DDR5-RAM: Preisentwicklung, RAM-Besonderheiten bei AMD und Intel
Quelle: Apacer, Corsair, G.Skill, Teamgroup, Montage: PCGH
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DDR5-RAM: Preisentwicklung, RAM-Besonderheiten bei AMD und Intel

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Wie sich die Lage am Speichermarkt hinsichtlich der Preisentwicklung und Verfügbarkeit darstellt, erfahren Sie im Folgenden. Außerdem stellen wir wichtige Aspekte vor, die Besitzer einer aktuellen AMD- oder Intel-Plattform für eine hohe Leistung beachten sollten.

Preise und Tests 2025: Stabile, aber niedrige DDR5-Preise

Einfache DDR5-RAM-Kits sind aktuell ab ca. 2 Euro pro GiByte erhältlich. Zu diesem Preis erhalten Sie aber nur Arbeitsspeicher mit sehr niedrigen garantierten Taktfrequenzen wie DDR5-4800 oder DDR5-5200. 32 GiByte DDR5-6000 beginnen bei 2,50 Euro pro GiByte, was aber immer noch ein sehr fairer Preis ist. Von 2024 bis zum Jahresanfang 2025 fielen die Speicherpreise teilweise deutlich, seitdem gibt es aber kaum noch Bewegung: Die Preise sind also stabil, aber auf einem niedrigen Niveau. Immerhin CUDIMM-Kits mit hohen Taktraten ab DDR5-8000 sind seit Jahresbeginn leicht im Preis gefallen - aber auch nur um 10 Prozent. Hier geht es ab 5 Euro pro GiByte los. Wer dringend noch DDR4-RAM benötigt, sollte sich übrigens beeilen: Der Ausverkauf hat begonnen und die Preise steigen. Auch für DDR5-RAM sind in der zweiten Jahreshälfte 2025 aber moderat höhere Preise zu erwarten - Analysten gehen von 3 bis 8 Prozent Verteuerung im dritten Quartal aus.

Der neueste DDR5-RAM-Vergleichstest erschien in PCGH-Ausgabe 03/2025. Dort nahmen wir 12 DDR5-RAM-Kits mit 32 GiByte Kapazität und Taktraten von DDR5-6000 bis DDR5-8000 genau unter die Lupe. Da wir insgesamt drei Produkte als Top-Produkt, Preis-Leistungs-Tipp respektive Spartipp auszeichneten, ist für jedes Budget etwas dabei, auch ein CUDIMM-Kit.

Einen Monat zuvor, in PCGH-Ausgabe 02/2025, prüften wir 12 DDR5-Kits mit 48, 64 und 96 GiByte Kapazität. Hier reichten die Taktraten von DDR5-6000 bis DDR5-8400, außerdem waren gleich mehrere Produkte mit Clock Driver ausgestattet. Vom Spartipp über Preis-Leistungs-Tipps hin zu Top-Produkten gibt es auch hier mehrere empfehlenswerte Produkte für unterschiedliche Zielgruppen. Weitere Tests von DDR5-RAM finden Sie im Folgenden:

[PLUS] 12 DDR5-RAM-Kits mit mindestens 48 GiByte im Test - CUDIMM, PMIC & Co.

[PLUS] 12 DDR5-RAM-Kits mit mindestens 48 GiByte im Test - CUDIMM, PMIC & Co.

PCGH Plus: 32 GiByte Arbeitsspeicher reichen Ihnen nicht? Dann ist dieser Vergleichstest wie für Sie gemacht, denn wir prüfen dieses Mal ausschließlich DDR5-RAM-Kits mit 48, 64 und 96 GiByte Kapazität auf Herz und Nieren. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 02/2025.

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Die Ryzen-Situation: RAM-Spezialitäten

AMD-CPUs für den Sockel AM5, also alles ab Ryzen 7000, benötigt zwingend DDR5-RAM. Die offizielle Unterstützung reicht hierbei von DDR5-5200 (Ryzen 7000/8000) bis DDR5-5600 (Ryzen 9000). Selbst Gelegenheits-Tuner können allerdings Taktraten im unteren bis mittleren DDR5-6xxx-Bereich anpeilen, also etwa DDR5-6000 bis DDR5-6400. Der RAM-Controller lässt sich entweder im Verhältnis 1:1 oder 1:2 zum RAM-Takt betreiben, bei DDR5-6000 also entweder mit 3.000 oder nur 1.500 MHz. (Dass es nicht 6.000 bzw. 3.000 MHz sind, liegt an der DDR-Technologie.)

Schneller ist der 1:1-Betrieb, weshalb Sie diesen nutzen sollten, falls Sie mit halbiertem RAM-Controller-Takt keinen deutlich höheren Speichertakt erzielen können. Halten Sie im UEFI-Abschnitt "AMD Overclocking\DDR and Infinity Fabric Frequency/Timings\Infinity Fabric Frequency and Dividers" nach der Option "UCLK DIV1 MODE" Ausschau, um das Taktverhältnis bei Bedarf anzupassen. Die neu eingeführte SPD-Erweiterung EXPO (Extendend Profiles for Overclocking) als Alternative zu Intels XMP (Extreme Memory Profile) ist kein Muss - nach unserer Erfahrung lassen sich auch XM-Profile problemlos verwenden (sofern das System den RAM-Takt verkraftet).

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Im Tuning-Special zum AMD Ryzen 7 9800X3D möchten wir Ihnen unsere Erfahrungen mitteilen und aufzeigen, wie Sie 33 Prozent mehr Performance aus der CPU pressen können.

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Besondere Aufmerksamkeit sollten Nutzer einer APU (z. B. Ryzen 7 8600G oder Ryzen 7 8700G) dem Arbeitsspeicher widmen, denn RAM-Overclocking über den von AMD freigegebenen Speichertakt hinaus wirkt sich sehr positiv auf die Bildrate in Spielen aus, da der Arbeitsspeicher auch als Grafikspeicher genutzt wird und dessen Datendurchsatz oft die Leistung begrenzt. Diese Prozessoren bieten grundsätzlich auch ein höheres Taktpotenzial, was dem monolithischen Design zugerechnet wird.

Auch wichtig: Da Texturen & Co. im Arbeitsspeicher abgelegt werden, benötigen IGP-Nutzer grundsätzlich mehr RAM (bei aktuellen Spielen mit praxisnahen Einstellungen sollte man ca. 4-8 GiByte zusätzlich einplanen) als PC-Spieler mit einer dedizierten Grafikkarte, welche ihren eigenen Speicher mitbringt.

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Die Intel-RAM-Philosophie für Rocket, Alder, Raptor und Arrow Lake

Der RAM-Controller ab Intels 11. Core-Generation (Rocket Lake) bietet zwei Betriebsmodi: Gear Mode 1 (G1) ist das, was man von älteren Intel-Systemen gewohnt ist. Speicher und RAM-Controller laufen also im Verhältnis 1:1. Der neue Gear Mode 2 (G2) halbiert hingegen den RAM-Controller-Takt, er läuft im Verhältnis 1:2 zum Arbeitsspeicher. Die Intel-Spezifikation sieht vor, dass allein der i9-11900K bis DDR4-3200 im G1-Modus läuft, die anderen Rocket-Lake-Chips hingegen nur bis DDR4-2933.

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PCGH Plus: Zusammen mit Raptor Lake erschienen nicht nur neue Mainboards, sondern auch neue Speicher-Kits. Wir prüfen, was die auf dem Papier beste Plattform für RAM-Übertakter in der Praxis hält. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 02/2023.

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Was in der Praxis verwendet wird, hängt allerdings vom Mainboard-Hersteller ab. In vielen Fällen kommt bis einschließlich der Taktstufe DDR4-3600 der G1-Modus zum Einsatz, bei höheren RAM-Taktraten wechselt der PC in den G2-Betrieb. Übertakter können aber selbst entscheiden, welchen Betriebsmodus sie bevorzugen. Das logische Ziel ist es, den G1-Modus stets zu verwenden, solange das System stabil läuft. In der Praxis sollen die meisten Rocket-Lake-Chips im Taktbereich DDR4-3733/-3866 für den G1-Betrieb geeignet sein. Um im G2-Modus eine vergleichbare Spieleleistung zu erzielen, sind Taktraten im Bereich DDR4-4500 und höher erforderlich, was fast nur mit teuren High-End-Kits möglich ist. Otto Normalübertakter sollte sich daher auf den G1-Modus fokussieren. RAM-Tuning für Raptor-Lake-CPUs wie den Core i9-13900K haben wir uns in PCGH-Ausgabe 02/2023 im Detail angesehen.

Auch Alder Lake und Raptor Lake funktionieren nach dem beschriebenen Prinzip, bietet aber darüber hinaus noch DDR5-Unterstützung und einen Gear Mode 4, bei dem der RAM-Controller im Verhältnis 1:4 zum Arbeitsspeicher läuft. Dieser wird nach unserer Erfahrung selbst für hohe DDR5-8xxx-Taktraten noch nicht zwingend benötigt, weshalb wir für PC-Spieler mit DDR5-RAM den G2-Modus empfehlen.

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Nach einer gefühlten Ewigkeit des Stillstandes und fehlender Innovationen kündigt sich jetzt die erste Revolution beim aktuellen DDR5-Speicherstandard und den darauf basierenden Speicherkits an, die nicht nur die Mainboards und CPUs einbezieht, sondern sogar von diesen vorangetrieben wird. PCGH gibt einen Überblick.

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Arrow Lake unterstützt wie Raptor Lake offiziell DDR5-5600, ist aber die erste CPU-Generation auf dem Markt, die von CUDIMMs profitiert. Ist ein RAM-Modul mit dem namensgebenden Clock Driver ausgestattet, einem kleinen Chip, welcher die Signalqualität erhöht, werden offiziell DDR5-6400 unterstützt. Der G2-Modus entspricht hier Gear Type 0, der G4-Modus ist Gear Type 1. Nach Möglichkeit sollte man auch hier den G2-Modus nutzen, da der G4-Betrieb die Latenz deutlich erhöht, was kaum zu kompensieren ist.

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    • Kommentare (21)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von chill_eule Kokü-Junkie (m/w)
        Da können der board- oder ramhersteller zertifizieren bis sie schwarz werden; 7200 MT/s ist massives OC für einen 9800X3D...

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Sei froh, dass das überhaupt irgendwie läuft.
      • Von chill_eule Kokü-Junkie (m/w)
        Da können der board- oder ramhersteller zertifizieren bis sie schwarz werden; 7200 MT/s ist massives OC für einen 9800X3D...

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        Sei froh, dass das überhaupt irgendwie läuft.
      • Von Robert-Huxoll Schraubenverwechsler(in)
        Leider wird bei der Bestenliste nicht zwischen Intel- und AMD-Systemen getrennt. Ich weiß zwar nicht, wie es bei Mainboards mit den neuen X870E/B850E Chipsätzen aussieht, aber bei meinem Asus ROG Crosshair X760E Gene hatte ich mit dem Ryzen 7 9800X3D schon Mühe den Adata XPG Lancer (ROG zertifiziert!) 48 GB, 7200 MHz, XMP 3.0, CL 34-46-46 stabil zum Laufen zu bringen. Die Bestenliste sollte also zwischen beiden Systemen differenzierte Empfehlungen enthalten.
      • Von Romansky1981 Kabelverknoter(in)
        Jetzt mal frage an die runde:
        Folgendes system habe ich:
        9950x3d
        Msi x870e tomahawk wifi
        Msi rtx 5080 vanguard
        2tb 990 pro
        3x 4tb 990 pro
        32 gb gskill trident z5 neo ddr5 6000mhz expo

        Nun zu meiner frage:
        Mein ram läuft des öfteren über 90% nutzung.
        Ich habe mir nun überlegt 2x32 gb zu kaufen.
        Welchen ram würdet ihr empfehlen?
        Der ram sollte wieder rgb haben.
        Meine momentane latenz ist 30-48,48-96
        Lohnt sich da cl28?
        Sollte natürlich mit expo profil sein.

        Danke schonmal für die hilfe
      • Von Gast1756977002
        Zitat von belle
        Ich weiß noch nicht genau, was da bei mir das Problem ist und hier hat es auch nur indirekt etwas mit dem Thema zu tun. Solche RAM-Taktraten sind nach AMD-Freigabe trotz Sweet-Spot Empfehlungen eigentlich schon eine Übertaktung.
        Ich habe mal gelesen, dass eine hohe SoC-Spannung hinderlich für hohe FClk-Taktraten sein kann. Bei mir laufen auf jeden Fall bis zu 1933 MHz immer problemlos.
        Zeig mal die Ausgabe von ZenTimigs bei dir.
      • Von belle Volt-Modder(in)
        Ich weiß noch nicht genau, was da bei mir das Problem ist und hier hat es auch nur indirekt etwas mit dem Thema zu tun. Solche RAM-Taktraten sind nach AMD-Freigabe trotz Sweet-Spot Empfehlungen eigentlich schon eine Übertaktung.
        Ich habe mal gelesen, dass eine hohe SoC-Spannung hinderlich für hohe FClk-Taktraten sein kann. Bei mir laufen auf jeden Fall bis zu 1933 MHz immer problemlos.
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