RAM nicht auf der Kompatibilitätsliste für das Mainboard: Probleme vorprogrammiert? Leserbrief der Woche

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Tag für Tag erhält PC Games Hardware Anfragen, Vorschläge und Kritik von Lesern. In der Rubrik "Leserbrief der Woche" stellen wir Ihnen wöchentlich einen ausgewählten Leserbrief und bei Bedarf die Antwort eines Fachredakteurs vor. Beachten Sie, dass der Leserbrief der Woche nicht zwangsläufig in der Woche an die Redaktion geschickt wurde, in der er Ihnen an dieser Stelle präsentiert wird.

PC-Games-Hardware-Leser Frédéric G. hat die Kompatibilitätsliste für Arbeitsspeicher in der Mainboard-Anleitung studiert und die verwendeten Module dort nicht gefunden. Ergeben sich daraus vielleicht Probleme?

Die Frage von Frédéric G.:

"Ich besitze ein Asus Maximus VI Extreme mit einem Intel Core i7-4770K und 16 GiByte RAM (á zwei 8GB Riegel: Kingston 99U5471-031.A00LF). Ich möchte auch weiterhin 16 GiByte RAM haben und am liebsten auch zwei Riegel mit 8 GiByte. Mich beunruhigt nun, dass mein Arbeitsspeicher nicht im User Guide des Mainboards auftaucht und ich befürchte, dass dadurch das System nicht seine volle Leistung entfalten kann. Auch hatte ich selbstverständlich vor, mal den Prozessor zu übertakten und es wäre bestimmt ratsam, den empfohlen Speicher dafür zu benutzen. Deshalb bin ich nun am überlegen ob ich mir die G.Skill Trident X F3-2400C10D-16GTX hole. Ich weiß zwar, dass die CPU mit DDR3-2400 nichts anfangen kann, aber für 10 Euro mehr als die DDR3-1600-Variante ist mir das egal und es ist auch zukunftssicherer. Ich weiß aber nicht, ob diese RAM-Riegel auch wirklich für mein Mainboard geeignet sind und ob sie auch XMP unterstützen. Deshalb frage ich euch, welche RAM-Riegel die richtigen für mein System sind."

Die Antwort von Stephan Wilke (Fachbereich Arbeitsspeicher):

"Auch wenn ein RAM-Kit nicht im Handbuch gelistet ist, kann es nach unserer Erfahrung stets ohne Geschwindigkeitseinbußen (gegenüber einem aufgelisteten Kit mit identischen Eckdaten) genutzt werden. Wenn es Kompatibilitätsprobleme gibt, dann startet das System meist erst gar nicht - das geschieht aber sehr selten und ist in Ihrem Fall auch nicht zutreffend. Dies ist durch Industriestandards (JEDEC) für DDR3-RAM möglich, an denen sich alle seriösen Hersteller orientieren. Falls Sie also keinen begründeten Verdacht auf einen Defekt haben, spricht wenig dagegen, die bisher genutzten RAM-Module weiter zu verwenden.

Das genannte G.Skill-Kit haben wir in der Ausgabe 09/2013 erfolgreich auf einem Asus Maximus VI Extreme getestet und unterstützt XMP."

Leserbriefe können Sie an redaktion@pcgameshardware.de senden. Der Leserbrief der Woche wird jeden Samstag um 15:30 Uhr vorgestellt. Der Leserbrief gibt nicht die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich außerdem vor, Leserbriefe zu kürzen.

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ΔΣΛ Kokü-Junkie (m/w)
        AW: RAM nicht auf der Kompatibilitätsliste für das Mainboard: Probleme vorprogrammiert? Leserbrief der Woche

        Im allgemeinen ist es faktisch ratsamer sich an diese Liste zu halten, mir ist es früher auch schon mal passiert das RAM, mit welchen einstellungen auch immer, partout nicht richtig funktionieren wollten (freeze's, Bluescreen's, bla bla bla), aber in einem anderen Rechner lief der RAM sofort geschmeidig.
        Fazit, wer auf Nummer sicher gehen will, soll sich daran halten, wer nicht, muss halt experimentieren.
      • Von ΔΣΛ Kokü-Junkie (m/w)
        AW: RAM nicht auf der Kompatibilitätsliste für das Mainboard: Probleme vorprogrammiert? Leserbrief der Woche

        Im allgemeinen ist es faktisch ratsamer sich an diese Liste zu halten, mir ist es früher auch schon mal passiert das RAM, mit welchen einstellungen auch immer, partout nicht richtig funktionieren wollten (freeze's, Bluescreen's, bla bla bla), aber in einem anderen Rechner lief der RAM sofort geschmeidig.
        Fazit, wer auf Nummer sicher gehen will, soll sich daran halten, wer nicht, muss halt experimentieren.
      • Von ich111 Lötkolbengott/-göttin
        AW: RAM nicht auf der Kompatibilitätsliste für das Mainboard: Probleme vorprogrammiert? Leserbrief der Woche

        Sehr schön, dass ihr da mal drauf eingegangen seid. Ihr könntet noch hinzufügen, dass Hersteller eh gerne mal die Chips verändern ohne das anzukündigen bzw. teilweise einfach das verbauen, was sie grade da haben und die QVL somit eh nicht wirklich aussagekräftig ist.
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