Radeon RX 590: der8auer testet Extrem-OC-Potenzial mit Trockeneis
Roman "der8auer" Hartung hat sich anhand einer Powercolor Radeon RX 590 Red Devil das Extrem-Potenzial von AMDs Polaris-30-XT-GPU angesehen. Mit Hilfe von Trockeneis durchlief die Grafikkarte den Superposition-Benchmark mit 1.850 MHz GPU-Takt. Das ist mehr, als die besten Radeon-RX-580-Modelle mit Flüssigstickstoff (LN2) schaffen.
AMDs Polaris-30-XT-GPU wird bei Globalfoundries im optimierten 14LPP-Prozess 12LP gefertigt (beziehungsweise einem Äquivalent von Samsung), der höhere Taktraten erlaubt. Dementsprechend wird die Radeon RX 590 mit höheren GPU-Frequenzen ausgeliefert, als die allermeisten Radeon-RX-580-Exemplare alltagstauglich mit einer manuellen Übertaktung schaffen. Die Custom-Designs liegen mit Boost-Taktraten von 1.560 bis 1.580 MHz bereits nahe am Limit - unsere Testmuster erreichten stabil 1.650 bis 1.675 MHz.
2.000 MHz im Render-Test, 1.850 MHz im Benchmark
Der8auer hat ebenfalls eine Radeon RX 590 Red Devil von Powercolor zugeschickt bekommen, anhand derer er das Potenzial unter extremeren Kühlmethoden ausgelotet hat. Natürlich ist eine einzelne Grafikkarte nicht 100-prozentig repräsentativ für eine neue GPU, eine Tendenz lässt sich damit aber erkennen. Seine OC-Versuche bestätigen den bisherigen Eindruck, dass der Refresh einige Prozent mehr Takt aus dem GPU-Design herauskitzelt. Einmal eher zum Spaß hat er im Render-Test von GPU-Z ohne hohe Grafiklast die 2,0 GHz anliegen lassen.
Mehr zur Grafikkarte: Radeon RX 590 im Test: Der dritte Polaris-Aufguss durchbricht die 1,6-GHz-Mauer
Den Unigine-Benchmark Superposition (1080p Extreme) ließ der8auer mit 1.850 MHz GPU-Takt durchlaufen, was mehr ist, als jede Radeon RX 580 auf Hwbot geschafft hat (unabhängig vom Benchmark). Ergeben hat das 3.223 Punkte. Bei 1.500 MHz kommt die große Polaris-GPU auf circa 2.800 Punkte. Zum Vergleich: Der russische Übertakter _12_ hat eine besonders taktfreudige Radeon RX 580 Nitro+ von Sapphire erwischt, die dank Chiller unter anderem im 3DMark Fire Strike Extreme 1.700 MHz mitgemacht hat. Der US-Amerikaner niobium615 konnte sein XFX-Custom-Design auf 1.760 bis 1.790 MHz übertakten, allerdings mit Flüssigstickstoff - in beiden Fällen handelt es sich bereits um überdurchschnittlich gute Ergebnisse. Die 1.850 MHz mit Trockeneis setzen da noch einmal eine Schippe drauf.

Mit 220 Watt @ max OC (ohne OV) für die ganze Karte kannst du rechnen (bestreitet niemand, der halbwegs nen Plan von der Hardware hat und das misst ja auch jede Test Redaktion), aber du übertreibst hier mal wieder maßlos. Dein Posting suggeriert nämlich, dass die Karte mehr frisst als eine Vega 56 - in der Realität liegt sie mindestens 50 Watt darunter.
EDIT: Was laber ich eigentlich rum, hier:
http://www.pcgameshardwar...
Ganz unten: "RX 590 Bonus Benchmarks" - mit Ausnahme von Hitman 2 (warum wohl
Radeon RX 590 im Test – Polaris am absoluten Limit – Seite 15 – Tom's Hardware Deutschland
Stock 590: 1,15 Volt
XFX Fatboy: 1,18 Volt
Wie ich bereits sagte - ohne OV liegst du bei 220 Watt. Ich komm mit der Nitro+ nichtmal ansatzweise in die Nähe von 230 Watt bei 1,15 Volt. Und das hört man sogar - man hört nämlich nix von der Karte!
edit: Bei anandtech gibt's nen Test. Die Fatboy liegt beim Gaming 16 Watt und im Furmark 32 Watt über einer stock 590. Damit wären wir dann ziemlich genau bei meinen Werten (238 - 16 = 222 Watt). Kann's grad nicht verlinken - schreibe vom Telefon und das spackt rum.
Zweifache Polaris-Neuauflage: Zwei Radeon RX 590 im Test - Hardwareluxx