Kaufberatung für DDR5-RAM (2025): Arbeitsspeicher mit 32, 48 und 64 GiB im Test-Vergleich

DDR5-RAM im Test: Um Ihnen zu helfen, den optimalen Arbeitsspeicher für Ihr AMD- oder Intel-System auszuwählen, stellen wir Ihnen Empfehlungen und Testübersichten bereit - sowohl für besonders preiswerte RAM-Module als auch für Kits, die sich ideal zum Übertakten eignen.

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Kaufberatung für DDR5-RAM (2025): Arbeitsspeicher mit 32, 48 und 64 GiB im Test-Vergleich
Quelle: Apacer, Corsair, G.Skill, Teamgroup, Montage: PCGH

Was beim Kauf von RAM zu beachten ist und welcher Arbeitsspeicher sich lohnt, fassen wir in diesem Artikel anhand der RAM-Tests von PCGH zusammen. Egal, ob Sie DDR5-RAM für die neuesten CPUs wie Arrow Lake oder Ryzen 9000 suchen, hier finden Sie passende Empfehlungen. Im Rahmen der Kaufberatung erklären wir, für wen sich 32, 48 oder 64 GiByte RAM oder gar mehr anbieten, wann schnellerer Arbeitsspeicher mehr Fps bringt und welche Kits uns im Test überzeugten. Auch aktuelle Markttrends und die Besonderheiten von AMD- und Intel-Plattformen werden erläutert.

Die hier aufgelisteten Testergebnisse samt RAM-Empfehlungen bringen wir regelmäßig auf den neuesten Stand, um Ihnen stets eine aktuelle Kaufberatung zu bieten. Zudem gehen wir natürlich auch auf Preisentwicklungen und das Thema Verfügbarkeit ein und beschreiben Neuigkeiten, die für die Kaufentscheidung wichtig sind.

GB versus GiB: Wo liegt der Unterschied?

Viele Online-Shops und sogar Hersteller bieten z. B. "32 GB DDR5 RAM" an, ganz korrekt ist das bei näherer Betrachtung aber nicht. PCGH verwendet anstatt der Kapazitätsangabe "GB" für "Gigabyte" deshalb "GiB" für "Gibibyte". Der Grund ist ganz einfach: Präfixe wie "Kilo", "Mega" oder eben "Giga" bezeichnen Vielfache, die auf Zehnerpotenzen (10 hoch x) basieren. "Kilo" stammt aus dem Griechischen und steht für "tausend" (bzw. 10³), ein Kilobyte sind dementsprechend 1.000 Bytes. In der Datenverarbeitung wird allerdings üblicherweise mit Zweierpotenzen gearbeitet, da ein Bit mit 0 oder 1 nur zwei verschiedene Werte repräsentieren kann und eine binäre Einheit ist. Was gemeinhin als "1 GB RAM" bezeichnet wird, sind daher nicht 1.000 (10³), sondern 1.024 "Megabytes" (korrekt: Mebibyte). Bei Arbeitsspeicher gilt: Ein Gibibyte besteht aus 1.024 Mebibytes, die sich jeweils aus 1.024 Kibibytes zusammensetzen. Diese merkwürdig anmutenden Namen ergeben sich aus den Vorsilben der Präfixe "Giga", "Mega" und "Kilo" und der Silbe "Bi", welche die "binäre" Bedeutung anzeigt.

DDR5-RAM: Wie viel Arbeitsspeicher benötige ich? Reichen 16 GiByte aus?

Eine zentrale Frage ist: Wie viel Arbeitsspeicher benötigt man eigentlich? Für moderne PC-Spiele empfehlen wir mindestens 32 GiByte RAM, da weniger Speicher in vielen aktuellen Titeln zu spürbaren Nachteilen führen kann, im Extremfall kommt es aufgrund von Speichermangel zum Absturz. Zwar zeigen klassische Fps-Benchmarks teilweise nur geringe Unterschiede zwischen verschiedenen RAM-Mengen, doch insbesondere Frametime-Messungen verdeutlichen, dass ein größerer Arbeitsspeicher zu weniger Leistungsschwankungen führt. Mehr RAM sorgt also für eine konstantere, flüssigere Bildwiedergabe.

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PCGH Plus: Der Hauptspeicher eines PCs ist, nomen est omen, eine wichtige Größe - nahezu sämtliche Daten laufen durch dieses zentrale Gedächtnis. Doch wie umfangreich sollte der Hauptspeicher (RAM) für aktuelle Spiele sein? Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 05/2023.

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Auch der Griff zu 48 GiByte kann sich bereits lohnen - etwa dann, wenn Sie gerne Mods für Spiele nutzen, welche die Speicherauslastung erhöhen, Sie Streamer sind oder allgemein gerne Multitasking betreiben, also häufig parallel zum Spiel mehrere andere Anwendungen offen haben. 64 GiByte und mehr werden zwar in Einzelfällen wie dem Flight Simulator 2024 bereits empfohlen, sind für die meisten PC-Spieler aber vor allem eine Investition in die Zukunft. Weniger als 32 GiByte RAM sollten Sie nur dann verbauen, wenn das Budget wirklich nicht mehr hergibt (dann darauf achten, dass späteres Aufrüsten möglich ist) oder Sie schlicht keine aktuellen Spiele zocken. Für Office, Surfen und Retro-Spiele kommt man auch mit 16 GiByte gut aus.

Der Griff zu einem Kit mit hoher Speicherkapazität hat einen weiteren Vorteil: Sie erhalten eher Sticks mit einem internen Dual-Rank-Aufbau, die bei gleichem Takt flotter als Single-Rank-Module sind. Tipp: Sind nur auf einer Seite des Moduls Chips verbaut, handelt es sich im Normalfall um Single-Rank-RAM, bei beidseitiger Bestückung um Dual-Rank-DIMMs. DDR5-Riegel mit 24, 16 und weniger GiByte sind stets single-ranked. Bei DDR5-Sticks ab 32 GiByte können Sie einen Dual-Rank-Aufbau erwarten. Leider informieren nur wenige Hersteller über die Anzahl der Ranks, wir geben Ihnen bei sämtlichen Produktempfehlungen aber die Anzahl der Ranks unseres Testmusters an - eine verbindliche Information ist das aber nicht.

Ganz vereinfacht und plakativ lauten unsere Empfehlungen daher für Gaming-PCs:
  • Low Budget: 32 GiByte oder 16 GiByte, mit Upgrade-Möglichkeit
  • Mittelklasse: 32 GiByte
  • Oberklasse: 48 GiByte
  • High End: 64 GiByte

Lesenswert: RAM-Test und Bestenliste im PCGH-Ratgeber

RAM-Leistung: Was bringen hohe Taktfrequenzen?

"Schnellerer Speicher als DDR5-xxxx ist pure Geldverschwendung!" - Aussagen dieser Art hört man leider immer wieder und sind so pauschal formuliert schlicht falsch. Richtig ist: Ob hohe RAM-Taktfrequenzen in der Praxis zu mehr Leistung führen, unterscheidet sich von Fall zu Fall. Es gibt bestimmte Anwendungen, in denen der Arbeitsspeicher einen immensen Einfluss auf die Berechnungsgeschwindigkeit hat. Das Komprimieren und Verschlüsseln eines Archivs mit der Software 7-Zip gehört zu diesen Fällen. Die Bearbeitung eines großen Archivs kann mit DDR5-5600-RAM durchaus über 20 oder gar 30 Prozent länger dauern als mit DDR5-8000 - wohlgemerkt bei gleicher Speichermenge und CPU-Geschwindigkeit.

In Spielen hängt es maßgeblich davon ab, ob die Grafikkarte als Bremsklotz fungiert. Wer bevorzugt mit maximalen Details und Bildverschönerungsoptionen wie Raytracing in hohen Auflösungen spielt, ist von der Leistung seiner Grafikkarte abhängig. Wenn die Leistung von CPU und RAM nicht voll abgerufen werden muss, bringt deren Beschleunigung natürlich wenig bis gar nichts. Anders sieht es aus, wenn man es auf eine möglichst hohe Framerate abgesehen hat, um etwa ein Display mit mindestens 240 Hz optimal anzusteuern. Für dreistellige Fps-Werte muss die Rechenlast durch Reduktion der Auflösung/Detailstufe oft reduziert werden und dann können Prozessor und RAM ihre Stärke ausspielen.

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  1. Seite 1 RAM-Menge und Speichertakt
  2. Seite 2 Preisentwicklung, RAM-Besonderheiten bei AMD und Intel
  3. Seite 3 Kauftipps mit 32, 48, 64 GiByte und mehr Kapazität
    • Kommentare (21)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von chill_eule Kokü-Junkie (m/w)
        Da können der board- oder ramhersteller zertifizieren bis sie schwarz werden; 7200 MT/s ist massives OC für einen 9800X3D...

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Sei froh, dass das überhaupt irgendwie läuft.
      • Von chill_eule Kokü-Junkie (m/w)
        Da können der board- oder ramhersteller zertifizieren bis sie schwarz werden; 7200 MT/s ist massives OC für einen 9800X3D...

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        Sei froh, dass das überhaupt irgendwie läuft.
      • Von Robert-Huxoll Schraubenverwechsler(in)
        Leider wird bei der Bestenliste nicht zwischen Intel- und AMD-Systemen getrennt. Ich weiß zwar nicht, wie es bei Mainboards mit den neuen X870E/B850E Chipsätzen aussieht, aber bei meinem Asus ROG Crosshair X760E Gene hatte ich mit dem Ryzen 7 9800X3D schon Mühe den Adata XPG Lancer (ROG zertifiziert!) 48 GB, 7200 MHz, XMP 3.0, CL 34-46-46 stabil zum Laufen zu bringen. Die Bestenliste sollte also zwischen beiden Systemen differenzierte Empfehlungen enthalten.
      • Von Romansky1981 Kabelverknoter(in)
        Jetzt mal frage an die runde:
        Folgendes system habe ich:
        9950x3d
        Msi x870e tomahawk wifi
        Msi rtx 5080 vanguard
        2tb 990 pro
        3x 4tb 990 pro
        32 gb gskill trident z5 neo ddr5 6000mhz expo

        Nun zu meiner frage:
        Mein ram läuft des öfteren über 90% nutzung.
        Ich habe mir nun überlegt 2x32 gb zu kaufen.
        Welchen ram würdet ihr empfehlen?
        Der ram sollte wieder rgb haben.
        Meine momentane latenz ist 30-48,48-96
        Lohnt sich da cl28?
        Sollte natürlich mit expo profil sein.

        Danke schonmal für die hilfe
      • Von Gast1756977002
        Zitat von belle
        Ich weiß noch nicht genau, was da bei mir das Problem ist und hier hat es auch nur indirekt etwas mit dem Thema zu tun. Solche RAM-Taktraten sind nach AMD-Freigabe trotz Sweet-Spot Empfehlungen eigentlich schon eine Übertaktung.
        Ich habe mal gelesen, dass eine hohe SoC-Spannung hinderlich für hohe FClk-Taktraten sein kann. Bei mir laufen auf jeden Fall bis zu 1933 MHz immer problemlos.
        Zeig mal die Ausgabe von ZenTimigs bei dir.
      • Von belle Volt-Modder(in)
        Ich weiß noch nicht genau, was da bei mir das Problem ist und hier hat es auch nur indirekt etwas mit dem Thema zu tun. Solche RAM-Taktraten sind nach AMD-Freigabe trotz Sweet-Spot Empfehlungen eigentlich schon eine Übertaktung.
        Ich habe mal gelesen, dass eine hohe SoC-Spannung hinderlich für hohe FClk-Taktraten sein kann. Bei mir laufen auf jeden Fall bis zu 1933 MHz immer problemlos.
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