RAM-Gate, Crucial-Aus, KI-Blase ... Das sagt das PCGH-Team!
PCGH kommentiert aktuelle Ereignisse aus der Welt der PC-Hardware, IT-Branche, Spiele und Technik. Lesen Sie die persönlichen Meinungen des Teams. Heute zum Thema "RAM-Gate, Crucial-Aus, KI-Blase ..."
Das Format "Redaktion intern: Das sagt das PCGH-Team" gibt Ihnen Einblicke in die Redaktion fernab einer Webcam, Heft-Kolumne oder Videos. Jeder PCGH-Redakteur gibt hier seinen persönlichen Kommentar zu einem aktuellen Thema ab. Dabei behandeln wir nicht nur die ganze Welt der PC-Hardware, sondern auch Spiele inklusive aktueller Konsolentitel, Filme und ganz allgemein der Technik - welche in mannigfaltiger Art und Weise unser tägliches Leben beeinflusst. Redaktion intern erscheint regelmäßig am Wochenende. Das Thema diesmal:
RAM-Gate, Crucial-Aus, KI-Blase ...
Hintergrund: Krisenstimmung
"Micron beerdigt seine Marke Crucial und zieht sich mit seinen Speicherkits und SSDs vollständig aus dem Consumer-Segment zurück. Stattdessen möchte sich das US-Unternehmen auf das gewinnbringende KI-Segment und Rechenzentren konzentrieren": Der KI-Boom fordert sein erstes großes Opfer, verursacht durch die dramatisch gestiegene Nachfrage nach Speicherlösungen. Diese trifft auf eine Produktionskapazität, die sich zuletzt im Rückbau befand, um Profitabilität zu sichern. Micron wird nicht das letzte Unternehmen sein, welches sich der Sogwirkung des umsatzstarken und gewinnbringenden KI-Segments nicht entziehen kann, Produkte für Konsumenten werden hinten angestellt. Dazu gibt es weitere Stimmen aus dem DRAM-Business. Während Team Group davon ausgeht, dass sich die Speicherkrise sowohl beim DRAM als auch NAND im kommenden Jahr weiter zuspitzen wird, geht man in Kundenkreisen von ADATA sogar davon aus, dass der Engpass aufgrund dieses riesigen KI-Booms noch "mindestens vier Jahre oder länger anhalten wird". Für die privaten sowie gewerblichen PC-Bauer brechen schwere Zeiten an. Gemeinhin wird erwartet, dass die Preise spätestens Anfang 2026 heraufgehen werden, teilweise deutlich. Wer akut Hardware wie eine Gaming-Grafikkarte benötigt, kann derzeit noch das eine oder andere Schnäppchen machen, etwa eine Radeon RX 9060 XT 16GB für 350 Euro.
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Die USA ist ein Paradebeispiel für was passiert wenn Kapitalismus übernimmt.
Den Menschen geht es schlecht.
Ich Zweifel daran, wenn du echt wärst, daß du zu denen gehörst die davon profitieren.
Was in den USA abgeht geht ausschließlich gegen die Menschen und ist extrem ideologisch geprägt und in Teilen religiös.
Das ist was gut ist? Ein paar wenige profitieren zu Lasten vieler? Da muß man schon recht......sein.
Aber ja wir müssen in Deutschland unbedingt weg von Mindestlöhnen und hohen Löhnen, soll man doch einfach 3 Jobs machen, dann braucht man auch kein Geld für Freizeit oder Reisen.
Und die Alten? Naja alte Maschinen die nicht mehr produzieren können verschrottet man ja auch. 🤦
Ich habe nichts gegen Umweltgesetze, ABER
Ernsthaft, du weißt nicht was das aber heißt? 🤦🤡
Natürlich hast was dagegen, es stört die Unternehmen noch mehr Gewinne zu machen.
Den Unternehmen denen es so schlecht geht das sie Rekord Dividende auszahlen können, sich deren Vorstände noch einmal einen fetten zusätzlichen Bonus gönnen.
Mit Merz steht da jemand der gerade großzügig Geschenke an die Wirtschaft macht und nach deren Pfeife tanzt und gleichzeitig auf die ärmsten am Boden noch tritt und ihnen die Schuld an allem gibt.
Warum haben wir hohe Arbeitslosigkeit? Weil Deutsche Unternehmen nicht innovativ sind und in altem feststecken. Siehe Verbrenner.
E -Autos sind für dich aber sicher auch nur ideologisch. 🤡🤦
Heutzutage werden überall Daten abgezapft, alleine schon wenn du dein Smartphone einschaltet oder ganz seriös im Internet unterwegs bist. Die Leute denken, dass es bei der schieren Masse an Informationsabfluss nicht der Mühe wert ist, bei einer zusätzlichen Sache noch Einspruch zu erheben. Das wäre auch ein Kampf gegen Windmühlen.
Die Meisten, dazu zähle ich mich auch, denken, dass sie als Einzelperson schlicht in der Masse untergehen. Ok, dann weiß ein Tech Konzern eben, was ich mir bestelle oder welche Nachrichtenseiten ich lese. So what? Ich bin nicht im Darknet unterwegs und kaufe auch keine Drogen oder Waffen.
Ich bin einer von 8 Milliarden Menschen, der in der schieren Informationsmasse untergeht. Elon Musk wird sich nicht auf seinen Server einloggen und sich anschauen, welche Rezepte meine Frau sich im Internet runterlädt.
Das bedeutet nicht, dass ich Datenschutz überflüssig finde. Ich will z.B. meine persönlichen Familienfotos und meine Geschäftsunterlagen nicht in einer unseriösen Cloud wissen. Es gibt Grenzen...
Mir ist es wichtig, dass der Datenschutz endlich dort eingeschränkt wird, wenn perverse Kriminelle verfolgt und verhaftet werden können.
Im Moment sehe ich das Internet als überwiegend rechtsfreien Raum an, der durch zu wenig Reglementierung (Wann kommt endlich die Vorratsdatensicherung?) zu sehr viel Leid und Verbrechen führt.
Konkret KI: Ich hätte es begrüßt, wenn der Datenschutz zuerst geklärt, bevor die KI auf Menschen losgelassen wird. Aber so ist der Mensch eben. Er will sofort die Vorteile (Gier, Profit). Die Konsequenzen werden in Kauf genommen. Gleichzeitig soll aber auch nicht zu viel Datenschutz sein, damit nicht Kriminelle und Perverse unter dem Deckmantel des "Datenschutzes" ihrem Handwerk nachgehen können.
Die sind halt per Definition nicht auf Problemlösung aus und je größer die involvierten Geldmengen, desto größer die Kollateralschäden. Bedenklich finde ich, dass die Menschheit als ganzes sehr viel Geld für derartige Prozesse zur Verfügung stellt, aber regelmäßig schon wesentlich kleineren Aufwand als "zu viel" ablehnt, wenn es um die Lösung von Problemen geht.
Wenn die Tech Unternehmen aber zu mächtig werden, dann wird es gefährlich. Bisher werden diese von der EU aber zu ordentlichen Strafen verdonnert.
Im Moment sagen viele Wirtschaftsweise, dass es in der EU sogar zu viel Staat gibt.
Die Forderungen nach weniger Kontrolle/Überwachung/Vorschriften/Vorsicht respektive mehr "Flexibilität", "Freiheit", "Bürokratieabbau" und "Fortschritt" als Selbstzweck sind jedenfalls laut. Und das nicht nur auf Seiten der Wirtschaft, die direkt davon profitieren möchte, sondern auch bei Entscheidungsträgern.
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Wenn das so weiter geht, sieht es mit OpenAI zumindest eher etwas düster aus.