Radeon RX 9070 XT und 9070 kommen wohl ohne PCIe 5.0
Der britische Händler Overclockers UK ("OCUK") hat nicht nur sämtliche Spezifikationen der Radeon RX 9070 XT und Radeon RX 9070 auf seiner Website offengelegt, sondern auch verraten, dass die RDNA-4-Grafikkarten auf PCIe 5.0 verzichten.
Der britische Einzelhändler Overclockers UK ("OCUK") hat jetzt nicht nur sämtliche Spezifikationen der Radeon RX 9070 XT und Radeon RX 9070 auf seiner offiziellen Webseite offengelegt, sondern außerdem auch verraten, dass die beiden neuen RDNA-4-Grafikkarten auf eine Anbindung mittels PCIe 5.0 verzichten und danach weiterhin auf PCIe 4.0 x16 setzen werden. Damit würden einzig Nvidias vier kommenden Blackwell-Grafikkarten zukünftig auf PCIe 5.0 x16 setzen.
Quelle: OCUK
Auch Intels neueste dedizierte Arc-Grafikkarten, die Intel Arc B580 und B570, auf der Basis der Xe2-Architektur ("Battlemage"), welche ursprünglich auch PCIe 5.0 unterstützen sollten, werden sogar nur mit PCIe 4.0 x8 angebunden.
Die von OCUK veröffentlichten technischen Spezifikationen decken sich mit allen bisherigen Informationen, Herstellerangaben und Benchmarks und sind im Hinblick auf die TDP bzw. TBP ("Total Board Power") nicht akkurat. Die Radeon RX 9070 XT und die Radeon RX 9070 werden nicht mit derselbe Verlustleistung eingestuft.
Quelle: OCUK
Die Taktfrequenzen für den Basistakt und den maximalen Boosttakt waren bereits vorher bekannt und werden sich bei den Referenzdesigns, den MBA-Designs und den vielen verschiedenen Custom-Designs und OC-Varianten der Boardpartner wohl mitunter deutlich unterscheiden. Gleiches gilt zudem auch für die TDP, die voraussichtlich bei einigen Modellen bei 300 Watt+ liegen wird.
Erste Custom-Designs könnten bereits in den kommenden Tagen offiziell im Detail vorgestellt werden, während ein Marktstart aktuell für spätestens Ende des Monats gehandelt und mit ersten unabhängigen Tests einhergehen wird.
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Quelle: Overclocker UK via VideoCardz

Ob diese Situation seitens der CPU-Hersteller "armselig" ist, hängt von der Perspektive ab. 99 Prozent der Endkunden reicht es, eine ×16-Grafikkarte und 5-6 ×4-Geräte verbauen zu können. Also beispielsweise 10G-LAN, vier High-End-SSDs und eine Capture- oder spezielle Schnittstellenkarte. Dafür braucht man nicht HEDT, das schaffen die meisten Z690 aus der Grabbelkiste. Nicht-Spieler können zudem einfach die Grafikkarte weglassen und z.B. durch das von dir verlinkte Zubehör ersetzen, dann reicht sogar ein Mittelklasse-AM5-System locker aus – wenn man die überhaupt braucht. Hier in der Redaktion ist das Maximum eine SSD für die Software und eine für das zu bearbeitende Projekt. Alles, was abgearbeitet ist, landet im Netzwerk. Gut: Wer einen 10G-NAS oder -Server zur Verfügung hat, braucht ggf. noch eine entsprechende Karte extra. Und wer ganz darauf verzichtet ggf. einen ×4-Laufwerks-Controller im System. Aber auch das sind in der Summe nur drei ×4-Links und nichts, was HEDT erzwingt. Viele Leute arbeiten sogar ausschließlich am Notebook, einige schneiden unterwegs sogar auf dem iPad Pro, da ist der PC (sofern vorhanden) dann ein reines Gaming-Gerät mit GPU und 1-2 SSDs.
Beschwerden höre ich daher eher bezüglich der Plattformkosten. Wer sich zusätzlich zu besagten zwei SSDs noch eine Aufrüstoption für "in fünf Jahren" freihalten will, hat bei X870 oft schon Probleme und selbst X870E-Platinen bieten unter bestimmten Gesichtspunkten nicht mehr als B660-Systeme, kosten aber ein Vielfaches. Dieses Preisproblem könnte man lösen, in dem 9070er-Karten mittels 5.0 Unterstützung zwei CPU-×4-Links für anderes freistellen. Dieses Problem kann man ganz bestimmt nicht lösen, in dem man einen zusätzlichen ×16-Link mit entsprechenden Kosten (50 Euro? 100 Euro?) in den CPU-Sockel packt. Tatsächlich ist der dortige Ausbau mitverantwortlich für die Kostensteigerung: Ein Z890 hat genauso 20 PCI-E-Lanes, wie ein Z270. Aber die CPU zu ersterem hat halt 12 Schnittstellen mit 40 bis 80 GBit/s zusätzlich. Und so toll die für Enthusiast-Käufer sind: Bezahlt werden müssen sie immer, auch wenn der Prozessor im popeligen Office-System landet. Wenn sich PCI-E 5.0 vorerst nicht durchsetzt, wäre ich nicht überrascht, wenn der B840 = B550 zum beliebtesten AM5-I/O-Hub aufsteigt, noch vor dem B850 = B650.
Solche Wünsche sind vergleichbar mit: "Ich will acht Xeons in mein Sockel-754-Mainboard einsetzen, wieso geht das nicht???" Technisch hat man bei PCI-Express zumindest den Vorteil, dass die meiste Extrem-Hardware trotzdem gemäß Standard in einem einfacheren Slot läuft, man also in der Regel auch solche Luxus-Speicherlösungen in einem stinknormalen ×4 verwenden kann. (Dann halt ohne Leistungsschub) Wer dagegen eine PCI-X-Karte in ein Sockel-AM3-System bauen wollte, der hatte ein meinem Wissen nach unlösbares Problem.
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Kosten ca. 100 €, und damit könnte man günstig mit 4x 2/4 TB NVMe SSDs, ohne das es absolut den Preisrahmen sprengen würde, aufrüsten. Wir haben ja leider die Tragik, daß es im SSD-NVMe bzgl. der Größe kaum weitergeht, es verharrt auf 4TB, und 8TB wird vergleichsweise exorbitant teuer.
Gerechnet als Beispiel mit einer WD_BLACK SN850X (Amazon)
4TB für ca. 277 €
8TB für ca. 675 € (und das ist schon günstig, wenn man die Preise von 850 € und mehr von vorher kennt).
4x4TB wären günstiger als 2x8TB, wenn man mehr Platz wollte und bräuchte.
Von einer überteuren Sabrent (4TB 570 € zu 8TB 1499 €) fange ich erst mal gar nicht an.
Hier hast Du, wenn Du noch eine GPU verwenden willst, heute schlichtweg verloren. Du bekommst keine 2 Karten mit x16 gleichzeitig unter. Sorry, daß ist doch, aufrüstungstechnisch betrachtet, armseelig, und geht an Deinen aufgeworfenen Punkten vollkommen vorbei.
Aktuell bekommst Du höchsten x16 - x8 oder x16 x4 x4 hin, mehr ist technisch nicht drin, wenn die Mainboards selbst schon alle Lanes intern für USB und Co verbraten haben, und die Standard-CPU nur 24 Lanes liefert. Und das finde ich ich zuwenig.
Du hast genau das Argument geliefert, warum Hersteller hier sehr wohl mehr Lanes pro CPU liefern müßten, weil es eben per HEDT keine Alternative für den Heimbereich mehr gibt.
Daher, aufrüsten heute im Vergleich zu den 2000ern ist nicht mehr drin, es ist an sich ein Armutszeugnis geworden.
Es ist eine gewisse Tragik und "Fehler", je nach Sichtweise, daß Redakteure wie Du das nur aus Gaming-Sicht sehen wollen (gut, ist auch dem Magazin PCGH natürlich geschuldet, und ist jetzt auch nicht böse gemeint
Server
Du willst 16 ×16-Karten in ein Single-CPU-System bauen und brauchst zusätzlich noch 24 Lanes für kleinere Erweiterungen? No Problem.
Aber frag mich nicht, was sowas kostet. Maximal mit GPGPUs, CPUs und RAM bestückt dürfte so ein Rack an der Millionengrenze kratzen (was locker Faktor 10 gegenüber der Zeit von Sockel 2011v3 & Co wäre) und für diese Zielgruppe macht Broadcom Preise. (Den technischen Aufwand für so leistungsfähige Chips sollte man aber, wie gesagt, auch nicht unterschätzen. Billig waren nur die PCI-E-2.0-Teile.)
Beide Hersteller haben somit vollkommen zurecht die Notbremse gezogen und Enthusiast eingestellt (auch wenn es AMD das leugnet). Große Teile des alten Marktes bedienen heute Ryzen 9 und Core i/Ultra 9. Die wenigen User, die jenseits dessen übrig bleiben, sind einfach zu wenige, um die Entwicklungskosten einer eigenen Plattform zu rechtfertigen. Respektive wenn man diese auf so geringe Stückzahlen umlegt, dann landet man eben bei den Preisen von TR5, 4677 und Broadcom-Switches. Diese Situation ist auch nicht neu, sondern war bis Ende der 0er Jahre normal: High-End wurde von den teuersten Standard-Pentiums/-Athlons respektive FX und EE bedient; noch mehr gab es nur bei viel teurer (Dual-CPU-)Workstation-Technik. Schon eine getrennte Vermarktung derselben für Endkunden im Rahmen von Quadfather und Skulltrail scheiterte an den Endkunden-untauglichen Nischenpreisen.
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Bei Preisen jenseits von 1500 € für Intel Xeon W-3400 & Intel Xeon W-2400 winke ich als Hobbyuser und selbst als Enthusiast auch ab. Zudem man sich bei W-2400 wieder auf die Hälfte vom RAM und Lanes beschränken muß.
Endlich in Hardware - Nvidia RTX 50 Serie schließt Lücke zu Apple: 10-Bit 4:2:2 Hardware-Decoding für Windows
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Solche Wünsche sind vergleichbar mit: "Ich will acht Xeons in mein Sockel-754-Mainboard einsetzen, wieso geht das nicht???" Technisch hat man bei PCI-Express zumindest den Vorteil, dass die meiste Extrem-Hardware trotzdem gemäß Standard in einem einfacheren Slot läuft, man also in der Regel auch solche Luxus-Speicherlösungen in einem stinknormalen ×4 verwenden kann. (Dann halt ohne Leistungsschub) Wer dagegen eine PCI-X-Karte in ein Sockel-AM3-System bauen wollte, der hatte ein meinem Wissen nach unlösbares Problem.
Endlich in Hardware - Nvidia RTX 50 Serie schließt Lücke zu Apple: 10-Bit 4:2:2 Hardware-Decoding für Windows
Nvidia spricht übrigens in diesem Zusammenhang vom „4:2:2-Profi-Farbformat“ (Pro-Grade 4:2:2 Color). Bereits eine Hardware-Decoding-Einheit der neuesten, sechsten Generation soll nun bis zu acht 4K-Streams mit 60 fps decodieren können. Zudem sollen die RTX 5090 und die RTX 5080 gleich mit zwei Decodern ausgestattet sein. Die RTX 5070 (und auch das TI-Modell) werden dagegen nur mit einer Decoding-Einheit ausgeliefert.
Und auch die Encoder-Einheiten wurden weiter aufgebohrt. Die RTX 5090 erhält nun sogar drei an der Zahl, die RTX 5080 sowie die RTX 5070 Ti noch zwei und nur die bislang günstigste RTX 5070 (ohne Ti) wird über einen einzigen Encoder verfügen.
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Du bist jetzt der Producer, der Videoschnitt macht, und zu Hause damit arbeiten will. Zum Rendern brauchst Du eine GPU und sowas -> wieder zuwenig PCIe Lanes. Und arbeiten mit 8k wird tatsächlich auch mehr.