Speicherkrise: Dell verlangt 550 US-Dollar für 16 GiByte RAM
Die Preise für DDR5-Speicher und Derivat wie LPDDR5 und LPDDR5X steigen im Zuge der Speicherkrise, die durch die exorbitant hohe Nachfrage aus dem KI-Segment getrieben wird, immer weiter. Dell verlangt jetzt 550 US-Dollar für 16 GiByte RAM.
Wie ein kurzer Blick in den PCGH-Preisvergleich von Geizhals darlegt, werden die DRAM-Speicherbausteine ("ICs") von Samsung, Micron und SK Hynix, welche für die Herstellung von DDR5-Speicherkits sowie deren verlöteten Derivaten wie LPDDR5 und LPDDR5X benötigt werden, stetig immer teurer. Dell schießt aktuell mit einem Aufpreis von 550 US-Dollar für das Upgrade von 16 auf 32 GiByte LPDDR5X-Systemspeicher den Vogel ab und übertrifft damit die traditionell teuren Upgrades von Apple.
Das selbst in diesen Zeiten unverhältnismäßig kostspielige Speicher-Upgrade für das Dell XPS 13 9345 hat dann auch prompt Framework auf den Plan gerufen, welches mit Kritik und Spot an der Preispolitik von Dell nicht spart, wie Notebookcheck zuerst berichtet hatte. Die Preise bei Dell zeigen jedoch auf, in welche Richtung es wohl mittelfristig gehen könnte, sollte die Speicherkrise noch weiter anhalten.
Framework merkt an, dass sein Speicher-Upgrade von 16 auf 32 GiByte derzeit nur mit einem Aufpreis von 80 US-Dollar zu Buche schlägt, auch wenn man handelsübliche DDR5-Speichermodule nicht 1:1 mit dem verlöteten LPDDR5X mit 8.448 MT/s vergleichen kann. Dennoch zeigt allein die Preisdifferenz zu Apple, dass möglicherweise ein zu hoher Preisaufschlag von Dell verlangt wird.
Verschwiegen werden sollte aber auch nicht, dass auch Framework, sollten die eigenen Lagerbestände einmal aufgebraucht sein, nach den aktuellen Regeln des Markts wird spielen müssen. Ein Speicher-Upgrade mit 16 GiByte für 80 US-Dollar dürfte auch Framework dann nicht mehr anbieten können.
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Quelle: Framework via Notebookcheck via VideoCardz

Oh Mist, das ist ja gar nichts theoretisches, das passiert ja jetzt gerade!
Keine Angst, den Firmen geht es hier ganz gut und die werden die Kosten sowieso auf die Kunden umlegen.
Neuer Mitarbeiter braucht Hardware - OK. Weil wenn der nicht mitarbeiten kann, kostet dieser am Tag mehr als der Speicher-Aufpreis wert ist. Neue Hardware, z.B. Server für offsite-backup? Her damit. Egal was es kostet, die Daten kosten mehr. Damit diese Schmerzgrenze erreicht wird, muss es unwirtschaftlich werden.
Oh Mist, das ist ja gar nichts theoretisches, das passiert ja jetzt gerade!