Radeon RX 590 im Test: Benchmarks in Spielen
Quelle: PC Games Hardware
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Radeon RX 590 im Test: Benchmarks in Spielen

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Auf dieser Seite des Tests der Radeon RX 590 bekommen Sie unsere Benchmarks serviert. Neben Spiele-Benchmarks gibt es auch Bonus-Benchmarks zu Custom-Designs und Pro-Takt-Benchmarks

Radeon RX 590 im Test: Spiele-Benchmarks

Genug der Theorie, kommen wir nun zur Praxis - der Spieleleistung. Wir scheuchen die Radeon RX 590 durch unseren Benchmark-Parcours und lassen sie gegen eine Reihe ausgewählter Vergleichsmodelle antreten: Von preislich vergleichbaren Karten über frühere Generationen bis hin zu übertakteten Radeon- und Geforce-Modellen ist eine breite Auswahl vertreten. Vorausgewählt in unseren Spiele-Benchmarks sind die Vorgänger-Karten und preislich vergleichbare Geforce-Modelle (weitere können hinzugefügt werden).

Interessant ist nicht nur, in welchem Maße sich die Radeon RX 590 von ihrer direkten Vorgängerin, der RX 580, absetzen kann. AMD verzichtet auf eine Erhöhung des Speichertaks, sodass jedes Leistungsplus durch den Kerntakt erzielt werden muss respektive wird. Da keine Referenzkarte mit Referenztaktraten existiert, greifen wir auf ein bewährtes Mittel zurück: Ein Herstellerdesign, in diesem Falle die Powercolor Radeon RX 590 Red Devil, wird etwas gedrosselt, um die Daten für den PCGH-Leistungsindex zu erhalten. Unser Proband erleichtert dieses Vorhaben mithilfe seiner zwei Firmwares: Das sekundäre BIOS, Silent genannt, arbeitet nicht nur mit einem höheren Temperaturziel und somit einer geringeren Lüfterleistung, sondern auch mit dem gewünschten Referenztakt von 1.545 MHz.

Aufrüster finden im folgenden Benchmark diverse ältere Grafikkarten vor, von denen sich ein Upgrade deutlich lohnt. Um das Geschehen weiter zu würzen, haben wir außerdem einen alten Bekannten mitgetestet: die Geforce GTX 1060-9Gbps. Dabei handelt es sich um eine beschleunigte Variante der Mittelklassekarte, welche die Nvidia-Partner 2017 für kurze Zeit anboten. Hier kommt schnellerer GDDR5-Grafikspeicher mit einer Datenrate von rund 9 GT/s zum Einsatz (4.514 MHz, um genau zu sein). Die Anzahl der Recheneinheiten, die 120 Watt TDP und der typische Boost fallen laut Nvidia gleich aus, in der Praxis erzielen die Karten dank guter Kühlung aber einen etwas höheren Boost als die GTX 1060 6GB Founders Edition (8 GT/s). Kurios ist, dass dieses Modell eine höhere Speicherleistung erreicht als die angekündigte GTX 1060 GDDR5X; Letztere soll mit nur 4,4 GHz arbeiten. Unsere Anfrage bei den Boardpartnern zeigt ein verhaltenes Interesse, ein paar Designs sollen jedoch im Laufe der nächsten Wochen und Monate erscheinen. Bis dahin bieten wir Ihnen eine gute Vorschau mithilfe besagter GTX 1060-9Gbps.

In den Spiele-Benchmarks schlägt sich die Radeon RX 590 erwartungsgemäß. Die RX 580 wird um 5 bis 12 Prozent distanziert, was einer kaum fühlbaren Fps-Differenz entspricht, aber gut zu der 15-prozentigen Takterhöhung passt. Die Geforce GTX 1060 hat auch als 9-GT/s-Variante nur selten eine Chance gegen die Radeon RX 590, wenngleich auch dieser Unterschied nur selten fühlbar ist. Damals wie heute krankt die Nvidia-Karte hin und wieder an ihrer grenzwertigen Speicherkapazität, welche in einigen Spielen zu Slowdowns oder grundsätzlich geringer Leistung führt. Dieses Problem hat die stets mit 8 GiByte ausgestattete RX 590 nicht.

Bonus-Benchmarks: Custom-Designs unter sich

Da uns regelmäßig der Leserwunsch erreicht, anstelle der Referenzkarten auf Custom-Designs der AMD- und Nvidia-Partner zurückzugreifen, kommen wir diesem Ansinnen hiermit nach. Wer die PCGH-Website regelmäßig liest, kennt unsere Spiele-Techniktests, bei denen wir diese Idee bereits seit Jahren umsetzen. Im folgenden Benchmark finden Sie daher ausnahmslos werkseitig übertaktete Grafikkarten vor. Im selben Atemzug zeigen wir Ihnen eine Reihe neuer PCGH-Benchmarks. Diese Spiele behalten wir kontinuierlich im Auge, um sie, sofern sie sich im Laufe der kommenden Monate als zuverlässige Benchmarks erweisen, in die nähere Auswahl für die Benchmarkrevision 2019 zu ziehen. Bis dahin vergeht aber noch etwas Zeit.

Pro-Takt-Benchmarks

Wie schlägt sich die Radeon RX 590 bei gleicher Taktfrequenz gegen die RX 580 und wie sieht es mit der Compute-Leistung aus? Auch das haben wir in einer kleinen Messreihe überprüft. Neben dem Blender-Benchmark und Capture One Pro 11, in dem die Radeon RX 590 das erwartete Leistungsniveau knapp oberhalb der RX 580 erreicht, zogen wir auch den General-Purpose-Benchmark des Systeminfo-Tools AIDA64 zu Rate. Im folgenden Benchmark zeigen einerseits die Referenzversionen der Radeon RX 480, RX 580 und RX 590, was sie können. Daneben haben wir sowohl die RX 590 als auch die RX 580 mit je 1.500 MHz Kern- und 4.000 MHz Speichertakt laufen lassen - die RX 590 wurde ergo unter- und die RX 580 maximal übertaktet. Eine RX 480 ist unmöglich auf dieses Niveau zu bringen. Die Ergebnisse:

Interessanterweise erreicht die Radeon RX 590 eine minimal geringere effektive Speichertransferrate als die RX 480 und RX 590, was auf etwas zahmere Timings schließen lässt. Die übrigen Leistungswerte haben sich, wie von AMD behauptet, nicht verändert. Die Schwankungen sind auf die Messtoleranz des Tools zurückzuführen.

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    • Kommentare (259)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gast1659561002
      • Von Mahoy Volt-Modder(in)
        Zitat von Kilrog
        Da muss man ja schon fast warnen, dass man evtl ein neues Netzteil braucht, wenn man die Graka das Team wechselt!
        Die süffeln schon ganz ordentlich, wenn man sie lässt, allerdings haben die meisten Gamer ohnehin ein Marken-Netzteil um die 500 Watt im Rechner. Da ist keine Neuanschaffung notwendig, das Netzteil wird nur etwas mehr ausgelastet und hat immer noch reichlich Luft nach oben.

        Selbst mit einem Markennetzteil ab 400 Watt ist man noch locker im sicheren Bereich.
      • Von RtZk Lötkolbengott/-göttin
        Naja, die gibt es bei Nvidia schon lange, finde ich nicht gerade beeindruckend.
      • Von Gurdi Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Kilrog
        Da muss man ja schon fast warnen, dass man evtl ein neues Netzteil braucht, wenn man die Graka das Team wechselt!

        Die RX Reihe wird immer größer, dicker und hungriger.
        Übertakten wird bei dem base Stromverbrauch nicht ohne einen Blick auf's Netzteil gehen.
        Viel interessanter scheint das undervolting zu sein.
        Ich habe schon Berichte gesehen bei denen die RX590 bei 1,5Ghz bei 20-30% weniger Strom immernoch stabil liefen.
        Hier wahrscheinlich
        Effizenzvergleich zwischen AMD Radeon RX 590 und RX 580 mit interessanten Erkenntnissen beim Untervolting | igorsLAB – Tom's Hardware Deutschland

        Die Leistung bei 160Watt ist schon ne Ansage wie ich finde.
      • Von Kilrog Kabelverknoter(in)
        Da muss man ja schon fast warnen, dass man evtl ein neues Netzteil braucht, wenn man die Graka das Team wechselt!

        Die RX Reihe wird immer größer, dicker und hungriger.
        Übertakten wird bei dem base Stromverbrauch nicht ohne einen Blick auf's Netzteil gehen.
        Viel interessanter scheint das undervolting zu sein.
        Ich habe schon Berichte gesehen bei denen die RX590 bei 1,5Ghz bei 20-30% weniger Strom immernoch stabil liefen.
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