Für Ryzen 7000: A620-Mainboards zum Kampfpreis ab 86 Euro [Update: MSI]

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Für Ryzen 7000: Erste Mainboards mit günstigerem A620-Chipsatz im Preisvergleich
Quelle: AMD

Jetzt aktualisiert: Der Anfang des Monats vorgestellte A620-I/O-Hub für die AM5-Plattform mit AMDs aktuellen Ryzen-7000-CPUs ist jetzt auf ersten Mainboard-Modellen verfügbar.

Originalartikel vom 20.04.2023: AMD hatte den neuen A620-I/O-Hub bekanntlich Anfang April offiziell vorgestellt und im Zuge dessen darauf basierende Mainboards zu Preisen ab 85 US-Dollar versprochen. Abseits von eher teuren Platinen mit X670(E) und auch B650(E) soll die aktuelle AM5-Plattform so für Einsteiger preislich deutlich attraktiver werden und auch Intels B660- und B760-Chipsatz für Raptor Lake Konkurrenz machen.

A620 ab rund 120 Euro

Mittlerweile sind im PCGH-Preisvergleich die ersten drei A620-Mainboards allesamt im Micro-ATX-Format aufgetaucht, wobei das günstigste Modell in Form des Asrock A620M-HDV/M.2 ab 117,39 Euro daherkommt. Damit ist das derzeit günstigste A620-Board aktuell um immerhin rund 40 Euro günstiger als die gegenwärtig günstigste B650-Platine, wobei die meisten Modelle noch einmal teils deutlich darüber liegen.

Mit dem Asus TUF Gaming A620M-Plus und dessen WiFi-Version starten die anderen beiden A620-Mainboards im Preisvergleich unterdessen aktuell ab 136,30 Euro respektive 152,26 Euro. Weitere Modelle sollten auf absehbare Zeit folgen, denn die großen Hersteller hatten bereits eine Handvoll weiterer Platinen anlässlich der Chipsatzvorstellung angekündigt. Gleichwohl soll aber auch noch eine einfacher aufgebaute und damit noch einmal günstigere Revision des A620 folgen.

A620-Beschränkungen beachten

In unserer Detailbetrachtung des neuen I/O-Hubs zeigte sich unterdessen, dass die Options-, PCI-E- und USB-Beschneidungen das gelungene Gesamtbild des A620 stören. Zudem kann es je nach Mainboard TDP-Beschränkungen hinsichtlich der CPU-Kompatibilität geben und Berichten zufolge soll auch der bei Spielern beliebte CPU-Neuling Ryzen 7 7800X3D hier an Leistung einbüßen.


Erstes A620-Board unter 90 Euro

Aktualisierung vom 25.04.2023: Die Liste mit verfügbaren A620-Mainboards für den Sockel AM5 wird beständig größer. Aktuell finden sich sechs verschiedene Boards zwischen 90 und 145 Euro im Preisvergleich, allerdings nur von den beiden Hersteller Asrock und Asus. Für knapp unter 90 Euro wird das A620M-HDV/M.2 angeboten (Bestpreis bei Mindfactory). Es kommt allerdings mit der Einschränkung für 65-Watt-CPUs der Ryzen-7000-Serie einher, was für PCGH-Leser eher uninteressant sein dürfte. Aber immerhin zeigt dieser Kampfpreis, dass AMD und seine Partner gewillt sind, die Kosten für den Einstieg in den Sockel AM5 zu senken.


Auch Gigabyte mit dabei

Aktualisierung vom 04.05.2023: Mittlerweile gibt es eine weitere "lieferbare" Mainboardmarke im Markt für A620-Mainboards. Neben Asus und Asrock stellt nun auch Gigabyte ein erschwingliches A620-Brett: Das A620M Gaming X liegt mit rund 130 Euro eher am oberen Ende des Preisangebots. Lieferbar ist es auch erst im Laufe des Mais. Zur Erinnerung: Ab gut 155 Euro beginnen auch die ersten Hauptplatinen mit B650.


Nun ist auch MSI dabei

Aktualisierung vom 15.05.2023: Gut vier Wochen nach der Ankündigung durch AMD gibt es - Stand heute - neun AM5-Mainboards im PCGH-Preisvergleich. Neben Asrock, Gigabyte und Asus gibt es nun auch ein Brett von MSI. Das MSI Pro A620M-E im µATX-Format ist dabei als aktuell günstiges AM5-Board eingestiegen. Ab ca. 86 Euro starten die ersten Angebote.

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    • Kommentare (30)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von AMD-CPU PC-Selbstbauer(in)
        Das ASRock A620M Pro RS sieht wirklich solide aus für 125€, 3x M.2. ,4x SATA, genügend USB Ports, Diagnostic LEDs, und Kühler für die Spannungswandler.

        Klar, immer noch nicht so gut wie das was man damals bei AM4 für den Preis bekommen hat, aber deutlich besser als die völlig überteuerten +180€ AM5 Mainboards mit Features die jemand der einfach zur Zocken will und kein OC betreibt nicht braucht.
      • Von AMD-CPU PC-Selbstbauer(in)
        Das ASRock A620M Pro RS sieht wirklich solide aus für 125€, 3x M.2. ,4x SATA, genügend USB Ports, Diagnostic LEDs, und Kühler für die Spannungswandler.

        Klar, immer noch nicht so gut wie das was man damals bei AM4 für den Preis bekommen hat, aber deutlich besser als die völlig überteuerten +180€ AM5 Mainboards mit Features die jemand der einfach zur Zocken will und kein OC betreibt nicht braucht.
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Endlich gibt es die erschwinglichen Gamerboards für die 7950X3D, worauf alle gewartet haben. ^^
      • Von ArktosFFM Software-Overclocker(in)
        Bei einem 90 dollar mainboard habe ich halt auch kein Mitgefühl, wenn es hopps geht.
      • Von Gast1696324202
        Ist das schon die Panik vor dem weiteren Verfall des US-Dollars, der bevorsthenden Zahlungsunfähigkeit der USA, noch schnell abgrasen was geht?
        NVidia scheint ja ähnlich zu reagieren.
        An und für sich freue ich mich über niedrige Preise, doch aktuell ist das wirtschaftlich überhaupt nicht zu rechtfertigen. Hmm.. habe ich vieleicht etwas übersehen?
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        NVME ist PCI-Express direkt, LAN-Controller (die man so oder so braucht) hängt man an PCI-Express. Das macht also nicht wirklich einen Unterschied. Zusatzkosten entstehen, sobald man mehr als vier USB-3.0/3.1- plus einen USB-2.0-Port haben möchte oder SATA. Nun sind fünf Front-Header (Typ-C, Dual-3.0, Dual-2.0) aber schon allein wegen der verschiedenen Stecker-Formate kaum vermeidbar und rückseitig verlangen die meisten Kunden wenigstens sechs Ports (auch wenn viele vermutlich mit vier auskommen könnten). Je höher die Klasse, desto mehr, wobei umgekehrt nur bei den teurersten Systemen ganz auf SATA verzichtet werden möchte. Im Billig-Bereich muss dagegen immer damit rechnen, dass jemand eine kleine SSD mit einer großen HDD kombiniert oder alte Laufwerke weiternutzen will/muss.

        Auch wenn deine Wünsche technisch machbar sind, bräuchte ein vermarktbares Mainboard also wenigstens einen USB-2.0-Hub (sehr billig), einen USB-3.0-Hub (günstig) respektive alternativ mehrere USB-Controller (deutlich teurer) sowie einen SATA-Controller (2× billig, 4× dürfte mangels Verbreitung schon mehr kosten). Dazu der Ärger mit passender Firmware für eine Lösung, die niemand anders nutzt und eventuell Treiber-Sorgen mit den Zusatz-Controllern. Die Alternative ist der A620: Eine Kombination aus 4×-USB-3.1-, 6×-USB-2.0- und 4×-SATA-Controller mit einem PCI-E-Switch, der regulär im AGESA vorgesehen ist. => Selbst wenn ein Hersteller den PCI-E-Switch gar nicht braucht, fährt er damit vermutlich günstiger. SoC-Betrieb von Zen 4 findet man praktisch nur in Notebooks, wo wenig USB-Ports toleriert werden und M.2 die Norm ist.
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