[PLUS] RAM-Tuning für 13900K und Co.: DDR4 vs. DDR5, Vollbestückung, Ranks, SK Hynix A-Dies
PCGH Plus: Zusammen mit Raptor Lake erschienen nicht nur neue Mainboards, sondern auch neue Speicher-Kits. Wir prüfen, was die auf dem Papier beste Plattform für RAM-Übertakter in der Praxis hält. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 02/2023.
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Idyll für RAM-Übertakter?
Mit Raptor Lake steigt der von Intel offiziell unterstützte RAM-Takt von DDR5-4800 auf DDR5-5600 an - ganz genau haben wir das für Sie tabellarisch im Artikel aufgeschlüsselt. In diese Taktregionen konnten aber bereits Alder-Lake-Nutzer vor einem Jahr vorstoßen. Mit Raptor Lake wurde nun ein neuer Weltrekord für DDR5-Arbeitsspeicher aufgestellt und die Hersteller von Mainboards sowie RAM-Kits stellen bei einigen in den vergangenen Wochen veröffentlichten Produkten deutlich höhere Taktraten in Aussicht als vor dem Launch der 13. Core-Generation. Vier dieser Sets unterziehen wir einem Overclocking-Check. Wir beleuchten im Folgenden aber nicht nur, was mit der neuen Hardware möglich ist, sondern prüfen zum Beispiel auch, inwiefern DDR4-RAM noch eine veritable Option darstellt, wo die Vorzüge gegenüber Alder Lake liegen, was Sie bei RAM-Vollbestückung erwarten dürfen und ob die E-Cores den Bedarf an RAM-Transferrate erhöhen.
CPUs und ihre Taktraten
Für den Generationenvergleich nutzen wir neben einem Core i9-13900K den Vorgänger i9-12900K. Die RAM-Skalierung von Raptor Lake prüfen wir sowohl auf dem Asus Maximus Z790 Hero für DDR5-RAM sowie dem Asrock Z790 Pro RS/D4 für DDR4-Arbeitsspeicher. Um den Einfluss der unterschiedlichen Mainboards zu minimieren, fixieren wir die Taktraten des 13900K für alle Tests auf 5,5 GHz für die P-Cores, 4,3 GHz für die E-Cores und 4,5 GHz für den Ringbus/Cache. Diese Taktraten liegen bei Nutzung des Z790 Hero standardmäßig unter Volllast (Cinebench R23) an; das Asrock Z790 Pro RS/D4 geht mit 5,0/4,0/4,4 GHz normalerweise vorsichtiger zu Werke, weshalb wir mit Intel XTU einige CPU-Parameter, namentlich "Turbo Boost (Short) Power Max", "Turbo Boost Power Time Window" und "Processor Core IccMax" maximieren, damit die via Multiplikator anvisierten Taktraten jederzeit anliegen. Der Core i9-12900K verkraftet nicht so hohe Taktraten, weshalb wir ihn auf 4,9/3,7/3,6 GHz (P-Cores/E-Cores/Ringbus) fixieren, was ebenfalls die auf dem Z790 Hero unter Volllast automatisch angelegten Werte sind.
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Folgende Themen finden Sie im Artikel:
- CPUs und ihre Taktraten
- DDR5-Overclocking
- DDR4-Overclocking
- Alder vs. Raptor Lake
- SK Hynix: M-Die vs. A-Die
- Benchmark-Analyse
- RAM wichtiger mit E-Cores
- Der Rank-Effekt
- Tuning für Corsair Dominator Platinum RGB
- Tuning für G.Skill Trident Z5 RGB
- Tuning für G.Skill Trident Z5 RGB
- Tuning für Teamgroup T-Force Delta RGB
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