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    AMDs Radeon RX 6500 XT ... - Das sagen die PCGH-Redakteure dazu

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    [Quelle: PC Games Hardware]
    https://www.pcgameshardware.de/Radeon-RX-6500-XT-Grafikkarte-278119/News/Radeon-6500-XT-kaufen-oder-nicht-1387734/galerie/3569364/
    [26/11/2021] AMDs Radeon RX 6500 XT ... hat als dedizierte Grafikkarte für den Desktop aus meiner Sicht einzig aufgrund der komplett bescheuerten Marktsituation eine Existenzberechtigung – sehen Sie es doch einfach einmal so: Aktuell kostet eine (lieferbare!) Xbox Series S rund 270 Euro. Die Grafikeinheit in dem kleinen Xbox-Modell kommt in etwa auf die gleiche Leistung wie die RX 6500 XT. Die Xbox Series S kommt des Weiteren mit einem Controller, verfügt insgesamt über 10 GiByte GDDR6-RAM (8 für Spiele, 2 für’s OS) und bietet Ihnen darüber hinaus noch einen 8-Kern-Zen-2-Prozessor und eine schnelle 512-GiByte-NVME-SSD – die ganzen weiteren Komponenten wie Netzteil, Hauptplatine und Co. können wir bei dieser Gegenüberstellung bereits getrost außer Acht lassen, der Preis-Leistungssieger ist auch so schon eindeutig. Falls Sie Microsoft auf dem Weg zur Weltherrschaft nicht auch noch via Konsolenkauf und Game-Pass-Abo den Roten Teppich ausrollen möchten, was ich gut verstehen kann, sollten Sie meines Erachtens zumindest auf das Erscheinen der RTX 3050 warten. Die – zumindest bei theoretischer Betrachtung –  den Eindruck erweckt, ein weitaus überzeugenderes Gesamtpaket darzustellen. Angesichts der gesalzenen Preise der RX 6500 XT würde ich allerdings nicht davon ausgehen, dass es die kleine Nvidia zu Preisen erhältlich sein wird, die auch nur den Anschein einer Ähnlichkeit mit dem UVP-Betrag erwecken, sondern vielmehr ein Vielfaches davon darstellen dürften. Sollte die RTX 3050 500 Euro kosten, ist damit natürlich auch keinem geholfen, schon gar nicht Einsteigern und verhinderten Spielern mit geringer Kaufkraft. Sollten Sie jedoch angesichts der aktuellen Preislage vor lauter Verzweiflung unglücklich damit hadern, nicht vielleicht doch eine RX 6500 XT zu kaufen, so möchte ich Ihnen einige von mir getätigte Beobachtungen mit auf den Weg geben: Prinzipiell kann man mit der RX 6500 XT tatsächlich relativ ordentlich zocken. Die Karte eignet sich mit reduzierten Details durchaus auch für aktuelle Spiele, wie Sie in der kommenden PCGH-Ausgabe (und bald auch auf PCGH.de) nachlesen können. Dabei muss man allerdings ein scharfes Auge auf den sehr engen Speicher haben, ansonsten bricht die generell nicht gerade üppige Performance der RX 6500 XT in sich zusammen. Praktisch kein aktuelles Spiel gibt sich in Full HD und hohen Details mit 4 GiByte oder weniger zufrieden, selbst wenn die Karte genügend Leistung etwa für hohe Details hätte (etwa in Forza Horizon 5) muss man die Details weiter reduzieren, damit es nicht zum Speicherüberlauf, drastischen Bildrateneinbrüchen oder Streaming-Aussetzern kommt. Als Faustformel können Sie sich am mittleren Grafik-Preset orientieren, dies funktionierte beim Testen in fast allen Fällen (Ausnahme: Cyberpunk 2077) und reicht selbst in aktuellen Spielen, etwa Far Cry 6, God of War, Forza Horizon 5. All diese Spiele liefern mit mittleren Grafikeinstellungen flüssige 60 Fps und bieten eine noch halbwegs ansehnliche Optik. Es geht also. Zumindest für eine gewisse Weile, denn kommende Next-Gen-Spiele dürften nochmals anspruchsvoller und speicherlastiger ausfallen als aktuelle Titel. Generell würde ich 2022 keine Grafikkarte mit 4 GiByte empfehlen. 6 GiByte sollten es für Full HD zu allermindestens sein, 8 GiByte wenn Sie hohe Details zuschalten oder die Karte längerfristig nutzen wollen. Aber ein Blick auf die aktuellen Preise lässt mich sowieso zu dem Schluss kommen, dass ich aktuell GAR KEINE Grafikkarte empfehlen kann. Nicht eine einzige. (Philipp Reuther)

    [26/11/2021] AMDs Radeon RX 6500 XT ... hat als dedizierte Grafikkarte für den Desktop aus meiner Sicht einzig aufgrund der komplett bescheuerten Marktsituation eine Existenzberechtigung – sehen Sie es doch einfach einmal so: Aktuell kostet eine (lieferbare!) Xbox Series S rund 270 Euro. Die Grafikeinheit in dem kleinen Xbox-Modell kommt in etwa auf die gleiche Leistung wie die RX 6500 XT. Die Xbox Series S kommt des Weiteren mit einem Controller, verfügt insgesamt über 10 GiByte GDDR6-RAM (8 für Spiele, 2 für’s OS) und bietet Ihnen darüber hinaus noch einen 8-Kern-Zen-2-Prozessor und eine schnelle 512-GiByte-NVME-SSD – die ganzen weiteren Komponenten wie Netzteil, Hauptplatine und Co. können wir bei dieser Gegenüberstellung bereits getrost außer Acht lassen, der Preis-Leistungssieger ist auch so schon eindeutig. Falls Sie Microsoft auf dem Weg zur Weltherrschaft nicht auch noch via Konsolenkauf und Game-Pass-Abo den Roten Teppich ausrollen möchten, was ich gut verstehen kann, sollten Sie meines Erachtens zumindest auf das Erscheinen der RTX 3050 warten. Die – zumindest bei theoretischer Betrachtung – den Eindruck erweckt, ein weitaus überzeugenderes Gesamtpaket darzustellen. Angesichts der gesalzenen Preise der RX 6500 XT würde ich allerdings nicht davon ausgehen, dass es die kleine Nvidia zu Preisen erhältlich sein wird, die auch nur den Anschein einer Ähnlichkeit mit dem UVP-Betrag erwecken, sondern vielmehr ein Vielfaches davon darstellen dürften. Sollte die RTX 3050 500 Euro kosten, ist damit natürlich auch keinem geholfen, schon gar nicht Einsteigern und verhinderten Spielern mit geringer Kaufkraft.

    Sollten Sie jedoch angesichts der aktuellen Preislage vor lauter Verzweiflung unglücklich damit hadern, nicht vielleicht doch eine RX 6500 XT zu kaufen, so möchte ich Ihnen einige von mir getätigte Beobachtungen mit auf den Weg geben: Prinzipiell kann man mit der RX 6500 XT tatsächlich relativ ordentlich zocken. Die Karte eignet sich mit reduzierten Details durchaus auch für aktuelle Spiele, wie Sie in der kommenden PCGH-Ausgabe (und bald auch auf PCGH.de) nachlesen können. Dabei muss man allerdings ein scharfes Auge auf den sehr engen Speicher haben, ansonsten bricht die generell nicht gerade üppige Performance der RX 6500 XT in sich zusammen. Praktisch kein aktuelles Spiel gibt sich in Full HD und hohen Details mit 4 GiByte oder weniger zufrieden, selbst wenn die Karte genügend Leistung etwa für hohe Details hätte (etwa in Forza Horizon 5) muss man die Details weiter reduzieren, damit es nicht zum Speicherüberlauf, drastischen Bildrateneinbrüchen oder Streaming-Aussetzern kommt. Als Faustformel können Sie sich am mittleren Grafik-Preset orientieren, dies funktionierte beim Testen in fast allen Fällen (Ausnahme: Cyberpunk 2077) und reicht selbst in aktuellen Spielen, etwa Far Cry 6, God of War, Forza Horizon 5. All diese Spiele liefern mit mittleren Grafikeinstellungen flüssige 60 Fps und bieten eine noch halbwegs ansehnliche Optik. Es geht also. Zumindest für eine gewisse Weile, denn kommende Next-Gen-Spiele dürften nochmals anspruchsvoller und speicherlastiger ausfallen als aktuelle Titel. Generell würde ich 2022 keine Grafikkarte mit 4 GiByte empfehlen. 6 GiByte sollten es für Full HD zu allermindestens sein, 8 GiByte wenn Sie hohe Details zuschalten oder die Karte längerfristig nutzen wollen. Aber ein Blick auf die aktuellen Preise lässt mich sowieso zu dem Schluss kommen, dass ich aktuell GAR KEINE Grafikkarte empfehlen kann. Nicht eine einzige. (Philipp Reuther)

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