RX 5500 (OEM): Leistungsmessungen und Fazit
In diesem Artikelabschnitt klopfen wir die Leistung und den Verbrauch der Radeon RX 5500 (OEM) ab, vergleichen sie mit Nvidias Geforce-GTX-16-Reihe und ziehen ein Fazit.
In diesem Artikel
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Radeon RX 5500 (OEM): Kühlung und Verbrauch
Man könnte annehmen, dass eine auf geringe Kosten getrimmte Grafikkarte wie die Radeon RX 5500 (OEM) mit einem Billigkühler bestückt wird. Im Falle unseres Probanden ist diese Annahme jedoch grundfalsch, das Design hinterlässt einen mehr als ausreichenden, durchdachten Eindruck. Der Lamellenblock kontaktiert nicht bloß die GPU, sondern auch den umliegenden Speicher und die Spannungsregulatoren. Ein einzelner, im Rahmen des Platzes größtmöglicher Rotor sorgt von oben für Frischluft. Die Kühlerhaube besteht aus matt-schwarzem Kunststoff; eine Backplate fehlt, ist angesichts der abgestrahlten Hitze und Platinenlänge aber nicht notwendig. Die Stromversorgung wird von einer einzelnen, horizontal abgehenden Strombuchse sichergestellt.
Quelle: PC Games Hardware
Radeon RX 5500 (OEM) im Test: Die perfekte Grafikkarte für Komplettrechner? (4)
Schade: Der Lüfter dreht auch im Leerlauf, die erreichten 1.050 U/min (35 % PWM-Lüfterleistung) bei rund 28 °C Kerntemperatur sind jedoch nur leise wahrnehmbar. Unter Volllast werden daraus höchstens 1.900 U/Min, was definitiv hörbar ist. Die Kerntemperatur verweilt im Test stets unter 70 °C, der GPU-Hotspot liegt bei maximal 83 °C und der Speicher bei höchstens 70 °C.
Bei der Radeon RX 5500 handelt es offiziell um eine Grafikkarte mit 150 Watt Total Board Power. Das ist der Maximalwert, den AMD seinen OEM-Partnern zugesteht. Die HP-/PC-Partner-Grafikkarte unseres Test-PCs beschreitet hingegen den Pfad der Effizienz und zeigt somit das untere Ende des Spektrums auf: Mit nur 110 Watt GPU-Power (TGP) ist sie sparsamer unterwegs als Basisvarianten der Radeon RX 5500 XT mit ihren 120 Watt TGP. Zu diesem Posten addieren sich die Energiekosten für den Speicher, die Spannungswandlung, den Lüfter und weitere Kleinteile. Da OEM-Grafikkarten in der Regel schlichte Designs auffahren - so auch unser neuer Proband -, fallen die minimalen Energiekosten für eine LED-Beleuchtung weg.
Quelle: PC Games Hardware
Radeon RX 5500 (OEM) im Test: Die perfekte Grafikkarte für Komplettrechner? (11)
Die Energiebilanz der Radeon RX 5500 (OEM) kann sich durchaus sehen lassen: Im Leerlauf arbeitet sie mit rund 6,5 Watt außerordentlich sparsam, beim Spielen werden höchstens 134 Watt fällig. Mit diesen Werten reiht sich die Grafikkarte perfekt neben ihren XT-Geschwistern ein und verdient bezogen auf die laufenden Kosten das Prädikat "klimaschonend". Nvidias Turing-Grafikkarten der Geforce-GTX-16-Reihe erzielen mit Verbrauchswerten zwischen rund 105 und 130 Watt (GTX 1650 Super bis GTX 1660 OC) eine vergleichbar gute Bilanz.
Ein Kritikpunkt bleibt: AMD hat nach wie vor keinen universell funktionierenden Low-Power-Modus für Multi-Monitoring implementiert. Bereits die Radeon RX 5700 (XT) arbeiten mit vollem Speichertakt, sobald mehrere unterschiedliche Monitore Kontakt aufnehmen - so auch die RX 5500 und XT. In unserem Fall führen ein per Displayport angeschlossenes 2160p60-LCD sowie ein 1080p60-Bildschirm via HDMI zu vollem Speichertakt (14 GT/s) und somit einer unnötig hohen Leistungsaufnahme.
| HP RX 5500 OEM 4G | Sapphire RX 5500 XT Pulse OC 4G | Asus RX 5500 XT Evo OC 8G | MSI RX 580 Armor 8G OC | Asus GTX 1060 Strix OC 6G | |
|---|---|---|---|---|---|
| Leerlauf (Desktop) | 6,5 Watt | 9 Watt | 7 Watt | 16 Watt | 8 Watt |
| 2 LCDs (UHD + FHD) | 22 Watt | 21 Watt | 21 Watt | 44 Watt | 11 Watt |
| Video: UHD-Youtube | 10 Watt | 12 Watt | 11 Watt | 29 Watt | 13 Watt |
| Crysis 3 (FHD) | 115 Watt | 119 Watt | 117 Watt | 188 Watt | 124 Watt |
| Anno 2070 (UHD) | 134 Watt | 140 Watt | 132 Watt | 189 Watt | 145 Watt |
| Wolfenstein 2 (FHD@60Fps) | 70 Watt (nur rund 25 Fps wegen 4 GiByte RAM!) | 72 Watt (nur rund 27 Fps wegen 4 GiByte RAM!) | 71 Watt | 134 Watt | - |
Radeon RX 5500 (OEM) im Test: Spiele-Leistung
Genug der Theorie, kommen wir endlich zu den allseits geliebten Balken. Wie schlägt sich die Radeon RX 5500 (OEM) in der Spiele-Praxis? Das überprüfen wir anhand des PCGH-Grafikkarten-Parcours 2020. Da es sich bei der RX-5500-Serie offiziell um Full-HD-Grafikkarten für 1.920 × 1.080 Pixel handelt, legen wir bei den Benchmarks besonderen Fokus auf diese Pixelmenge. Daneben bieten wir Ihnen Ergebnisse unter WQHD (2.560 × 1.440 Pixel).
Selbstverständlich dürfen dabei Vergleichskarten nicht fehlen, sodass wir das Testfeld sowohl mit den Vorgänger-Grafikkarten als auch diversen Modellen von Nvidia und älterer Jahrgänge ergänzen. Am Ende wartet der PCGH-Leistungsindex auf Sie, welcher wie gehabt Referenzkarten untereinander zeigt. Dabei gibt es nur eines zu beachten: Wir bilden die Gesamtleistung ab, nicht aber die Einzelindizes der vier Auflösungen. Diese finden Sie jeden Monat in der gedruckten PCGH. Weitere Informationen zu den dynamischen PCGH-Online-Benchmarks liefert das folgende Video:
Zur Erinnerung. Unser Muster der Radeon RX 5500 (OEM) entspricht einem sparsamen Modell, das die AMD-Spezifikationsspanne nicht ausreizt. Die Karte arbeitet mit lediglich 110 Watt GPU-Power (TGP) und reiht sich somit bereits in der Theorie knapp unter der RX 5500 XT (120 Watt TGP) ein. Inwiefern sich das bei den Takt- und Bildraten niederschlägt, sehen Sie sogleich. Die wichtigsten Vergleichsobjekte sind die RX 5500 XT/4G und RX 5500 XT/8G. Dabei greifen wir wie gehabt auf Custom-Designs der AMD-Boardpartner zurück, entfernen jedoch vorher die werkseitige Übertaktung.
Die Benchmark-Ergebnisse der RX 5500 XT/4G werden von einer Sapphire Pulse beigesteuert, welche über ein Silent-BIOS mit 120 Watt TGP verfügt und somit die Basisspezifikation bestmöglich abbildet. Im Falle der RX 5500 XT/8G verwenden wir eine Asus Evo OC, welche ab Werk mit 125 Watt GPU-Power rechnet. Damit dieses Modell einer Referenzkarte gleichkommt, reduzieren wir das Powerlimit um vier Prozent. Somit arbeiten beide 5500-XT-Grafikkarten mit den von AMD vorgesehenen 120 Watt GPU-Power und erzielen vergleichbare Boosts im Bereich zwischen 1.810 und 1.860 MHz (im Mittel 1.830-1.840 MHz).
Die HP Radeon RX 5500/4G reiht sich erwartungsgemäß ein: Mit 110 Watt TGP und keinerlei Übertaktung erreicht sie Frequenzen zwischen 1.800 und 1.830 MHz. Die erzielten Bildraten liegen somit stets in Schlagdistanz zur Radeon RX 5500 XT/4G, teilweise sind die Karten exakt gleich schnell. Beide 4-GiByte-Grafikkarten lassen deutlich Federn - in WQHD mehr als in Full HD -, die Nvidia-Grafikkarten kommen besser mit ihrem randvollen Speicher klar. Das liegt zum Teil an der PCI-Express-Anbindung, denn läuft der Speicher über, müssen Daten in den System-RAM ausgelagert werden. Die Datentransfers hin und zurück sind mit PCI-E 3.0 ×8 verhältnismäßig (extrem) langsam, was wertvolle Fps kostet. Arbeitet eine RX 5500 (XT)/4G auf einem Ryzen-3000-Board mit 4.0-Geschwindigkeit, verbessert sich die Leistung. Praxisnah ist eine derartige Kombination derzeit aber nicht.
Overclocking
Übertakter können auch bei der Radeon RX 5500 (OEM) Hand anlegen. Die Firmware erlaubt wie bei XT-Karten maximal 120 Prozent TGP, in diesem Fall also bestenfalls 132 statt 110 Watt. Unser Muster verkraftet mit aufgezogenen Limits und maximaler Lüfterleistung rund 1.930 MHz Kern- und 7.440 MHz Speichertakt. Die Bildraten klettern infolgedessen um fünf bis sechs Prozent. Mehr lässt sich aufgrund des recht straffen Korsetts nicht aus der Karte pressen.
Quelle: PC Games Hardware
Radeon RX 5500 OEM: Radeon Software Wattman Tuning Limits
RX 5500 (OEM): Leistungsindex
Vereint man alle Leistungsdaten und lässt dabei jeden Fps-Wert zu gleichen Teilen in die Rechnung einfließen, entsteht der PCGH-Leistungsindex. Im Falle der Radeon RX 5500 (OEM) ergeben sich die folgenden Platzierungen (Achtung: reiner Full-HD-Index):
Die Radeon RX 5500 XT/8G landet knapp unterhalb der Geforce GTX 1660 und somit auch hinter der Radeon RX 590. Die Radeon RX 5500 XT/4G rangiert deutlich dahinter - und die RX 5500 (OEM) entsprechend ihrer minimal geringeren Taktrate nochmals leicht darunter. Insgesamt stellt eine RX 5500 mit 4 GiByte kein lohnenswertes Upgrade von der 2014er-Leistungsklasse in Gestalt der Geforce GTX 970 oder Radeon R9 390 dar. Wer jedoch noch mit einem Dinosaurier der Klasse GTX 600/700 oder R9 200 unterwegs ist, erhält hier ein effizientes Upgrade.
Benchmark-Methodik: Aufheizen ...
Aufgrund wiederkehrender Leserfragen möchten wir erneut auf die Testmethodik bei Spiele-Benchmarks eingehen. Diese gilt immer, auch wenn wir diesen Textabschnitt nicht erneut publizieren. Ausnahmslos jedem PCGH-Grafikkarten-Benchmark vorgeschaltet ist eine Aufwärmphase: Jede Grafikkarte wird vor der ersten Messung fünf Minuten in dem zu messenden Spiel unter Last gesetzt, damit sich praxisnahe Temperaturen einstellen. Mit diesen ergeben sich automatisch praxisnahe GPU-Boost Frequenzen; jede moderne Grafikkarte startet Spiele mit einem höheren Takt als unter dauerhafter Last. Eine solche erzeugt jeder Spieler am heimischen PC, während "Aus dem Regal und losgemessen" unrealistisch wäre. Wir nehmen keinerlei Eingriff mittels Tools vor, der Takt kommt, wie er kommt.
... von Referenzkarten
Bei der Wahl der spezifischen Grafikkarten setzen wir nach wie vor auf den Kompromiss "Referenzdesign", es kommen nach Möglichkeit keine Modelle der AMD- und Nvidia-Boardpartner zum Einsatz. Das wirkt auf den ersten Blick praxisfern, da die meisten Spieler und PCGH-Leser auf Custom-Designs (mit werkseitiger Übertaktung) setzen, hat jedoch gute Gründe. Der erste, so banal er klingen mag, ist, dass wir irgendwo eine Basislinie einzeichnen müssen. Wo, wenn nicht bei der Herstellervorlage, liegt diese? Bei einer "typischen" Herstellerkarte? Welche ist typisch, warum ist sie das und bleibt sie das auch nach Veröffentlichtung weiterer Designs?
Die Wahl ist in jedem Fall anfechtbar. Das ist zwar auch unsere Entscheidung, für die Referenzkarten respektive Founders Editions spricht jedoch der zweite, wichtigere Grund: Sie sind zum Start verfügbar. Ein aktuelles Beispiel: AMD veröffentlicht die RX-5700-Grafikkarten und wir testen sie nicht, weil sie ausschließlich im Referenzdesign verkauft werden; Modelle mit Custom-Kühlung erscheinen später. Das ist für keinen Beteiligten ein gangbarer Weg. Wir bleiben daher bei den Referenzdesigns, planen jedoch stets mit ergänzenden Tests.
Was wir auch testen, jede abgedruckte Zahl ist ein Mittelwert aus drei, teilweise vier Durchläufen pro Auflösung. Ausreißer werden nicht gewertet. Das macht mindestens 12 Messungen pro Spiel.
Taktraten in den Benchmarks
Aus dem Vorwärmen und der Wahl der Grafikkarten ergeben sich praxisnahe, wenngleich relativ niedrige GPU-Boost-Frequenzen. Custom-Designs der Hersteller erreichen in der Regel mithilfe werkseitiger Übertaktung und besserer Kühlung dauerhaft höhere Frequenzen. Welche Taktraten bei den Tests anliegen, geben wir in den Benchmarks an. Beachten Sie bitte, dass es sich aus technischen Gründen um einen globalen Mittelwert über alle Benchmarks handelt (das CMS mag es nicht, wenn wir unterschiedliche Zusatzdaten unter die jeweiligen Grafikkarten schreiben). Je nach Spiel und Auflösung kommt es zu Boost-Abweichungen um rund 100 MHz in beide Richtungen. Die angegebene Taktrate ist somit nur ein Richtwert, über die 20 Tests in 4 Auflösungen jedoch valide - und allemal besser, als über die Frequenzen komplett im Dunkeln gelassen zu werden.
Bildergalerie
Radeon RX 5500 (OEM) im Test: Fazit
Mit der Radeon RX 5500 hat AMD zwar keinen Überflieger im Programm, die Mainstream-Grafikkarte erfüllt ihre Aufgabe als sparsamen Spielpartner in Komplett-PCs jedoch zufriedenstellend. Leistungstechnisch entspricht die RX 5500 OEM beinahe 1:1 den günstigsten RX-5500-XT-Karten mit 4 GiByte; die Option auf eine größere Kapazität besteht hier nicht. Falls Sie eine derartige Grafikkarte anstelle einer RX 5500 XT kaufen möchten, müssen wir Sie enttäuschen: Das ist nicht möglich. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass sporadisch OEM-Grafikkarten im Gebrauchtmarkt auftauchen. Nach Lektüre des PCGH-Tests wissen Sie, wie entsprechende Grafikkarten einzuordnen sind und möglicherweise lässt sich hier das eine oder andere Schnäppchen machen.
Bei der Energieeffizienz macht AMD gegenüber Polaris alias Radeon RX 400/500 einen großen Sprung. Mit einer einer typischen Leistungsaufnahme zwischen 115 und 140 Watt (je nach Modell) muss sich die komplette RX-5500-Reihe keineswegs vor Nvidias Geforce-GTX-16-Karten verstecken. Besitzer eines alten oder billigen Netzteils können daher ebenso aufatmen wie Mutter Erde. Allerdings stellt die Leistungsklasse RX 5500 (OEM/XT) respektive GTX 16 nicht für jedermann ein Upgrade dar. Nutzer einer Grafikkarte der Baujahre 2012 und 2013 können bedenkenlos zugreifen, ab der Leistungsklasse GTX 980/970 beziehungsweise R9 290(X)/390(X) hält sich das Plus jedoch in engen Grenzen.
Erinnerung: Wir müssen an dieser Stelle ausdrücklich davon abraten, beim Neukauf eine Grafikkarte mit 4 GiByte zu erwählen. Egal ob Radeon RX 5500 (OEM/XT) oder die ebenfalls auf 4 GiByte beschränkte Geforce GTX 1650 Super, beide werden durch ihre geringe Speicherkapazität behindert. Die Folge ist nicht nur mehr oder minder ausgeprägtes Ruckeln, sondern auch zähes Streaming und somit Texturbrei in vielen neueren Spielen. Den Gipfel der Entwicklung markiert Red Dead Redemption 2 am PC, das erste Spiel, welches hohe Detailstufen und Auflösungen bei Speichermangel komplett verbietet. Daher unser Tipp: Investieren Sie mindestens in eine Grafikkarte mit 6 GiByte Speicher, besser jedoch in ein Modell mit 8 GiByte. Das Jahr 2020 hält viele Neuerungen parat, darunter eine frische Konsolengeneration. Die damit verbundenen Cross-Platform-Spiele werden die Anforderungen und das grafische Niveau hochtreiben und damit gewiss so manchem "auf Kante genähtem" Modell das Genick brechen.
Nicht verpassen: Radeon RX 5500 XT (4GB/8GB): Custom-Designs von Asus, Gigabyte und Sapphire im Benchmark-Test



Gerade die Amd ler haben immer gross Rausposaunt das auch 6 GB bei Nvidia schon zu wenig ist
Aber mal auf deinen Speicherunsinn einsteigend es muss ja bekanntlich Karten für jeden Geldbeutel sowie OEMs geben. Darum werden wir 4 und 6 GB Speicherkrüppel wohl oder übel noch eine ganze Zeitlang zu sehen bekommen.
Mist, war ja ein aölter Artikel und ich falle drauf rein.
Leichenschänder
Bitte beim Thema bleiben. Mutmaßungen gerne per PN.
Ich befürchte nur dass im Sommer erstmal auf den Comet Lake Zehnkerner umgerüstet wird, weil der in der Spieleleistung nochmal ~3% auf den 9900K drauflegt aber immer noch PCIe 3.0 und dann nicht kurze zeit später das Testsystem auf dann in allen Belangen wahrscheinlich schnelleren Zen3 schon wieder gewechselt wird