AMDs Radeon RX 6500 XT ... - Das sagen die PCGH-Redakteure dazu

47
News Raffael Vötter Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
AMDs Radeon RX 6500 XT ... - Das sagen die PCGH-Redakteure dazu
Quelle: PC Games Hardware

Die Redakteure der PC Games Hardware kommentieren aktuelle Ereignisse oder Entwicklungen aus der Welt der PC-Hardware, IT-Branche, Spiele, Technik oder Unterhaltung. Lesen Sie die wirklich persönlichen Meinungen der PCGH-Redakteure, heute zum Thema "AMDs Radeon RX 6500 XT ..."

Das Format "Redaktion intern" gibt Ihnen Einblickein die Redaktion fernab einer Webcam oder einer Heft-Kolumne. Jeder PCGH-Redakteur gibt hier seinen persönlichen Kommentar zu einem aktuellen Thema ab. Dabei behandeln wir nicht nur die ganze Welt der PC-Hardware, sondern auch Spiele inklusive aktueller Konsolentitel, Filme und ganz allgemein der Technik - welche in mannigfaltiger Art und Weise unser tägliches Leben beeinflusst. Redaktion Intern erscheint regelmäßig am Wochenende. Das Thema diesmal:

AMDs Radeon RX 6500 XT ...

Bildergalerie

Hintergrund: AMD Radeon RX 6500 XT

Mit der Radeon RX 6500 XT (Test) startete am vergangenen Mittwoch nach langer Zeit eine neue Mainstream-Grafikkarte. Kostenpunkt: schlanke (ab) 209 Euro. Die Radeon RX 6500 XT soll das weitverbreitete Full-HD-Segment bedienen, allerdings nicht den Triple-A-Bereich. Der Fokus liegt auf millionenfach gespielten Titeln wie beispielsweise Apex Legends, Fortnite, Overwatch, World of Warcraft und dem Landwirtschafts-Simulator. Doch auch anspruchsvollere Titel wie Far Cry 6, Horizon Zero Dawn, Resident Evil Village, Halo Infinite & Co. sollen bei mittleren bis hohen Details sowie aktivem Upscaling, etwas FSR, ordentlich laufen. Mehr ist für den Preis nicht zu erwarten, denn der Vollausbau des Navi-24-Chips beherbergt lediglich 1.024 FP32-ALUs und eine 64-Bit-Schnittstelle zum Speicher - das ist jeweils halb so viel wie bei Navi 23 alias Radeon RX 6600 XT. Immerhin ebnet die top-moderne Fertigung sehr hohe Taktraten. Das Gesamtpaket ist angenehm sparsam, aber an verschiedenen Stellen gehandicapt.

Aus dem Fazit des PCGH-Tests: "AMD hat mehrere Entscheidungen getroffen, welche das Produkt zwar günstig zu fertigen und somit potenziell gut verfügbar machen. Die gewählte Speicherkapazität von 4 GiByte macht das Modell bewusst unattraktiv für das Ethereum-Mining. Allerdings leidet auch die Gaming-Leistung dadurch empfindlich, ganz ohne die von PCGH und ihren Lesern bekannte High-End-Brille auf der Nase. Die Radeon RX 6500 XT soll günstiges und flüssiges Full-HD-Gaming bei mittleren bis hohen Details ermöglichen. Wie sich im Test herausstellt, ist das im Sinne einer Warnung zutreffend - maximale Details sind in den allermeisten Spielen zu viel für die RX 6500 XT. Flüssige Ausnahmen wie Days Gone, Desperados 3 und The Witcher 3 bestätigen die Regel. Die Kombination aus lediglich 4 GiByte Speicher und dem abgespeckten PCI-Express-Interface machen es somit schwer, die Radeon RX 6500 XT als ernsthafte Gaming-Grafikkarte respektive Alternative zu Gebrauchtware zu empfehlen. Eine Radeon RX 580/8G oder Geforce GTX 1060/6G erzielen in den meisten Fällen bessere Bildraten, gerade auf einer verbreiteten Plattform gemäß PCI-Express-3-Standard, ohne dass die Leistungsaufnahme explodiert."

Was die PCGH-Redakteure von der Radeon RX 6500 XT halten, lesen Sie unverblümt in der Bildergalerie.

47
    • Kommentare (47)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von openSUSE Software-Overclocker(in)
        Zitat von Pleasedontkillme
        Sicher stimmt.
        Kostet wohl 1Fr. oder für euch 1Euro (ist ja das gleiche). Interessant sind mehrer Anschlüsse für mich vorallem wenn es Variationen gibt. Das heisst Display/DisplayMini, DVI, HDMI. Das bringt allen was, ist nicht von der Hand zu weisen.

        Nutze selber zwei DP s aber hatte auch schon kunterbunt ink. 3Bildschirmen. Das muss flexibel sein, dafür schmeisst du hunderte von schlappen Euros oder eben harte Franken raus. Da erwarte ich das.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Man findet unterschiedliches. Wenn man low bit nutzt ist die CPU in der Tat ausreichen, eventuell sogar im Vorteil. Von der Performance her nicht und zwar nie. Vorallem wenn du noch anderes nutzt wärend dessen wohl eher nicht.

        Beispiel du schaust einen Film und ein Torrent läuft im hintergrund.
        Mit der optimierten Hardware läuft es schneller, weniger Heiss, weniger laut und weniger Strom wird verbraucht.

        Wenn die Kopfhörer trägst, die gut abschirmen und du beim abendlichen Film genuss kalt hast ist die CPU doch klar im Vorteil.
        Gehörst du zu der absoluten Minderheit und benutzt mehr als 2 Monitore, dann ist die Karte halt nichts für dich. So einfach ist das, nicht jedes Produkt ist für jeden geeignet.
        Ich nutze eine RX 6900 XT und nur einen Monitor, die anderen auf der Karte sind für mich unnütz und ressourcenverschwendung. Genau so verhät es sich mit dem Video Encoding, unnütz für mich.
        Sind jetzt auf einmal alle Streamer? Haben alle nun MEHR als 2 Monitore? Waren damalige low-end Karte für 1080p ULTRA zu gebrauchen?
        Fakt ist, alle Karten sind teurer geworden UND die UVP ist komplett sinnfrei geworden.
        ----------------------------
        EDIT:
        Richtung Stimmt!
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Muss ja nur noch eine 9 weg, am besten die in der mitte.
      • Von openSUSE Software-Overclocker(in)
        Zitat von Pleasedontkillme
        Sicher stimmt.
        Kostet wohl 1Fr. oder für euch 1Euro (ist ja das gleiche). Interessant sind mehrer Anschlüsse für mich vorallem wenn es Variationen gibt. Das heisst Display/DisplayMini, DVI, HDMI. Das bringt allen was, ist nicht von der Hand zu weisen.

        Nutze selber zwei DP s aber hatte auch schon kunterbunt ink. 3Bildschirmen. Das muss flexibel sein, dafür schmeisst du hunderte von schlappen Euros oder eben harte Franken raus. Da erwarte ich das.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Man findet unterschiedliches. Wenn man low bit nutzt ist die CPU in der Tat ausreichen, eventuell sogar im Vorteil. Von der Performance her nicht und zwar nie. Vorallem wenn du noch anderes nutzt wärend dessen wohl eher nicht.

        Beispiel du schaust einen Film und ein Torrent läuft im hintergrund.
        Mit der optimierten Hardware läuft es schneller, weniger Heiss, weniger laut und weniger Strom wird verbraucht.

        Wenn die Kopfhörer trägst, die gut abschirmen und du beim abendlichen Film genuss kalt hast ist die CPU doch klar im Vorteil.
        Gehörst du zu der absoluten Minderheit und benutzt mehr als 2 Monitore, dann ist die Karte halt nichts für dich. So einfach ist das, nicht jedes Produkt ist für jeden geeignet.
        Ich nutze eine RX 6900 XT und nur einen Monitor, die anderen auf der Karte sind für mich unnütz und ressourcenverschwendung. Genau so verhät es sich mit dem Video Encoding, unnütz für mich.
        Sind jetzt auf einmal alle Streamer? Haben alle nun MEHR als 2 Monitore? Waren damalige low-end Karte für 1080p ULTRA zu gebrauchen?
        Fakt ist, alle Karten sind teurer geworden UND die UVP ist komplett sinnfrei geworden.
        ----------------------------
        EDIT:
        Richtung Stimmt!
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Muss ja nur noch eine 9 weg, am besten die in der mitte.
      • Von Pleasedontkillme Software-Overclocker(in)
        Zitat von openSUSE
        Nein. Encoding ist mit das am wenigsten genutzte feature bei den GPUs, noch mehr ressourcen verschwendung gibt es imho nur bei mehr als 2 MonitorAnschlüssen (90% würden wohl auch nur ein Anschluss reichen).
        Sicher stimmt.
        Kostet wohl 1Fr. oder für euch 1Euro (ist ja das gleiche). Interessant sind mehrer Anschlüsse für mich vorallem wenn es Variationen gibt. Das heisst Display/DisplayMini, DVI, HDMI. Das bringt allen was, ist nicht von der Hand zu weisen.

        Nutze selber zwei DP s aber hatte auch schon kunterbunt ink. 3Bildschirmen. Das muss flexibel sein, dafür schmeisst du hunderte von schlappen Euros oder eben harte Franken raus. Da erwarte ich das.
        Zitat von openSUSE
        Nein. Encoding ist mit das am wenigsten genutzte feature bei den GPUs, noch mehr ressourcen verschwendung gibt es imho nur bei mehr als 2 MonitorAnschlüssen (90% würden wohl auch nur ein Anschluss reichen).
        Zitat von "FetterKasten, post: 10942157, member: 140356"
        Dann machts halt die CPU. Werden die meisten Kunden dieser Karte keinen Unterschied merken.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Man findet unterschiedliches. Wenn man low bit nutzt ist die CPU in der Tat ausreichen, eventuell sogar im Vorteil. Von der Performance her nicht und zwar nie. Vorallem wenn du noch anderes nutzt wärend dessen wohl eher nicht.

        Beispiel du schaust einen Film und ein Torrent läuft im hintergrund.
        Mit der optimierten Hardware läuft es schneller, weniger Heiss, weniger laut und weniger Strom wird verbraucht.

        Wenn die Kopfhörer trägst, die gut abschirmen und du beim abendlichen Film genuss kalt hast ist die CPU doch klar im Vorteil.
      • Von openSUSE Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Und eben gerade deswegen sind 350 Euro nicht "billig". Und auch 230 Euro, für die die Karte weder Österreich noch Dänemark noch Polen noch Großbritannien lieferbar ist, wären nicht "billig" oder dem Gebotenen in sonst irgend einer Weise angemessen. Einige argumentieren hier damit, dass "Full HD in hoch in Cyberpunk" überzogene Anforderungen an eine Einsteigergrafikkarte wären und vor einem Jahr hätte ich da auch noch zugestimmt. Aber wird haben 2022 und Cyberpunk ist ein Spiel aus dem Jahre 2020. Das "hoch"-Preset ist nur die dritthöchste Stufe und vor allem noch ohne Raytraycing. FHD ist eine selbst bei Konsolen als minderwertig eingestufte Auflösung mit der viele zwar noch Spielen, die aber weithin nicht mehr als erstrebenswertes Ziel einer Aufrüstung erachtet wird. Von daher könnte man dieses Kriterium eigentlich sehr wohl als Mindestanforderung für einen Grafikbeschleuniger aufstellen, aber die 6500XT packt noch nicht einmal sichtbar schlechter aussehende mittlere Details auszugeben, sondern muss zusätzlich auf 75 Prozent Renderskalierung runtergedreht werde, um annehmbare 46 Fps P1 zu schaffen. Stabil über 60 Fps wären geschätzt 720p drin.

        Das ist ein (Nicht-)Leistungsbereich, in dem lange Zeit 50 bis 100 Euro typische Preise waren. Und in dem sich eine neue Karte auch nicht an der ärgerlichen Preisentwicklung bei High-End-GPUs messen lassen muss, sondern an der Leistung von IGPs. Ein i5-12400 kostet 20 Euro mehr als ein i5-12400F und schlägt in Sachen Multimedia-Beschleunigung und Anschlussvielfält (und nutzbare Speichergröße ) die 6500XT um Längen. Plants vs Zombies, 2D-Adventures und diverse Klassiker kann man damit auch spielen. Dem gegenüber muss eine Einsteigerkarte einen angemessenen Mehrwert bieten und bislang argumentierte man meistens "aktuelle Spiele in mittleren Details und gängiger Auflösung spielen: Einsteiger-GPU Ja, IGP Nein."
        Schon etwas länger ist das Gebotene nicht mehr angemessen, egal welche GPU/Karte. Die RX 6500 XT ist da einfach keine Ausnahme.
      • Von RX480 Lötkolbengott/-göttin
        Na dann zeig mal ne vgl.bare Gamingleistung mit ner iGPU@Medium wie in Video@Post#23.

        btw.
        @launch war der Preis in UK so:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von RX480
        Wir reden von ner Graka, die normal in Dtl. auch für ca. 230€ erhältlich sein sollte wie in Belgien.
        Die Übertreibung mit 50€ kannste Dir schenken, dient nur der Rechtfertigung von überzogenen Anforderungen.

        Vergesst mal ne Minute Euren dicken Geldbeutel und denkt an die kleinen Leute, die Ihren Kindern was kaufen "müssen".
        (net zu vergessen der Lohnausfall und die Inflation während Covid, z.T. Energiekosten+35%)
        Und eben gerade deswegen sind 350 Euro nicht "billig". Und auch 230 Euro, für die die Karte weder Österreich noch Dänemark noch Polen noch Großbritannien lieferbar ist, wären nicht "billig" oder dem Gebotenen in sonst irgend einer Weise angemessen. Einige argumentieren hier damit, dass "Full HD in hoch in Cyberpunk" überzogene Anforderungen an eine Einsteigergrafikkarte wären und vor einem Jahr hätte ich da auch noch zugestimmt. Aber wird haben 2022 und Cyberpunk ist ein Spiel aus dem Jahre 2020. Das "hoch"-Preset ist nur die dritthöchste Stufe und vor allem noch ohne Raytraycing. FHD ist eine selbst bei Konsolen als minderwertig eingestufte Auflösung mit der viele zwar noch Spielen, die aber weithin nicht mehr als erstrebenswertes Ziel einer Aufrüstung erachtet wird. Von daher könnte man dieses Kriterium eigentlich sehr wohl als Mindestanforderung für einen Grafikbeschleuniger aufstellen, aber die 6500XT packt noch nicht einmal sichtbar schlechter aussehende mittlere Details auszugeben, sondern muss zusätzlich auf 75 Prozent Renderskalierung runtergedreht werde, um annehmbare 46 Fps P1 zu schaffen. Stabil über 60 Fps wären geschätzt 720p drin.

        Das ist ein (Nicht-)Leistungsbereich, in dem lange Zeit 50 bis 100 Euro typische Preise waren. Und in dem sich eine neue Karte auch nicht an der ärgerlichen Preisentwicklung bei High-End-GPUs messen lassen muss, sondern an der Leistung von IGPs. Ein i5-12400 kostet 20 Euro mehr als ein i5-12400F und schlägt in Sachen Multimedia-Beschleunigung und Anschlussvielfält (und nutzbare Speichergröße ) die 6500XT um Längen. Plants vs Zombies, 2D-Adventures und diverse Klassiker kann man damit auch spielen. Dem gegenüber muss eine Einsteigerkarte einen angemessenen Mehrwert bieten und bislang argumentierte man meistens mit "aktuelle Spiele in mittleren Details und gängiger Auflösung spielen: Einsteiger-GPU Ja, IGP Nein."
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk