Speicherkrise: Dell bereitet massive Preiserhöhungen vor
Aufgrund der anhaltenden Speicherkrise, welche sich insbesondere auf DRAM für Arbeitsspeicher und NAND für SSDs auswirkt, wird Dell seine Preise für Notebooks und Desktop-PCs am 17. Dezember um bis zu 30 Prozent erhöhen.
Aufgrund der anhaltenden Speicherkrise, welche durch die exorbitante Nachfrage aus dem KI-Segment getrieben wird und sich insbesondere auf DRAM für Arbeitsspeicher und NAND für SSDs auswirkt, wird Dell seine Preise für Notebooks und Desktop-PCs am 17. Dezember um bis zu 30 Prozent erhöhen, wie Business Insider berichtet.
Einem internen Bericht zufolge, wird Dell zuerst die Preise für seine Firmenkunden erhöhen. Die höheren Preise sollen sich insbesondere auf Notebooks, Desktop-PCs und Workstation auswirken, welche mit größeren Mengen an Arbeitsspeicher sowie hohen Kapazitäten an SSD-Speicherplatz ausgerüstet sind. Diese Preiserhöhungen seien mit der stark steigenden Speichernachfrage aus dem HPC- und KI-Segment verbunden. Ein Pressesprecher von Dell sagte gegenüber Business Insider:
Dell wird wie andere in der Branche gezielte Preisgestaltungsmaßnahmen ergreifen, wenn nötig, während die Versorgungskontinuität und ihr Engagement für den Kundenwert aufrechterhalten werden.
Unsere Lieferkette ist widerstandsfähig und global vielfältig. Sie wurde entwickelt, um die erforderliche Flexibilität bei der Bewältigung dieser makroökonomischen und regulatorischen Dynamik zu bieten.
— Dell via Business Insider —
Ab kommender Woche werden die Desktop-PCs und Notebooks der Serien Dell Pro und Pro Max mit 32 GiB DDR5-Speicher zwischen 130 und 230 US-Dollar mehr kosten, so die Liste der Preisänderungen, welche Business Insider vorliegt. Workstation, die über 128 GiB an Arbeitsspeicher verfügen, steigen um 520 bis 765 US-Dollar. Ein Vertriebsmitarbeiter sagte diesbezüglich gegenüber Business Insider:
Es wirkt sich auf alle aus, und es führt derzeit kein Weg daran vorbei, also müssen die Kunden mehr bezahlen, wenn sie die Produkte wollen.
— Vertriebsmitarbeiter gegenüber Business Insider —
Die Preiserhöhungen richten sich vor allem nach der Menge an DRAM, wie DDR5 und GDDR6, und NAND. Business Insider veröffentlichte eine Übersicht der Preisanpassungen.
- Desktops und Notebooks mit 32 GiB DDR5: +130 bis 230 US-Dollar
- Desktops und Workstation mit 128 GiB DDR5: +520 bis 765 US-Dollar
- Desktops und Notebooks mit 1 TB SSD-Speicher: +55 bis 135 US-Dollar
- KI-Notebooks mit Nvidia RTX Pro 5000 mit 24 GiB: +530 US-Dollar
- KI-Notebooks mit Nvidia RTX Pro 500 mit 6 GiB: +60 US-Dollar
Dell war bereits zuletzt mit einem teuren RAM-Upgrade aufgefallen, bei dem das Unternehmen 550 US-Dollar für 16 GiB Arbeitsspeicher aufgerufen hatte.
Dell schickte am 25. November 2025 eine E-Mail an seine Go-to-Market-Vertriebsmitarbeiter, die Business Insider vorliegt, und skizzierte die kritischen nächsten Schritte, die Verkäufer ergreifen sollten, um sich vor den Preiserhöhungen vorzubereiten. "Die globale Speicher- und Speicherversorgung wird schnell enger", warnte Dell die Mitglieder des GTM-Teams. Die Preise seien bereits sehr stark angestiegen und würden voraussichtlich noch weiter steigen, heißt es da.
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Quelle: Business Insider via Tom's Hardware

Finde es daher eher fair im Vorfeld das zu kommunizieren anstelle das dem KönigKunde selber rausfinden lassen.
LG
Keine Premium-Produkte - keine Option über höhere Margen den Endkunden was dickes zu verkaufen. Billigmarke - also wurde die Spartre beerdigt.
Crucial hingegen könnte die Preise nicht beliebig hochschrauben, weil deren Produkte dann liegen bleiben. Crucial hatte auch keinen "Bling Bling" Faktor, es gab keine Halo-Produkte bei denen, deren Portfolio war praktisch komplett auf Preis/Leistung ausgelegt. Ohne fette Kühler, RGB, "Gamer" Branding usw. Also hätten die nicht mal da sagen können - ja dann verkaufen wir halt nur Halo-Produkte wie die Trident-Z Kits bei G.Skill - gibt ja keine Modelle bei denen man den Aufpreis setzen kann wegen dem Bling Bling Faktor.
Finde es daher eher fair im Vorfeld das zu kommunizieren anstelle das dem KönigKunde selber rausfinden lassen.