RAM-Preise sollen auch wegen Fertigungsproblemen steigen
Die RAM-Preise sollen auch wegen Fertigungsproblemen steigen, so Trendforce. Bei Samsung gab es einen Stromausfall in einer der Fabriken, was den Aufwärtstrend beschleunigen soll. Der kommt im Moment noch von der Erwartung, dass die Versorgung knapp werden könnte.
Schon seit einigen Tagen wird darüber berichtet, dass die zuletzt gesunkenen DRAM-Preise wieder deutlich anziehen sollen. Wer im zweiten Halbjahr 2019 Speicher kaufte, konnte sich verhältnismäßig günstig eindecken. Das soll nicht nur wegen steigender Nachfrager und damit knapper Versorgung anders werden, sondern auch wegen Fertigungsproblemen bei Samsung, so Trendforce.
In Samsungs Fabrik in Hwaseong kam es zu einem Stromausfall, was den Preisanstieg befeuern soll. Der wird vor allem dadurch verursacht, dass insbesondere Großabnehmer steigende Preise befürchten, sich jetzt eindecken und so bereits an der Preisschraube drehen. Der Stromausfall entspannte die Lage derweil natürlich nicht.
Auch lesenswert: Arbeitsspeicher 2020: Preise sollen um 30 Prozent steigen
Aufs Jahr gesehen erwartet Trendforce eine Steigerung des DRAM-Outputs von 13 Prozent, was voraussichtlich zu wenig sein wird, um die steigende Nachfrage zu decken. Das große Thema sind dabei einmal mehr die Smartphones. Da scheint es zwar bei den Flaggschiffen eine Stagnation der Quantität des Speichers zu geben, aber Mainstream- und Einsteigermodelle werden zunehmend mit mehr Speicher ausgestattet. Das zweite große Thema wird 2020 der Anlauf der Konsolenproduktion für Playstation 5 und Xbox Series X sein. Und natürlich geht auch im PC-Segment der Trend zu mehr Speicher. Spieler setzen zunehmend auf wenigstens 32 GiByte; Office-Rechner werden zuweilen schon mit 16 Gibyte ausgestattet. Systeme mit 8 GiByte lassen sich an Technikinteressierte schon nur noch schwer verkaufen.
Sollten Preissteigerungen von bis zu 30 Prozent kommen, wäre dies durchaus nennenswert. Ein 32er-Kit DDR4-3200 würde von derzeit rund 140 auf rund 185 Euro steigen. Immerhin wäre das immer noch günstiger als die Preise vor einem Jahr, wo rund 260 Euro fällig wurden.

weil AM5 + DDR5 + AMPERE bald verfügbar
ChrisMK72 glückwunsch zu 32GB aber schnelle 16GB hätten es auch die nächsten 2jahre getan
Der Vorteil von DDR5 ist auch vernachlässigbar, denn es wird nach Markteinführung noch eine Zeit lang dauern, bis da schnelle Speicherriegel mit hoher Kapazität verfügbar sind. Da ist man mit 3800er DDR4 RAM vorerst mit Sicherheit immer noch auf Augenhöhe.
Wichtiger als 20+ Kerne und eine "Festplatte voll RAM" ist zunächst mal, dass die Software-Hersteller mit dieser Entwicklung nachziehen, ihre Programme anpassen und so weit parallelisieren, dass diese mit den neuen Ressourcen sinnvoll umgehen können. Manche spezielle Software und Spiele können das heute schon - der Großteil kann es aber eben nicht. Da langweilen sich bei nem 16-Kerner die Hälfte der Kapazitäten ...
Der Preisanstieg SOLL beschleunigt werden,
ob diese leichte Zweideutigkeit von pcgh rein zufällig provoziert wird?
Ähem
Ich habe mich jetzt auch umso mehr über meine 2x16GB von Micron äh Crucial gefreut. DDR4-3200, auch sicher noch für Ryzen 4xxx ausreichend schnell und keine Bremse.
Da hab ich noch Ende 2019 unter 120€ bezahlt, jetzt kosten die schon 150€.
Wo kann man die als Wertpapiere handeln, ich spekuliere auch stark ansteigende Preise