DRAM & Flash-Speicher: SK Hynix' Gewinn in drei Monaten um 68 Prozent gesunken
SK Hynix ist der zweitgrößte Speicherhersteller der Welt. Interessant ist deshalb dessen Geschäftsbericht, der die Auswirkungen der sinkenden Preise für DRAM und Flash-NAND darstellt. Innerhalb nur eines Quartals brach der Gewinn um 68 Prozent auf umgerechnet 952 Millionen US-Dollar ein. SK Hynix möchte dem Preisverfall aktiv entgegenwirken.
Die Preise von Flash-Speicher sind schon länger am Fallen, während DRAM vor allem in den vergangenen Monaten günstiger geworden ist. Die Geschäftszahlen von SK Hynix zum ersten Quartal 2019 zeigen, welche Auswirkungen die Entwicklung auf die großen Speicherhersteller hat - SK Hynix stellt den zweitgrößten hinter Samsung dar. Die Kostenpunkte machen sich primär an der Marge bemerkbar, die sich verglichen mit dem vierten Quartal 2018 unterm Strich (Netto) auf 16 Prozent mehr als halbiert hat. Ende vergangenes Jahr lag sie noch bei 34 Prozent, zur Jahresmitte bei 42 Prozent.
Umsatz sank leicht, Gewinn brach ein
Die Marge wiederum verringert den Gewinn wiederum erheblich. Im ersten Quartal 2018 lag dieser noch bei 3,121 Billionen südkoreanischen Won oder umgerechnet 2,69 Mrd. USD. Im Q1/2019 ging er um 68 Prozent auf umgerechnet 952 Mio. USD zurück. Der Umsatz ist mit einem Minus von 22 Prozent auf 5,85 Mrd. USD deutlich weniger stark eingebrochen, was für ein größeres Verkaufsvolumen (bei geringeren Preisen pro Stück) spricht. Konkret gibt SK Hynix an, dass die DRAM-Preise verglichen mit Ende 2018 um 27 Prozent gesunken sind. Die Kosten für NAND-Flash-Speicher sind um 32 Prozent zurückgegangen.
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Um dem Preisverfall entgegenzuwirken, möchte sich der Hersteller auf moderne Fertigungstechnologien und Speicherlösungen konzentrieren. Alte DRAM-Produktlinien sollen auf den Prozess der 1X-nm-Klasse überführt werden, während die feinere 1Y-nm-Klasse an den Start geht. Im Server-Bereich möchte sich SK Hynix stärker auf 64 GiByte große DDR4-Module konzentrieren. Im Bereich von NAND-Flash wurde die Produktion der früheren 3D-Module mit 36 und 48 Speicherlagen eingestellt. Stattdessen soll die Fertigung von 72-Layer-Lösungen ausgebaut werden. Jene mit 96 Lagen steht in den Startlöchern. Den Ausbau der Fab M15 in Cheongju, Südkorea, möchte SK Hynix verlangsamen. Insgesamt sollen bis Ende 2019 zehn Prozent weniger Wafer belichtet werden als noch 2018.

Der Motor des Fortschritts läuft endlich wieder langsam an, nach gut 7 Jahren Stillstand. Jetzt werden sie sich bei den Endkunden wohl verstärkt auf 32GB Module konzentrieren, weil die mehr Gewinn versprechen, du das erhöhte Angebot sinkt er Preis und 64/128GB RAM werden endlich normal, dann sind irgendwann die 64GB Module (vermutlich bei DDR5) dran usw..
Stimmt auch wieder
@XXTREME
Nach Test ist der CL werd "aktuell" nicht ganz so entscheident (in Games). Was man da spart, mach mehr das in eine schneller CPU / GPU zu stecken.
Link Computerbase Test
ok 3200 CL15 ist nicht mit dabei aber die mehrleistung bei CL 15 wird mit einer besseren GPU wohl deutlich höher ausfallen. Wie das abseits von Games ist, k.a.
Hätte eigentlich auch gerne 32GB RAM im Rechner. Allerdings sind mir 2x16GB DDR4 3200 CL15 Riegel nach wie vor zu teuer.