Radeon RX 5600 XT: Asrock und Powercolor mit BIOS-Download für mehr Takt
Mit der Radeon RX 5600 XT ist just AMDs neueste Mittelklassegrafikkarte an den Start gegangen, die nachträglich offiziell noch mehr Leistung per BIOS-Update erhält, darunter auch von Asrock und Powercolor.
In letzter Minute hat AMD seinen Boardpartner mehr Übertaktungsspielraum für die neue Radeon RX 5600 XT gewährt, offenkundig um der Konkurrenz von Nvidia besser entgegenzutreten. Dies sorgt bei den Herstellern für etwas Chaos und nachgeschobene BIOS-Versionen, denn die Karten sind bereits mit den ursprünglich vorgesehenen Taktraten im Handel. Nun haben auch Asrock sowie Powercolor für ihre Modelle der Radeon RX 5600 XT neue BIOS-Versionen zum Download veröffentlicht, die die Taktraten anheben.
So werden bei den Powercolor-Modellen mit Beinamen "Red Devil" und "Red Dragon" bis zu 130 MHz draufgelegt, abhängig vom Betriebsmodus. Auch bei den Modellen von Asrock stehen für die Radeon RX 5600 XT Phantom Gaming D3 6G OC, Radeon RX 5600 XT Phantom Gaming D2 6G OC und Radeon RX 5600 XT Challenger D 6G OC entsprechende BIOS-Updates auf der Herstellerseite bereit, die ebenfalls mehr Leistung versprechen, jedoch ohne Vorabangabe der tatsächlichen Taktsteigerung. Powercolor wiederum hat die folgenden Werte veröffentlicht:
Quelle: Powercolor
Radeon RX 5600 XT: Powercolors neues BIOS für mehr Takt
Hintergrund zur Radeon RX 5600 XT
AMD hatte die Radeon RX 5600 XT Anfang des Monats im Rahmen der CES vorgestellt. Wie bei der Radeon RX 5700 (XT) basiert der Pixelbeschleuniger auf dem Navi 10-Chip, nutzt aber nur noch 36 Compute Units, ein 192 Bit breites Speicher-Interface und 6 GiByte Videospeicher. Einen Eindruck davon, wie sich die neue Radeon RX 5600 XT mit Standardtaktraten schlägt und was sonst noch so geboten wird, liefert unser Test zu AMDs neuer Mittelklassegrafikkarte. Unterdessen verraten Spezial-Benchmarks mit angeglichener Rohleistung auch, was eine RX 5600 XT mit 8 statt 6 GiByte Videospeicher imstande wäre zu leisten.

Hätte es technische Hintergründe, in Bezug zur Lebensdauer, wäre es nicht umgesetzt worden.
Den Shitstorm wegen frühzeitig abrauchender Grafikkarten will sich AMD sicher nicht geben.
Somit ist es technisch kein Problem und hat nur wirtschaftliche Gründe.