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  • Quelle: PC Games Hardware

    DDR3-/DDR4-RAM 2016: Test, Vergleich, Kaufberatung und Bestenliste [Mai]

    Test und Kaufempfehlungen zu DDR3- und DDR4-RAM 2016: Damit Sie den optimalen Arbeitsspeicher für Ihr System finden, geben wir Kaufempfehlungen und Test-Übersichten für möglichst preiswerten Speicher sowie besonders Overclocking-freudige Module. Die Bestenliste zu Arbeitspeicher, nur bei PC Games Hardware.

  • Die hier aufgelisteten Testergebnisse samt RAM-Empfehlungen bringen wir regelmäßig auf den neuesten Stand, um Ihnen stets aktuelle Kaufberatung zu bieten. Zudem gehen wir natürlich auch auf Preissenkungen einzelner Arbeitsspeicher-Kits ein und beschreiben Neuigkeiten, die für die Kaufentscheidung wichtig sind. Falls Sie wenig Erfahrung mit dem Aufrüsten des Arbeitsspeicher haben, legen wir Ihnen folgenden Artikel ans Herz: Welcher Arbeitsspeicher passt? Was beim Kauf und RAM-Einbau zu beachten ist.

    DDR3/DDR4: Wieviel RAM brauche ich?

          

    Mit 8 GiByte RAM sind Spiele-PC noch ausreichend ausgestattet, mehr als 8 GiByte zahlen sich aber in immer mehr Spielen aus. Die Vorteile sind in klassischen Fps-Benchmarks kaum zu sehen, Frametime-Benchmarks zeigen beim Einsatz von 16 GiByte aber weniger Ausreißer als bei der Verwendung von 8 GiByte. Mehr RAM sorgt also für eine gleichmäßigere Bildausgabe - achten Sie auf die Ausreißer im Frametime-Benchmark unterhalb dieses Textabschnitts. 16 GiByte sind daher unsere Empfehlung für eine Neuanschaffung oder Aufrüstung eines zeitgemäßen Spiele-PCs. 32 GiByte bringen gegenüber 16 GiByte in Spielen unseren Untersuchgen zufolge noch keinen Vorteil, falls Sie Mods für Open-World-Spiele und aufwendige Multimedia-Software zur Bild-/Videobearbeitung verwenden oder mit einer Vielzahl von speicherhungrigen Programmen gleichzeitig arbeiten, haben Sie aber möglicherweise trotzdem Vorteile. Ungenutzen Speicher können Sie mit etwas Konfigurationsaufwand außerdem auch für eine RAM-Disk nutzen.

    Battlefield 4 (Multiplayer): RAM-Menge per Mausklick auswählen
    4-GiByte-pcgh

    Der Griff zu einem Kit mit hoher Speicherkapazität hat einen weiteren Vorteil: Sie erhalten eher Sticks mit einem internen Dual-Rank-Aufbau, die bei gleichem Takt ein wenig flotter als Single-Rank-Module sind. Riegel mit 4 GiByte Kapazität (oder weniger) sind häufiger nur mit einer Rank ausgestattet. (Tipp: Sind nur auf einer Seite des Moduls Chips verbaut, handelt es sich im Normalfall um Single-Rank-RAM.) DDR4-Riegel mit 4 GiByte sind stets single-ranked, DDR3-Sticks mit 8 GiByte stets dual-ranked.

    DDR3/DDR4: Leistungsvorteil durch hohe Taktfrequenzen und knappe Timings

          

    "Schnellerer Speicher als DDR3-1600/DDR4-2133 ist pure Geldverschwendung!" - Aussagen dieser Art hört man leider immer wieder und sind so pauschal formuliert schlicht falsch. Richtig ist: Ob hohe RAM-Taktfrequenzen in der Praxis zu mehr Leistung führen, unterscheidet sich von Fall zu Fall. Es gibt bestimmte Anwendungen, in denen der Arbeitsspeicher einen immensen Einfluss auf die Berechnungsgeschwindigkeit hat. Das Komprimieren und Verschlüsseln eines Archivs mit der Software 7-Zip gehört zu diesen Fällen. Die Bearbeitung eines großen Archivs kann mit DDR3-1600-RAM schon einmal über 30 Prozent länger dauern als mit DDR4-3200 - wohlgemerkt bei gleicher Speichermenge und CPU-Geschwindigkeit.

    In Spielen hängt es maßgeblich davon ab, ob die Grafikkarte als Bremsklotz fungiert. Wer bevorzugt mit maximalen Details und Bildverschönerungsoptionen wie Kantenglättung in hohen Auflösungen spielt, ist von der Leistung seiner Grafikkarte abhängig. Wenn die Leistung von CPU und RAM nicht voll abgerufen werden muss, bringt deren Beschleunigung natürlich wenig bis gar nichts. Anders sieht es aus, wenn man es auf eine möglichst hohe Framerate abgesehen hat, um etwa ein Display mit mindestens 120 Hz optimal anzusteuern. Für dreistellige Fps-Werte muss die Rechenlast durch Reduktion der Auflösung/Detailstufe meist reduziert werden, Prozessor und RAM können ihre Stärke ausspielen. Zur Verdeutlichung finden Sie Testergebnisse aus The Witcher 3: Wild Hunt einmal in 1.280 × 720 und einmal in 3.840 × 2.160 (einfach anwählen):

    The Witcher 3: Wild Hunt

    Leistungsvergleich im CPU- und GPU-Limit

    • DDR4-2133 vs. DDR4-2666 vs. DDR4-3000
    Info Icon
    Auflösung, AA/AF 1.280 x 720, no AA, no AF
    • Benchmarks (1 von 2)

    • Produkte ein-/ausblenden

    16-16-16-48 1T
    146.3
    137.0
    14-14-14-42 1T
    140.5
    133.0
    16-16-16-48 1T
    135.3
    121.0
    11-11-11-33 1T
    128.0
    119.0
    16-16-16-48 1T
    118.1
    111.0
    0
    10
    20
    30
    40
    50
    60
    70
    80
    90
    100
    110
    120
    130
    140
    150
    Name
    1.280 × 720, kein AA/AF (Fps (avarage))
    1.280 × 720, kein AA/AF (Fps (minimum))

    Hardware

    Core i7-6700K @ 4,5 GHz (Kerne/Cache), Asus Maximus VIII Ranger (UEFI 0014), 4 × 4 GiByte RAM, MSI GTX 980 Ti Lightning

    Software

    Win 10 64 Bit, Geforce 359.06 WQHL (HQ)

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews

    Wenn Sie die Wahl zwischen einer höheren Taktfrequenz oder niedrigeren Hauptlatenzen haben, sollten Sie im Normalfall der Taktrate den Vorzug geben, da bei gleichem rechnerischen, theoretischem Vorteil in der Praxis die höhere Taktfrequenz für das bessere Ergebnis sorgt. Beispiel: DDR4-2133/CL11 bringt es rechnerisch auf eine CAS-Latenz von 10,3 Nanosekunden. DDR4-2666/CL16 ist mit 12,0 Nanosekunden auf dem Papier unterlegen. Vergleicht man die in der Praxis erzielten Ergebnisse, stellt man allerdings schnell fest, dass das Kräfteverhältnis (nicht nur in The Witcher 3) zugunsten der DDR4-2666-Lösung ausfällt. Lediglich in Extremfällen (etwa DDR4-2133 CL10 vs. DDR4-2400 CL18) verhält es sich anders.

    Neuigkeiten: DDR4- und DDR3-RAM

          

    DDR4- und DDR3-RAM sind inzwischen identisch bepreist und aktuell zu guten Konditionen erhältlich: Günstige Kits liegen bei 3 bis 4 Euro pro GiByte. Zuletzt haben wir in der PCGH-Ausgabe 04/2016 zehn DDR4-Kits mit zumeist 2 × 8 GiByte getestet. Eine DDR3-Marktübersicht mit zwölf Kits haben wir in der Ausgabe 06/2015 veröffentlicht.

    Übrigens: Es mag Sie vielleicht überraschen, aber wie wir in Ausgabe 12/2015 durch aufwendige Vergleichstests mit einem Core i5-6600K herausgefunden haben, ist DDR4-RAM (unabhängig vom genutzten RAM-Kit/Mainboard) bei gleichen Taktfrequenzen und Timings leicht flotter als DDR3-Speicher. Außerdem ist auch bei Skylake in der Praxis vor allem die Taktrate für die Geschwindigkeit wichtig, die Latenzen spielen eine Nebenrolle.

    Die Funktionsweise von Dual Channel:

          
    15:53
    Mythos Dual Channel: RAM richtig konfigurieren

    Kauftipps für DDR4-Arbeitsspeicher im Mai 2016

          


    G.Skill Ripjaws 4 F4-3200C16Q-16GRK G.Skill Ripjaws 4 F4-3200C16Q-16GRK Quelle: PC Games Hardware G.Skill Ripjaws 4 F4-3200C16Q-16GRK (16 GiByte DDR4-3200-RAM) - für Enthusiasten:

    Eines der besten bisher von uns getesteten DDR4-Kits (Online-Review) bietet einen hohen garantierten Takt von 1.600 MHz (DDR4-3200) bei den Timings 16-16-16-36 und 1,35 Volt Spannung. Im Testlabor bewältigten die vier Module den Takt aber auch noch bei 1,24 Volt störungsfrei - beeindruckend. Den erhöhten Preis sollten allerdings nur Enthusiasten bezahlen, die aus ihrem Haswell-Extreme-System das letzte Quäntchen Leistung quetschen möchten und Erfahrung mit Overclocking haben. DDR4-3200 liegt nämlich weit oberhalb dessen, wofür Sockel-2011v3-CPUs spezifiziert sind. Je nach Mainboard kann ein Strap-Wechsel (125 statt 100 MHz BCLK) erforderlich sein. Bei niedrigeren Taktfrequenzen schlägt sich das Kit aber auch gut: 12-13-13-39 bei DDR4-2666 (1,35 Volt) erwiesen sich beispielsweise als stabil. Vorsicht beim Einsatz großer (Doppel-)turmkühler: Die Riegel sind 4,1 Zentimeter hoch, benötigen also rund 1 Zentimeter mehr Platz als DDR4-Sticks ohne Kühlkörper.

    Corsair Vengeance LPX CMK16GX4M4A2666C15R Corsair Vengeance LPX CMK16GX4M4A2666C15R Quelle: PC Games Hardware Corsair Vengeance LPX CMK16GX4M4A2666C15R (16 GiByte DDR4-2666-RAM) - flach und schnell:
    Die für DDR4-2666 und die Timings 15-17-17-35 spezifizierten Riegel sind für 1,20 Volt ausgelegt. Die Module sind zwar mit einem Kühlkörper ausgestattet, dieser beeinflusst die Höhe aber nur geringfügig - 3,5 Zentimeter sind relativ unproblematisch. Der Kühleffekt ist erfreulicherweise vergleichbar mit dem größerer Konstruktionen auf DDR4-RAM. Bei 1,35 Volt gelang es uns, die Riegel bei den Timings 15-15-15-45 auf 1.500 MHz (DDR4-3000) zu übertakten. Den Standartakt absolvierte das Kit bei 1,165 Volt, was 3 % Undervolting-Reserve entspricht. Das Corsair-Set stellt somit in keiner Hinsicht Extremwerte auf, bietet aber trotz erhöhtem Standardtakt OC-Reserven und liegt auch preislich noch im Rahmen - eine ausgewogene Vorstellung.

    Kingston Hyper X Fury HX426C15FBK2/16 Kingston Hyper X Fury HX426C15FBK2/16 Quelle: PC Games Hardware HyperX Fury HX426C15FBK2/16 (16 GiByte DDR4-2666-RAM) - starke Leistung zum niedrigen Preis
    Die beiden für DDR4-2666 (15-17-17-35) und 1,20 Volt spezifizierten Module mit je 8 GiByte liegen beim Leistungsvergleich im Mittelfeld. Der kompakte Kühlkörper sorgt für eine Modulhöhe von 3,4 cm, was nur unwesentlich über der DDR4-Standardhöhe liegt und ausreicht: Die Temperaturentwicklung befindet sich mit 39,8 °C absolut im Rahmen. Der Undervolting-Spielraum fällt mit 13 Prozent recht groß aus, die zur Verfügung stehenden Reserven lassen sich gut nutzen: Ein DDR4-2666-Betrieb mit den Timings 12-14-14-42 bei 1,20 Volt kann sich sehen lassen. Tuning-Stärke des Kits ist die CAS-Latenz, die über alle Frequenzbereiche hinweg aggressiv eingestellt werden kann. Ein stabiler DDR4-3000-Betrieb stellt die Riegel vor keine Probleme. Kingston bietet zum kleinen Preis einen Allrounder mit einer guten Grundleistung, geringen Bauhöhe und Tuning-Reserven. Es gibt übrigens auch eine weiße Variante des Kingston-Kits.

    Kingston Hyper X Fury (HX424C15FBK4/16) Kingston Hyper X Fury (HX424C15FBK4/16) Quelle: PC Games Hardware HyperX Fury (16 GiByte DDR4-2400-RAM) - Quad Channel gut und günstig:
    Die Herstellervorgabe entspricht DDR4-2400 bei 15-15-15-35 und 1,20 Volt. Die Fury-Kühler punkten durch kleine Dimensionen, die Modulhöhe beträgt lediglich 3,4 cm. Die gemessene Temperatur (44,8 °C) geht in Ordnung. Overclocking auf DDR4-3000 stellte im Test ebenso wie Undervolting um 9 Prozent kein Problem dar. Die Kingston-Module vereinen also viel Tuning-Reserven, einen niedrigen Preis und eine unproblematische Kühlkonstruktion, was sie zu sehr guten Allroundern macht.

    Crucial CT2K8G4DFD8213 Crucial CT2K8G4DFD8213 Quelle: PC Games Hardware Crucial CT2K8G4DFD8213 (16 GiByte DDR4-2133-RAM) - Wolf im Spar ... äh Schafspelz:
    Ein nacktes, grünes PCB und ein sehr niedriger Preis pro GiByte - was kann man da schon erwarten? Eine ganze Menge! Die Standardleistung ist dank DDR4-2133 (15-15-15-36) überschaubar, doch in den mit Micron-Bausteinen bestückten Riegeln steckt viel Potenzial. Im Undervolting-Test reizt es die Möglichkeiten des Maximus VIII Extreme vollständig aus, mehr als eine Absenkung der Spannung um 17 Prozent auf 1,0 Volt ist leider nicht möglich. Bei den Latenzen gibt es einigen Spielraum, Overclocking-Reserven wissen zu gefallen: DDR4-2666 stellt ohne Spannungserhöhung ebenso kein Problem dar wie DDR4-3000 bei 1,35 Volt. Der fehlende Kühlkörper macht sich bei der Hitzeentwicklung bemerkbar, 44,5 °C sind ungefährlich, aber vergleichsweise hoch. Sparfüchse liegen hier richtig.

    G.Skill Ripjaws 4 (F4-2400C15Q-32GRR) G.Skill Ripjaws 4 (F4-2400C15Q-32GRR) Quelle: PC Games Hardware G.Skill Ripjaws 4 F3-2400C15Q-32GRR (32 GiByte DDR4-2400-RAM) - die clevere Wahl bei großem Speicherhunger:
    Die vier 8-GiByte-Sticks sind zwar nur für DDR4-2400 (15-15-15-35) bei 1,20 Volt freigegeben, dank Dual-Rank-Aufbau erreichen sie in der Praxis aber etwas bessere Leistungswerte als DDR4-2666-Kits mit 4 x 4 GiByte. Unser Testmuster mit Samsung-Chips ließ sich sogar auf DDR4-3000 übertakten und macht so auch sehr schnellen 16-GiByte-Kits mit vier Modulen Konkurrenz. Die Modulhöhe beträgt 4,1 cm, angesichts der Bestückung mit Chips auf beiden Seiten der Platine ist die Wärmeentwicklung (41,3 °C) ziemlich niedrig. Es gibt zwar günstigere Kits mit identischer Kapazität, die Preis-Leistungs-Abstimmung ist G.Skill aber gut geglückt. Mehr Details im Online-Review.

    Crucial CT4K8G4DFD8213 Crucial CT4K8G4DFD8213 Quelle: PC Games Hardware Crucial CT4K8G4DFD8213 (32 GiByte DDR4-2133-RAM) - die günstige Wahl bei großem Speicherhunger:
    Kein Kühlkörper und nur DDR4-2133 garantiert - das Quad-Channel-Kit mit 32 GiByte gibt sich unauffällig. Trotzdem handelt es sich um eines der interessantesten DDR4-Produkte auf dem Markt, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut. Kein anderes 32-GiByte-Kit ist so günstig. Erfreulicherweise stimmt allerdings nicht nur der Preis, sondern auch die Leistung: Dank Dual-Rank-Bauweise ist das Crucial-Set leistungstechnisch auf einem Niveau mit DDR4-2400-Kits mit Single-Rank-Sticks. Uns gelang es außerdem, die Riegel bei 1,35 Volt auf DDR4-2666 zu übertakten: Flotte 12-12-12-36er-Timings waren dabei möglich. Der fehlende Heatspreader macht sich zwar bei den Temperaturen bemerkbar, eine Überhitzung ist aber nicht zu befürchten. Im Gegenzug sind auch bei voluminösen CPU-Kühlern keine Kompatibilitätsprobleme zu befürchten. Mehr Informationen im Online-Review. Falls Ihnen 16 GiByte reichen, sollten Sie sich das ebenfalls günstige Crucial-Kit CT4K4G4DFS8213 (zum PCGH-Preisvergleich) ansehen. Wir haben es zwar noch nicht getestet, es sollte aber ähnliche Eigenschaften aufweisen; lediglich der interne Aufbau ist single- statt dual-ranked.

    Kauftipps für DDR3-Arbeitsspeicher im Mai 2016

          


    G.Skill Trident X F3-2666C12D-16GTXD G.Skill Trident X F3-2666C12D-16GTXD Quelle: PC Games Hardware G.Skill Trident X F3-2666C12D-16GTXD (16 GiByte DDR3-2666-RAM) - für anspruchsvolle Spieler und Übertakter:
    Zum Lieferumfang gehört ein Aufsatz namens Turbulence II mit der Produktnummer FTB-3500C5-D, der einzeln ab 10 Euro zu erwerben ist. Vormontiert sind zwei 50-mm-
    Lüfter mit weißen LEDs, die Stromversorgung erfolgt via 4-poligem Molex-Stecker. Die Konstruktion bewirkt eine messbare Abkühlung von 43,1 auf 31,5 °C, ist aber für Silent-PCs mit 2,2 Sone kaum geeignet. Bei niedrigeren Taktfrequenzen und 1,50 Volt schlägt sich das Kit sehr gut: Möglich sind DDR3-1600/7-8-8-24, DDR3-1866/9-9-9-27, DDR3-2133/10-10-10-30 und DDR3-2400/11-12-12-36. Überschaubar, aber aufgrund des hohen Standardtakts dennoch gut ist das Undervolting-Potenzial: Eine Absenkung um 8 Prozent auf 1,520 Volt ist möglich. Insgesamt handelt es sich damit bei dem Trident-X-Duo um das beste DDR3-Kit mit 16 GiByte, das unser Haswell-Testsystem bisher gesehen hat. Der Pro-GiByte-Preis ist dafür aber vergleichsweise hoch.

    G.Skill Trident X F3-2400C10D-16GTX G.Skill Trident X F3-2400C10D-16GTX Quelle: PC Games Hardware G.Skill Trident X F3-2400C10D-16GTX (16 GiByte DDR3-2400-RAM) - für anspruchsvolle Spieler und Übertakter:
    Die für 1.200 MHz (DDR3-2400) spezifizierten 8-GiByte-Riegel sind für die Timings 10-12-12-31 bei 1,65 Volt ausgelegt. In der Praxis gelang uns bei diesen Werten aber auch noch bei 1,53 Volt ein stabiler Betrieb. Bei niedrigeren Taktraten gelang es uns, die Timings zu verschärfen, etwa auf 9-11-11-33 (DDR3-2133 @ 1,50 Volt) oder 8-9-9-27 (DDR3-1866 @ 1,50 Volt). Der 5,4 Zentimeter Kühlkörper sorgt für eine gute Kühlleistung, erfordert aber einen CPU-Kühler, der nicht über den Speicher hinausragt. Da sich der rote Aufsatz bei Bedarf abschrauben lässt (Werkzeug nicht im Lieferumfang enthalten!), beträgt die Minimalhöhe 3,9 Zentimeter. Das G.Skill-Kit ist eine gute Wahl, wenn Sie auf der Suche nach 16 GiByte Speicher mit einer hohen garantierten Taktrate zum vertretbaren Preis sind.

    Crucial Ballistix Tactical BLT2CP8G3D1869DT1TX0EU Crucial Ballistix Tactical BLT2CP8G3D1869DT1TX0EU Quelle: PC Games Hardware Crucial Ballistix Tactical BLT2CP8G3D1869DT1TX0EU (16 GiByte DDR3-1866-RAM) - für Spieler:
    Dieses Kit zeichnet sich durch eine besondere Eigenschaft aus: Es eignet sich für besonders knappe Latenzen bei DDR3-1600 und DDR3-1866. Die Werte 7-7-7-21 und 8-8-8-24 ermöglichen andere 8-GiByte-Riegel bei 1,50 Volt nicht. Bei dieser Spannung gelingt auch das Übertakten auf DDR-2133 (10-10-10-30). Spezifiziert ist das Duo für 933 MHz (DDR3-1866) und die Timings 9-9-9-27. Die Sticks sind 3,6 Zentimeter hoch, die beiden seitlich montierten Kühlbleche stehen also etwas über die Platine hinaus. Die Riegel werden vergleichsweise warm und sind (wie für 8-GiByte-Riegel üblich) dual-ranked organisiert, in der Praxis also etwas schneller als Single-Rank-Sticks.

    G.Skill Trident X F3-2400C10D-8GTX G.Skill Trident X F3-2400C10D-8GTX Quelle: PC Games Hardware G.Skill Trident X F3-2400C10D-8GTX (8 GiByte DDR3-2400-RAM) - für Spieler, Übertakter und Sparfüchse:
    Für flotte Gaming-PCs ist G.Skills Trident-X-Kit F3-2400C10D-8GTX gedacht. Die zwei Riegel mit je 4 GiByte sind für DDR3-2400 bei 10-12-12-31 und 1,65 Volt spezifiziert. In unserem Test war der DDR3-2400-Betrieb mit den Timings 11-11-11-33 allerdigs bereits bei 1,5 Volt möglich; die Riegel haben also durchaus Reserven. Der schwarz-rote Kühlkörper hebt die Höhe zwar auf 5,4 Zentimeter an, die Chips bleiben dafür sehr kühl. Beachten Sie, dass ein stabiler DDR3-2400-Betrieb bei älteren DDR3-Plattformen (z. B. Sockel AM3+/Phenom II, Sockel 1366/Bloomfield) kaum möglich ist. Bei aktuellen AMD- und Intel-Chips stehen die Chancen aber gut.

    Crucial Ballistix Tactical LP BLT2C8G3D1608ET3LX0CEU Crucial Ballistix Tactical LP BLT2C8G3D1608ET3LX0CEU Quelle: PC Games Hardware Crucial Ballistix Tactical LP BLT2C8G3D1608ET3LX0CEU (16 GiByte DDR3-1600-RAM) - für Mini-PC-Nutzer:
    HTPC-Fans, die viel Arbeitsspeicher benötigen, sollten sich Crucials Ballistix-Tactical-LP-Serie ansehen, die sich für Mini-PCs besonders gut eignet. Das Kit mit der langen Produktnummer BLT2C8G3D1608ET3LX0CEU bietet 2 x 8 GiByte RAM, das für DDR3-1600 und die Timings 8-8-8-24 spezifiziert ist. Der Clou: Dafür reicht eine geringe Standardspannung von 1,35 Volt. Da die Crucial-Riegel außerdem über eine Low-Profile-Platine verfügen und mit 2,5 cm Höhe sogar platzsparender sind als Standard-RAM ohne Heatspreader, ist dieser Arbeitsspeicher für Rechner gut geeignet, in denen es zur Kühlung der Komponenten eng zugeht - Mini-Rechner und HTPCs also. Bei 1,5 Volt erzielen wir im DDR3-1600-Betrieb stabile 7-7-7-21er-Timing, auch Übertakten auf DDR3-1866 (8-8-8-24) ist möglich. Ein stabiler DDR3-2133-Betrieb war im Zusammenspiel mit dem verwendeten i7-3770K aber nicht möglich.

    Eine aktuelle Übersicht mit den Testergebnissen der interessantesten bisher getesteten RAM-Modulen finden Sie jeden Monat in der Print-Ausgabe der PC Games Hardware.

      • Von BigBubby PCGH-Community-Veteran(in)
        Video 2000 kam ca. 5 Jahre zu spät
      • Von Ibe1970 Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von Seebaer
        Betrachte es so, wie es weitsichtig gemeint ist: Die Industrie und gutgläubige Verbraucher die reinfallen, erzählen Dir Alles, damit die Industrie Geld verdient. Mir ging es in den 70ern so mit Quadrophonie, von der heutzutage kaum jemand noch etwas gehört hat, sowie beim Streit der verschiedenen Viedeoformate. Das optisch beste, nämlich Betamax, verlor gegen VHS. Wer konnte bei Quadrophonie und Video seine Geräte irgendwann entsorgen...? Und da ich in meinem Alter den Sinn und Zweck technischer Entwicklung, auf Grund meiner Erfahrung, sehr hinterfrage, gebe ich die nächste Volksmanipulation zur Kenntnis: Die nennt sich 4K Auflösung. Natürlich braucht man neue DVDs, neue DVD-Player für 500€, und gaaanz wichtig: neu TVs mit dieser Auflösung. Und jetzt kommt der Irrsinn, den Technikfreaks nicht durchschauen: In vielen Wohnzimmern ist 4K Auflösung optisch nicht machbar. Ein TV hat einen Sehabstand, bei dem man HD einwandfrei sehen kann. Bei 4K kann man 2m vor einem 1.50m TV sitzen. Wer sitzt im Wohnzimmer 1.50m vor einem 1,50m großem TV???? Und die meisten Sendungen sind dann unansehbar. In welcher Auflösung sendet wohl TV!!!! Das ist einfach der Irrsinn.
        Sorry, Du hast gefragt, ich habe geantwortet.
        Hmm. War nicht Video 2000 besser als VHS und Beta? Da konnte man 1980 bereits ins Bild zoomen und sich flimmerfrei durch Einzelbilder bewegen! Vorwärts und Rückwärts wohlgemerkt.
      • Von BigBubby PCGH-Community-Veteran(in)
        Hmm wir sitzen ~2 Meter von 65Zoll weg. Dazu 150% Sehstärke.

        Die TV Auflösung kannst du übrigens schlecht anbringen. Niemand kann (finanziell) erwarten, dass die Sendeanstalten höher Ausstrahlen als die Kunden maximal nutzen können.

        Aber ich stimme dir zu, dass es viel Schmarn gibt, womit man groß Geld verdienen will. 3D und HDR sind so zwei Sachen.
      • Von Seebaer PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von S!lent dob
        Wo hat man dich den 1976 beim Abakus Kauf beschissen??
        Betrachte es so, wie es weitsichtig gemeint ist: Die Industrie und gutgläubige Verbraucher die reinfallen, erzählen Dir Alles, damit die Industrie Geld verdient. Mir ging es in den 70ern so mit Quadrophonie, von der heutzutage kaum jemand noch etwas gehört hat, sowie beim Streit der verschiedenen Viedeoformate. Das optisch beste, nämlich Betamax, verlor gegen VHS. Wer konnte bei Quadrophonie und Video seine Geräte irgendwann entsorgen...? Und da ich in meinem Alter den Sinn und Zweck technischer Entwicklung, auf Grund meiner Erfahrung, sehr hinterfrage, gebe ich die nächste Volksmanipulation zur Kenntnis: Die nennt sich 4K Auflösung. Natürlich braucht man neue DVDs, neue DVD-Player für 500€, und gaaanz wichtig: neu TVs mit dieser Auflösung. Und jetzt kommt der Irrsinn, den Technikfreaks nicht durchschauen: In vielen Wohnzimmern ist 4K Auflösung optisch nicht machbar. Ein TV hat einen Sehabstand, bei dem man HD einwandfrei sehen kann. Bei 4K kann man 2m vor einem 1.50m TV sitzen. Wer sitzt im Wohnzimmer 1.50m vor einem 1,50m großem TV???? Und die meisten Sendungen sind dann unansehbar. In welcher Auflösung sendet wohl TV!!!! Das ist einfach der Irrsinn.
        Sorry, Du hast gefragt, ich habe geantwortet.
      • Von Quat Software-Overclocker(in)
        Zitat von manimani89
        wie wärs mal mit spielebenches wo man 1333 - 3200 testet?? und nicht bei 2133er startet.
        Geht doch schon bei 1066 los.
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DDR3-/DDR4-RAM 2016: Test, Vergleich, Kaufberatung und Bestenliste [Mai]
Test und Kaufempfehlungen zu DDR3- und DDR4-RAM 2016: Damit Sie den optimalen Arbeitsspeicher für Ihr System finden, geben wir Kaufempfehlungen und Test-Übersichten für möglichst preiswerten Speicher sowie besonders Overclocking-freudige Module. Die Bestenliste zu Arbeitspeicher, nur bei PC Games Hardware.
http://www.pcgameshardware.de/RAM-Hardware-154108/Tests/RAM-Tests-Bestenliste-DDR3-DDR4-Arbeitsspeicher-681573/
10.05.2016
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2016/02/IMG_0075_cut_small-pcgh_b2teaser_169.JPG
ram,ddr3,ddr4,speicher
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