DDR5-RAM: Kauftipps mit 32, 48, 64 GiByte und mehr Kapazität
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DDR5-RAM ist bereits seit 2021 auf dem Markt und der Speichertyp, den alle CPU-Generationen seit Intels 12. Core-Generation und AMDs Ryzen 7000 unterstützen. Kaufempfehlungen für DDR4-RAM finden Sie daher im Folgenden nicht mehr, zumal der alte Speicherstandard aufgrund des Ausverkaufs zunehmend unattraktiv wird - die Auswahl sinkt und die Preise steigen. Wir stellen Ihnen im Folgenden empfehlenswerte Arbeitsspeicher-Kits mit unterschiedlichen Kapazitäten vor, welche das aufwendige PCGH-Testverfahren vollständig absolviert haben. Nutzer eines DDR4-Systems möchten wir allerdings an folgende Artikel erinnern:
- [PLUS] Praxis: Subtimings bei DDR4-RAM für Ryzen 5000 optimieren (PCGH 11/2022)
- [PLUS] Vergleichstest Arbeitsspeicher: 6x DDR4-RAM im Test (PCGH 04/2022)
- [PLUS] 14 DDR4-RAM-Kits im Vergleichstest (PCGH 12/2021)
- [PLUS] Neun DDR4-RAM-Kits von 16 bis 64 GiB im Vergleichstest (PCGH 08/2021)
Da wir im Folgenden mehrfach Tuning-Ergebnisse ansprechen, bekommen Sie hier eine kurze Erinnerung, wie PCGH diese ermittelt: Damit der Testaufwand zu bewältigen ist, setzen wir ein zeitoptimiertes Verfahren ein, bei dem die CAS-Latenz separat und die Timings RCD, RP und RAS gemeinsam getestet werden. Beispiel: Läuft ein Kit stabil mit den Latenzen 40-40-40-120 (CL-RCD-RP-RAS), prüfen wir, ob eine Reduzierung der CAS-Latenz auf 38 möglich ist. (Das ist der nächstbeste Wert, da die CAS-Latenz bei DDR5-RAM nur geradzahlige Werte annehmen kann).
Tritt Instabilität bei 38-40-40-120 auf, dann erfolgt ein schrittweises Anpassen der anderen Timings, etwa auf 40-39-39-117 und - falls stabil - anschließend auf 40-38-38-114. Die RAS-Latenz wird bewusst entspannt gewählt, um sicherzustellen, dass sie nicht der limitierende Faktor ist: Sie entspricht nach Möglichkeit immer dem dreifachen Wert von RCD oder RP.
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Kauftipps für DDR5-RAM 2025 (32 GiB)
Lexar Ares Gen2 RGB LD5U16G80C38BR-RGD (32 GiByte DDR5-8000, 38-48-48-100, 1,45 Volt, 2 Single-Rank-DIMMs) - Wertung 2,09:
Das Kit bietet bereits mit den garantierten Eckdaten eine sehr hohe Leistung, überzeugte uns aber auch durch bärenstarke Tuning-Ergebnisse. Beispielsweise konnten wir den beiden Modulen einen stabilen Betrieb bei DDR5-8000/1,40 Volt mit den Timings 36-45-45-135 abtrotzen, was Seltenheitswert hat und uns bisher noch bei keinem anderen 32-GiByte-Kit gelang. Richtig gut gefiel uns auch die Kühlleistung, denn die ermittelte Temperatur war trotz der zusätzlichen Abwärme der RGB-LEDs vergleichsweise niedrig. Möglich macht es ein massiver Kühler in Kombination mit einem Wärmeleitpad, das einen mustergültigen Kontakt zwischen den verbauten SK-Hynix-Speicherchips und dem Kühler herstellt. Beim XMP fährt Lexar allerdings lediglich das Minimalprogramm und verzichtet auf zusätzliche Profile, EXPO ist auch nicht an Bord. Abgesehen vom vergleichsweise hohen Preis gibt es sonst aber kaum etwas zu kritisieren.
Lexar Ares RGB LD5U16G72C34LA-RGD (32 GiByte DDR5-7200-RAM, 34-42-42-84, 1,40 Volt, 2 Single-Rank-DIMMs) - Wertung 2,13:
Auch dieses Lexar-Kit gefiel uns im Vergleichstest in Ausgabe 03/2025 richtig gut und bietet ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Praxisleistung ist dank der recht knackigen Timings bei DDR5-7200 gut. Kühler und Wärmeleitpad sind nicht ganz so gelungen wie bei der Gen2-RGB-Serie, doch die Kühlleistung ist trotz der RGB-LEDs immer noch überdurchschnittlich. Die Tuning-Ergebnisse sind vor allem bei 1,10 und 1,25 Volt auf Augenhöhe mit Lexars DDR5-8000-Kit, erst mit 1,40 Volt fiel dieses 32-GiByte-Set zurück. Neben XMP erhält man hier aber auch einen EXPO-Eintrag inklusive optionaler Subtimings (tRRD, tCCD, tRTP, tFAW, tWTR). Knifflig könnten die Sticks für beengte Mini-PCs sein: Aufgrund der Modullänge von (aufgerundet) 14,1 Zentimetern ragen die Sticks fast über die Verriegelung der Steckplätze im geschlossenen Zustand hinaus.
Kauftipps für DDR5-RAM 2025 (48 GiB)
G.Skill Trident Z5 CK F5-8200C4052G24GX2-TZ5CK (48 GiByte DDR5-8200-RAM, 40-52-52-131, 2 Single-Rank-CUDIMMs) - Wertung 1,96:
Bei der "CK"-Serie, also RAM-Modulen mit Clock Driver, nutzt G.Skill Hochglanz-Optik in Schwarz, zu deren Erhaltung ein Putztuch beiliegt, der Kühlkörper weist aber die bekannte Form der Trident-Z5-Serie auf. Auf RGB-LEDs muss man verzichten, dafür bleiben die Sticks verhältnismäßig kühl. Während andere mit SK-Hynix-Chips bestückte 48-GiByte-Kits normalerweise nicht für einen stabilen DDR5-6800-Betrieb bei 1,10 Volt geeignet sind, gelang uns das Kunststück mit diesem Set bei ordentlichen Timings (40-39-39-117). Bei DDR5-8000/1,40 stellte sich bei einer CAS-Latenz von 36 zwar keine Stabilität ein, 38-45-45-135 sind aber auch gute Werte. Bei XMP wird leider nur das Minimalprogramm (1 Profil) geboten und EXPO ist nicht vorhanden.
Patriot Viper Xtreme 5 RGB PVXR548G80C38K (48 GiByte DDR5-8000-RAM, 38-48-48-84, 2 Single-Rank-DIMMs) - Wertung 2,03:
Spannend ist dieses Kit vor allem für Anwender, welche eine hohe Leistung mit XMP zu einem fairen Preis erwarten. Patriot setzt nämlich bei den Subtimings tRFC und tRFCsb auf deutlich aggressivere Werte als die Konkurrenz, was die Stabilität im Test nicht negativ beeinträchtigte (6 Prozent Undervolting-Spielraum sind ein durchschnittlicher Wert für DDR5-8000-Kits), aber die Leistung messbar erhöht. Noch dazu gibt es gleich drei Einträge (für DDR5-8000/7800/7600), womit man etwas flexibler ist. Mit 38-47-47-141 erzielten wir im Tuning-Test bei DDR5-8000/1,40 Volt aber nur ordentliche Ergebnisse. Für erfahrene Übertakter und RAM-Tuner gibt es also bessere Alternativen, was auch an der suboptimalen Kühlkonstruktion liegt: Der Anpressdruck der Kühlbleche respektive die Haftwirkung der Wärmeleitpads reicht nicht, um den Heatspreader zuverlässig auf der gesamten Fläche der Speicherchips zu halten - nur rund ein Drittel hat Kontakt zum Kühler. Die ermittelte Temperatur war im Test in Ausgabe 04/2024 aber trotzdem gut.
Kauftipps für DDR5-RAM 2025 (ab 64 GiB)
Kingston Fury Beast KF560C30BBEK2-64 (64 GiByte DDR5-6000-RAM, 30-36-36-80, 2 Dual-Rank-DIMMs) - Wertung 2,45:
Von den vergleichsweise niedrigen Taktraten von "nur" DDR5-6000 sollte man sich nicht täuschen lassen: Dank flotter Timings und vor allem dem bei 32-GiByte-Modulen üblichem Dual-Rank-Aufbau ist die Praxisleistung auf dem Niveau deutlich höher getakteter Kits mit 2× 16 oder 2× 24 GiByte. Die insgesamt 16 Speicherchips erhöhen allerdings auch die Abwärme und den Energiebedarf. Kingston spendiert jeweils zwei XMP- und EXPO-Einträge, wobei das Zweitprofil für DDR5-5600 bei 40-40-40-80er-Timings und 1,25 Volt ausgelegt ist. Die verbauten SK Hynix A-Dies sind mit DDR5-6000 längst noch nicht ausgereizt: An DDR5-8000 bissen wir uns zwar die Zähne aus, aber DDR5-7400/1,40 Volt bei den Timings 40-45-45-135 erwies sich als stabil. Tipp: Das Kit Kingston Fury Beast KF560C36BBEK2-64 ist für etwas schlechtere Timings (36-38-38-80) bei 1,35 Volt freigegeben, mit 2,47 aber sehr ähnlich bewertet und noch ein wenig günstiger (zum Preisvergleich).
Kingston Fury Beast KF560C32RSK2-96 (96 GiByte DDR5-6000-RAM, 32-38-38-80, 2 Dual-Rank-DIMMs) - Wertung 2,56:
Um es ganz klar zu sagen: 96 GiByte sind nur zum Spielen überdimensioniert. Sie sollten nur zu dieser Speichermenge greifen, wenn Sie diese tatsächlich benötigen. Die hohe Kapazität muss nämlich nicht nur bezahlt werden, sondern bringt auch technische Nachteile mit sich. Da es sich bei DRAM um flüchtigen Speicher handelt, der gespeicherte Daten aufgrund von Selbstentladung "vergisst", müssen alle Speicherzellen regelmäßig aufgefrischt, also ausgelesen und neu beschrieben werden. In dieser Zeit stehen die aufzufrischenden Bereiche nicht zum Speichern oder Bereitstellen von Daten zur Verfügung. Mehr Speicherkapazität bedeutet allerdings, dass im RAM-Modul zu jeder Zeit auch mehr Speicherzellen aufgefrischt werden müssen. Die vergleichsweise hohe RFC-Zeitspanne von 660 kostet in der Praxis Leistung. Schön: Kingston hinterlegt drei XMP-Einträge für DDR5-6000/1,35 V, DDR5-5600/1,25 V und DDR5-4800/1,10 V mit angepassten Timings. Den SK-Hynix-Chips konnten wir außerdem einen stabilen Betrieb bei DDR5-7400/1,40 Volt und den Timings 40-46-46-138 entlocken, größere Reserven sind also vorhanden - wie immer: Sofern die genutzte Plattform mitspielt.
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Sei froh, dass das überhaupt irgendwie läuft.
Folgendes system habe ich:
9950x3d
Msi x870e tomahawk wifi
Msi rtx 5080 vanguard
2tb 990 pro
3x 4tb 990 pro
32 gb gskill trident z5 neo ddr5 6000mhz expo
Nun zu meiner frage:
Mein ram läuft des öfteren über 90% nutzung.
Ich habe mir nun überlegt 2x32 gb zu kaufen.
Welchen ram würdet ihr empfehlen?
Der ram sollte wieder rgb haben.
Meine momentane latenz ist 30-48,48-96
Lohnt sich da cl28?
Sollte natürlich mit expo profil sein.
Danke schonmal für die hilfe
Ich habe mal gelesen, dass eine hohe SoC-Spannung hinderlich für hohe FClk-Taktraten sein kann. Bei mir laufen auf jeden Fall bis zu 1933 MHz immer problemlos.
Ich habe mal gelesen, dass eine hohe SoC-Spannung hinderlich für hohe FClk-Taktraten sein kann. Bei mir laufen auf jeden Fall bis zu 1933 MHz immer problemlos.