RAM-Preise steigen weiter: Speicherkrise gerät außer Kontrolle
Die Speicherkirse gerät zunehmend außer Kontrolle und so sollen die ohnehin schon extrem hohen DRAM-Preise wohl in diesem Quartal noch einmal deutlich steigen. Es ist die Rede von noch einmal 50 Prozent höheren Vertragspreisen für OEMs.
Die historische Speicherkrise, welche von der exorbitant hohen Nachfrage aus dem nach wie vor boomenden KI-Segment ausgelöst wurde und immer weiter angetrieben wird, gerät zunehmend außer Kontrolle. Wie @jukan05 aus einem aktuellen Bericht von DRAMeXchange zitiert, sollen die ohnehin schon extrem hohen DRAM-Preise in diesem Quartal noch einmal deutlich steigen. Hierbei ist jetzt die Rede von noch einmal 50 Prozent höheren Vertragspreisen für OEMs. Das könnte dann die Lieferketten der Unternehmen extrem beanspruchen und nicht nur die Speicherbausteine ("ICs") und Module ("DIMMs") schwer treffen.
Sowohl DDR5- als auch GDDR6- und GDDR7-Speicherbausteine ("ICs") als auch NAND für SSD-Speicherlösungen sollen noch einmal signifikant im Preis steigen und somit darauf basierenden Produkte wie Arbeitsspeicher, Grafikkarten und SSDs ebenso deutlich teurer machen. Das wiederum hat dann zur Folge, dass die gesamte Lieferkette für Desktop-PCs, Notebooks und Server beansprucht wird. Im entsprechend zitierten Bericht von DRAMeXchange heißt es dazu:
Die von den Lieferanten für das erste Quartal 2026 vorgeschlagene anfängliche Vertragspreiserhöhung wird auf etwa 50 bis 60 % gegenüber dem Vorquartal geschätzt. Dies entspricht einem noch stärkeren Anstieg als im vierten Quartal 2025. — DRAMeXchange
Samsung, SK Hynix und Micron könnten die Preise für DDR5-Speicherbaustein und NAND-Speicher noch einmal deutlich stärker erhöhen, als ohnehin schon. Diese drei Speicherhersteller sind schlicht in der besten Verhandlungsposition.
Dies spiegelt die sich kontinuierlich verstärkende Verhandlungsmacht der Lieferanten wider, und es besteht die Möglichkeit weiterer Aufwärtskorrekturen. — DRAMeXchange
Da alle OEMs aktuell händeringend versuchen Speicherverträge abzuschließen und sich entsprechende Kontingente zu sichern, ist demnach nicht mit allzu großer Gegenwehr bei den Verhandlungen zu rechnen.
Insgesamt wird erwartet, dass die Vertragsverhandlungen auf der Grundlage der ersten Angebote der Lieferanten schnell abgeschlossen werden. — DRAMeXchange
Die Vertragspreise zwischen DRAM-Anbietern und Modulherstellern steigen ebenfalls weiter an, was darauf hindeutet, dass die Speicherhersteller den großen Server- und PC-OEMs wie Apple, Asus, Dell und Lenovo den Vorrang einräumen und nur sehr begrenzte Mengen für Modulhersteller und das DIY-Segment übrig bleiben.
Es ist davon auszugehen, dass das DIY-Segment mit seinen DDR5-Speichermodulen, PCIe-SSDs und Grafikkarten am stärksten betroffen sein wird und die Preise hier entsprechend am deutlichsten anziehen werden.
Ihre Meinung ist gefragt!
Wie stehen Sie zu diesem Thema? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Um zu kommentieren, müssen Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie bisher noch keinen Account haben, könnten Sie sich hier unverbindlich registrieren. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die geltenden Forenregeln.
Quelle: DRAMeXchange via @jukan05

Was soll das bringen? Entweder man hat es und unter umständen viel geld investiert.
Oder man hat es nicht und wenn man ein neues System aufbauen will kostet es viel.
Auf etwas zu warten war bei Hardware kauf noch nie sinnvoll. Zum einen weil die aktuelle Hardware unter umständen inerhalb eines 1/2 Jahres eh wieder "veraltet" war oder kurz nachdem man kaufte die Preise gefallen sind.
Ich warte jetzt mal und schau den Wahnsinn ab, meine Hardware ist noch für 2-3 Jahre gut. Vielleicht nicht für die top aktuellen Games aber ich habe genau wie viele andere auf Steam oder anderen Plattformen so viele Games die noch gezockt werden sollten und für diese älteren Games, locker ausreicht.
Die großen Firmen/Player die nun auf KI zum abkotzen setzten, angeblich die Top-multifunktions-Anwendung gefunden haben wollen reden der Welt nur eine umfassende sinnvolle benutzbarkeit von KI ein. Denke es wird nicht mehr lange dauern und die ersten werden das Handtuch werfen, nachdem sie Unsummen verzockt haben.
Was am Ende beid en 1-2 Großen dann an "sinnvollen" anwendungen nutzbar sein wird muß sich erst noch beweisen.
Mal schauen ob nicht sogar ein Jen-Hsun Huang zu seinen Gamern zurück gekrochen kommt wenn sein Geschäftsmodell nicht mehr greift oder er sich halt verkalkuliert hat.
In der Weltgeschichte gab es schon immer ein Auf und Ab, in jedem Bereich. Meist war nach einem extremen Auf eine desaströses Ab, was dann sehr viel Geld vernichtet und Arbeitsplätze gekostet hat.
Schönsetes Beispiel akutell in "good old Germany" ist die Automobilbranche die sich zu tode geweigert hat die Elektromobilität ernst zu nehmen. Ist halt blöd wen alle anderen Länder um einen herum auf die neue Technik setzen und man dann irgentwann, wenns zu spät ist, fetsstellt das der Zug ohne einem abgefahrenb ist.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Da wir in der EU sind, stehen uns alle Shops in der gesamten EU offen, die Hardware lässt sich finden.
Preise werden auch hier steigen, weil der Bedarf an GPUs entsprechend steigt.
Somit gute Nacht.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Jemand hat vermutet das es von Alternate kommt darauf schrieb Gb2753 der den Post abgesetzt hat : It is their business reseller department yes
angenehme nachtruhe.
Unangenehm, mehr nicht. Wer das nicht bezahlen kann, für den ist PC-Gaming eh keine Priorität, es soll ein Hobby sein welches sich problemlos aus vorhandenem Geld finanzieren lässt.
400€ für 32GB RAM sind jetzt kein Weltuntergang für Menschen, die alle 2 Jahre 1500€ für ein Smartphone ausgeben, welches sie zu 20% ausnutzen.