Radeon RX 6900 XT - Gigabytes Gaming OC-Modell zeigt sich
Auch wenn sich die Liefersituation der neuen Radeon RX 6900 XT nicht von der vieler anderer Technik-Produkte unterscheidet, gibt es ein neues Custom-Modell zu begutachten, das noch diesen Monat auf den Markt kommen soll. Die Gigabyte Radeon RX 6900 XT Gaming OC kann zwar mit der gewohnten Optik und einer leistungsstarken Kühlung punkten, zeigt sich jedoch bei den Anschlüssen etwas geizig.
Die Radeon RX 6900 XT stellt das Flaggschiff aus AMDs neuer Pixelschubser-Generation aus Basis der RDNA2-Architektur dar.
Wie sich die Karte in Spielen schlägt, haben wir bereits in unserem ausführlichen 6900-XT-Test beleuchtet. Wenig überraschend sieht die Liefersituation der neuen Karten nicht besser aus als bei vielen anderen Hardware-Veröffentlichungen dieses Jahr, sprich: Sie ist so gut wie nirgends erhältlich und wenn doch, dann nur zu Mondpreisen bei den üblichen Verdächtigen wie eBay.
Gigabyte-Modell zeigt sich auf Bildern
Das dürfte daher auch auf Gigabytes neues Custom-Modell der RX 6900 XT zutreffen. Dennoch gibt es durchaus gute Gründe, sich die nun aufgetauchten Bilder der kommenden Grafikkarte zu betrachten (via Videocardz). Immerhin dürfte die von der Gaming-OC-Serie gewohnte Optik vielen Spieleraugen gefallen. Bei der Kühlung scheint man mit der gewohnten - man könnte auch sagen bewährten - Triple-Fan-Variante keine Experimente zu wagen.
Bildergalerie
Die Gigabyte Radeon RX 6900 XT Gaming OC benutzt, wie alle bislang bekannten Modelle des AMD-Top-Chips, insgesamt drei 8-Pin-Anschlüsse zur Stromversorgung. Zu den technischen Daten ist derzeit nicht allzu viel bekannt, vor allem zu den Taktraten gibt es keine genaueren Informationen. Vom Referenzdesign unterscheidet sich die Gigabyte-Karte jedoch bei den Anschlussoptionen, doch das eher in negativer Hinsicht: Zwei Mal Displayport 1.4 und zweimal HDMI 2.1 sind zwar auch hier an Bord, auf den USB Type-C-Slot des Referenzdesigns hat man aber aus irgendwelchen Gründen verzichtet. Mit einer Markteinführung der Karte wird bis Ende des Monats gerechnet - zumindest theoretisch.

Ich glaube vielmehr, dass sich der USB-C Anschluss bei VR nicht durchgesetzt hat. Valve Index und Rift S z.B. nutzen Displayport und/oder den normalen USB 3.0 Port.
Oculus warnt sogar explizit vor USB-C:
Verbindung über USB Typ-C mit Drittanbieter-Adapter: Derzeit können wir keine Empfehlungen für USB-C → DP abgeben
(entnommen der offiziellen Website von Oculus)
Die neue HP Reverb G2 hat einen USB-C Anschluss, liefert aber offenbar auch direkt Adapter für andere Anschlüsse mit...
Bei Vega und 5700xt hatte einzig Gigabyte ein Modell mit sechs Displayanschlüssen.
Eigentlich ein schönes Alleinstellungsmerkmal.
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Funktioniert das auch über den "Umweg" eines System-USB-C-Anschlusses?
Völlig unverständlich und für mich ein No-Go.