Vega-56-Samples. Damit ist kein Spulenfiepen gemeint, sondern ein Geräusch des Lüfters, welches jedoch erst bei manueller Lüfterregelung in den Vordergrund tritt: Um 60 Prozent PWM-Impuls pfeift der Lüfter, Richtung 70 Prozent geht das Pfeifen im deutlich lauter werdenden Rauschen unter. Auf Letzteres sollten Sie sich einstellen, wenn Sie ihre Vega-Air-Karte übertakten möchten. Mit 70 Prozent PWM lässt sich durchaus arbeiten, die GPU bleibt dabei relativ kühl, allerdings beträgt die Lautheit hier bereits 10,2 respektive 9,7 Sone (Vega 56/Vega 64).

-> VRAM überschreitung mit HBCC führt meist zu starken Rucklern z.B. Dishonored in ~4k
-> Undervolting ist mehr ein Mythos als Realität (meist lässt sich das selbe Ergebnis mit Verschieben des Powersliders reproduzieren oder bei zu starker Abweichung davon ein Absturz konstruieren)
-> Freesync und Framelimiter haben noch deutlich Wünsche offen
Undervolting geht Problemlos, man muss nur wissen wie.
Freesync und Limiter funktionieren bei mir Einwandfrei.
Ansonsten ist HBCC gut für die Frametimes in den meisten spielen bei mir, kostet aber auch meist ein wenig Leistung im Promillebereich.
Als Speicherersatz taugt das Feature aber definitiv nicht.
Wenn es nur leichte übetretungen gibt (~200MB oder sowas), scheint es gut zu funktionieren, was wohl der PCI_E Bandbreite geschuldet ist -theoretisch geht da ja auch nicht viel.
Übertakten und Spannungsreduzierung kann man eigentlich vergessen, dafür ist alles zu straff eingestellt- wie auch bei den Modellen davor (Fury X 390x usw.) - eigentlich ist alles, was von der Standardkurve abweicht nicht stabil (>12 Monate Praxistests). Beim Speicher scheint etwas zu gehen, doch inwiefern das stabil ist, kann ich noch nicht abschließen sagen. Beim Auflösungswechsel scheint es noch Crashes zu geben -also eher doch nicht stabil aber immerhin deutlich mehr Performance mit 1040MHz zu 945MHz. Ein Benchmark läuft auch mit 1120MHz durch, aber stabil ist alles Andere... ähnliches gilt für diesen Undervolting Mythos...
Zu Fessync habe ich auch noch was zu sage: warum muss die Handhabung von FreeSync in der Realität so ******* sein. Wenn ich z.B. eine Bandbreite von (40-60)Hz FreeSync habe und ich Vsync an verwende und auch 60FPS anliegen, warum muss dann der Inputlag schlechter sein als mit 57 FPS cap? Kann das nicht der Treiber machen? Wieso muss ich externe Programme verwenden um den Framecap unterhalb von 60 Hz zu haben, damit Freesync richtig funktioniert! Warum kann es nicht der Treiber regeln? Und warum müssen die internen Framelimiter im Treiber so ******* sein. Wie kann es denn bitte sein, dass der interne Framelimiter mehr Inputlag erzeugt als ich mit Freesync gewinne -das ist doch *******. Wenn ich das mit externen Programmen besser einstellen kann, dann könnt ihr das in 2 Stunden programmieren und alle Leute beglücken, wie wäre das?
Zusammenfassung:
-> VRAM überschreitung mit HBCC führt meist zu starken Rucklern z.B. Dishonored in ~4k
-> Undervolting ist mehr ein Mythos als Realität (meist lässt sich das selbe Ergebnis mit Verschieben des Powersliders reproduzieren oder bei zu starker Abweichung davon ein Absturz konstruieren)
-> Freesync und Framelimiter haben noch deutlich Wünsche offen
Ich hab es in zwei Spielen versucht, aber die configs sind dann so heftig fordernd dass die Leistung massiv einbricht, ich kann keine spürbare Entlastung durch den HBCC bemerken. Was der HBCC gut zu managen scheint, sind leichte Übertretungen des Grafikspeichervolumens.
Ansonsten ist HBCC gut für die Frametimes in den meisten spielen bei mir, kostet aber auch meist ein wenig Leistung im Promillebereich.
Als Speicherersatz taugt das Feature aber definitiv nicht.
Wie sind denn inzwischen die Erfahrungen mit HBCC? Hilft es tatsächlich im VRAM Limit?