Speicherkrise: DRAM-Hersteller haben vier Lieblinge auserkoren
Die Speicherkrise hat die Machtverhältnisse am Markt gehörig verschoben: DRAM-Hersteller sitzen am längeren Hebel und können sich aussuchen, wer priorisiert wird. Samsung, Sk Hynix und Micron haben dabei wohl bereits ihre vier "Lieblinge" gefunden.
Die anhaltende Speicherkrise lässt nicht nur den Endkundenmarkt verrückt spielen, sondern sorgt auch in der Industrie selbst für eine Verschiebung der Machtverhältnisse. Wie das Branchenportal Digitimes berichtet, sind die DRAM-Hersteller wie Samsung und Sk Hynix zum "König des Dschungels" aufgestiegen und können sich aussuchen, wer angesichts der riesigen Nachfrage überhaupt bedient wird. Scheinbar haben die Hersteller dabei vier Favoriten ins Auge gefasst.
Keine langfristigen Verträge mehr
Grundsätzlich soll es sich dabei um die Unternehmen Apple, Asus, Dell und Lenovo handeln - da diese den Großteil der OEM-Lieferkette kontrollieren, werden diese schlichtweg von Speicherherstellern favorisiert. Apple hat hierbei eine vergleichsweise komfortable Position, da man noch laufende Verträge mit Samsung und Sk Hynix am Start hat.
Lenovo selbst hat laut DigiTimes im Kontext der Speicherkrise bereits in einem Investorengespräch erklärt, dass man genügend Lagerbestände und "langfristige kooperative Partnerschaften mit Zulieferen" vorweisen kann, sodass das Unternehmen sich vergleichsweise gut gerüstet sieht. Die Einkaufspreise für diesen Speicher folgen indes den "gängigen Marktbewegungen". Die genannte Partnerschaft soll mit Samsung bestehen, mit denen Lenovo eine "enge Beziehung" pflegt. Gleiches gelte dem DigiTimes-Bericht zufolge auch für Asus, das nach einer nicht näher genannten Unterstützung im Bereich der OLED-Panels bei Samsung ein Stein im Brett hat.
Dell liegt bei den Speicherherstellern indes aufgrund seines Status als primäres KI-Serverunternehmen hoch im Kurs. Hier sind aber weder Samsung noch Sk Hynix die großen Partner, sondern der dritte DRAM-Hersteller im Bunde: Micron soll laut DigiTimes der primäre Zulieferer sein. Passenderweise verabschiedete sich Micron jüngst vom Endkundenmarkt und stellt die Crucial-Marke zum ersten Quartal 2026 ein, um sich auf eben jenes KI-Geschäft zu konzentrieren.
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Ich muss diese News immer wiederholen und allen erzählen und so. 😏