Hewlett Packard und Hynix arbeiten an Memristor-Speicherchips

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Um die Entwicklung von nichtflüchtigem Speicher voranzutreiben, holt sich Hewlett Packard den Spezialisten Hynix mit ins Boot. Memristor soll einige Vorteile im Vergleich zu konventionellen DRAM bieten. Eine höhere Datendichte sowie die Immunität vor Schäden durch Schreibzyklen werden genannt.

Seit geraumer Zeit arbeitet Hewlett Packard an sogenannten Memristor-Speicherchips, eine Technologie für nichtflüchtigen Speicher. Nun wurde die Kooperation mit dem Speicherhersteller Hynix bekannt gegeben. Gemeinsam mit dem zweitgrößten DRAM-Fabrikant möchte HP die Serienproduktion von Memristor vorantreiben. Der Verantwortliche bei HP, Stan Williams, sieht einen Zeitraum für die Markteinführung von drei Jahren für realistisch. Im Vergleich zu den Konkurrenzprodukten von Fujitsu, 4DS oder Matsushita hält Williams die Memristor-Technologie für fortgeschrittener, wie er gegenüber Heise erklärt.

Da mehrere Schichten von Memristor-Reram auf einem Silizium-DIE untergebracht werden können, dürfte die Geschwindigkeit von NAND- oder auch NOR-Flash schnell eingeholt werden, so Stan Williams. Zudem sollen unbegrenzt viele Schreibzyklen möglich sein, ohne dass dies den Speicherchips schaden würde.

Hintergrund: Memristor die Revolution?
Das revolutionäre an der neuen Technologie ist die Fähigkeit, sich Daten auch im ausgeschalteten Zustand "merken" zu können. Konventioneller DRAM verliert seine gespeicherten Daten, wenn der Strom abgestellt wird. Beim nächsten Bootvorgang müssen diese erst wieder von der Festplatte eingeladen werden. Mit dem Memristor könnte man also in Zukunft Computer bauen, die nie wieder booten müssen.

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Quelle: Heise

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Dr.-Ing. Ivo Robotnik
        Instantboot ist ne tolle Sache. Schon die PDP-8 konnte "Instantbooten", da sie einen Kernspeicher, der nicht flüchtig war.
      • Von Dr.-Ing. Ivo Robotnik
        Instantboot ist ne tolle Sache. Schon die PDP-8 konnte "Instantbooten", da sie einen Kernspeicher, der nicht flüchtig war.
      • Von Superwip Lötkolbengott/-göttin
        Das "Instantbooten" ist nur einer von vielen Vorteilen... nichtflüchtiger Speicher mit der Geschwindigkeit von DRAM kann viele Vorteile haben, die man heute teils kaum abschätzen kann; der Flaschenhals HDD ist dann jedenfalls endgültig Geschichte
      • Von Flatus Cerebrum Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Hassla
        Wäre schön....
        Nur was wenn der Speicher dann einen VIrus enthält?!
        Wahrscheinlich würde beim "booten" des PCs der Monitor länger brauchen
        Heißt ja nicht, dass man nicht mehr booten könnte, wenn dies nötig wäre! Und wann soll der Virus drauf? Das müsste ja vor dem Start geschehen, oder während dessen! Ansonsten achtet ja das Betriebssystem darauf... ein Virus ist ja auch auf der HDD, und dieser wird auch immer wieder geladen beim Booten! Also nen Unterschied gibts da von den AUswirkungen her nicht würde ich jetzt mal so spontan postulieren
      • Von Hassla Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Wäre schön....
        Nur was wenn der Speicher dann einen VIrus enthält?!
        Wahrscheinlich würde beim "booten" des PCs der Monitor länger brauchen
      • Von Fresh-Dumbledore Freizeitschrauber(in)
        mal sehen was draus wird
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