Arbeitsspeicher 2020: Preise sollen um 30 Prozent steigen
Insidern zufolge könnten 2020 die Preise für DRAM im Schnitt um 30 Prozent anziehen. Arbeitsspeicher könnte also wieder deutlich teurer werden, am Ende aber wohl nicht so dramatisch, wie es im ersten Moment klingt.
Wie der Branchendienst Digitimes meldet, könnten die Preise für DRAM im kommenden Jahr im Schnitt um 30 Prozent anziehen. Hintergrund sei die steigende Nachfrage in den Bereichen Server und Mobile. Arbeitsspeicher könnte nach der zuletzt hingelegten Talfahrt also wieder deutlich teurer werden.
Das laut unserem Preisvergleich meistgesuchte DDR4-Kit wechselt aktuell schon für 52,50 Euro den Besitzer. Vergangenen Dezember musste man für das 16 GiByte große G.Skill Aegis-Kit (DDR4-3000) noch 109 Euro hinlegen. Unterstellt man nun, dass besagtes Kit tatsächlich 30 Prozent teurer würde, bedeutete das einen Aufschlag von 15,75 Euro, womit man immer noch deutlich unter den Preisen von Ende 2018 bliebe.
185 statt 142 Euro
Auch beim doppelt so großen Crucial Ballistix Sport LT wäre der Preisanstieg noch einigermaßen im Rahmen. Das derzeit meistnachgefragte 32-GB-Kit nach DDR4-3200 ist gegenwärtig ab 141,90 Euro zu haben - kostete im Januar aber noch 261 Euro. Hier würden 30 Prozent Aufschlag zusätzliche 42,57 Euro bedeuten. In Summe also knapp 185 Euro.
Beide Beispiele sind natürlich nur als grobe Richtwerte zu sehen, da sich höhere Einkaufspreise für DRAM nicht zwangsläufig 1:1 auf Speicherriegel ummünzen lassen und noch andere Faktoren greifen. So spielen etwa auch Lieferverträge bei der Preisgestaltung eine Rolle. Letztlich werden sich die Meldungen um höhere Preise, die auf Insider-Aussagen fußen, auch erst einmal bewahrheiten müssen. Das politische Beben zwischen Japan und Südkorea, das Mitte des Jahres noch stark dramatisiert wurde, hatte auch schon nicht die befürchteten Preissteigerungen zur Folge.
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Wie die Kollegen von Computerbase melden, kostet ein Gigabit-Chip DDR4-2666 an der Speicherbörse im Schnitt nur noch etwa 3 US-Dollar. Das sind, bezogen auf ein Modul mit 8 GiByte, 20 bis 24 US-Dollar. Anfang des Jahres soll der Spot-Preis noch bei fast 7 Dollar gelegen haben.
Quelle: Digitmes

Wenn müsste alle Hersteller das gleichzeitig machen was einen Kartell gleichkommt
da machen aber die chinesen nicht mit. Es reicht wenn ein fertiger bei dem Szenario nicht mit macht.
Und der markt orientiert sich immer am Günstigsten preis.
DDr5 kommt erst 2021 in servern eventuell auf am5
dann besteht derzeit keine anchfrage mehr bei Servern da diese auf intel gewartet wird.
Ein umdenken ist im gang aber sehr langsam. milan könnte mit den passenden service verträgen das ändern (zen3 arch server ab mitte 2020)
Aber vor DDR5 werden wohl kaum server farmen umrüsten. Das wird den rampreis ansteigen lassen weil man verstärkt auf ddr5 umstellt und ddr4 dann eol wird und die nachfrage höher als das Angebot wird.
Also erst ab 2021
Bis dahin sehe ich gleichbleibende Preise beim RAM
Zumal SSD verstärkt aufkommen.
Die Kollegen von Computerbase zu zitieren, macht es nicht besser. Es handelt sich hier um die Murmeltier-News vor Weihnachten, eine sogenannte Tautologie, eine Aussage, die immer wahr ist. Vor Weihnachten steigen die Preise, zum Teil um 30 Prozent. Danach fallen sie, in der Regel ab Ende März, wenn die letzten Gutscheine eingelöst wurden.
Wer jetzt kauft oder ausrüstet, hat entweder das Geld, ist sehr jung (die Klientel ist entschuldigt) oder dumm, wenn er diesen Beitrag hier in einem Hardware-Forum liest.
Wenn ich mir meinen Warenkorb ansehe denn ich aktuell zu kaufen Plane (CPU, Board, RAM, PSU, Kühler, SSD, Gehäuse, Kleinkram) dann hat sich da nicht viel negativ nach oben entwickelt.
Da waren die Preise eig. relativ stabil oder eher im Bereich der Kursschwankungen zu verorten.
Die Kollegen von Computerbase zu zitieren, macht es nicht besser. Es handelt sich hier um die Murmeltier-News vor Weihnachten, eine sogenannte Tautologie, eine Aussage, die immer wahr ist. Vor Weihnachten steigen die Preise, zum Teil um 30 Prozent. Danach fallen sie, in der Regel ab Ende März, wenn die letzten Gutscheine eingelöst wurden.
Wer jetzt kauft oder ausrüstet, hat entweder das Geld, ist sehr jung (die Klientel ist entschuldigt) oder dumm, wenn er diesen Beitrag hier in einem Hardware-Forum liest.