Ryzen 7 7800X3D × A620: Effizienz-König soll auf Budget-Mainboards an Leistung einbüßen müssen
Der AMD Ryzen 7 7800X3D konnte im Test halten, was Spieler sich vom Nachfolger des beliebten AMD Ryzen 7 5800X3D versprochen hatten: Zen 4 mit 3D V-Cache liefert Spitzenleistung in Spielen bei konkurrenzloser Effizienz. Doch auf günstigen Budget-Mainboards, die den beschnittenen A620 nutzen, soll die Gaming-CPU an Leistung verlieren.
AMDs neueste Gaming-CPU mit 3D V-Cache, der Ryzen 7 7800X3D, ist derzeit in aller Munde und konnte sich auch in einem sehr ausführlichen Test der PCGH-Redaktion entsprechend auszeichnen. Außerdem stürmte der Zen-4-Prozessor mit Ansage unmittelbar nach der Verkaufsfreigabe auf Platz 1 im PCGH-Preisvergleich.
Die mit Abstand effizienteste Gaming-CPU am Markt
Insbesondere in Sachen Effizienz, Leistungsaufnahme und Bilder pro Sekunde pro Watt schneidet der neue AMD Ryzen 7 7800X3D im nochmals überarbeiteten und auf den neuesten Stand gebrachten Benchmark-Parcours von PCGH als der effizienteste Prozessor ab, nachdem zuvor bereits der AMD Ryzen 9 7950X3D sowie das Schwestermodell AMD Ryzen 9 7900X3D hier abgeliefert hatten.
A620-Chipsatz soll Ryzen 7 7800X3D ausbremsen
Wie bereits vorher vielerorts vermutet wurde, sollen aktuelle Budget-Mainboards mit A620-Chipsatz den AMD Ryzen 7 7800X3D zumindest leicht ausbremsen können. Wie der koreanische YouTuber "minteger" mit eigenen Benchmarks belegen konnte, erleidet der derzeit effizienteste Gaming-Prozessor in dieser Kombination bis zu 5 Prozent Leistungseinbußen im Vergleich zum Betrieb mit einem X670E-Chipsatz. Der Cinebench R23 und Spiele laufen demnach langsamer auf dem A620.
Weniger Takt bei weniger Leistungsaufnahme
In den Benchmarks konnte sich der AMD Ryzen 7 7800X3D auf dem Mainboard mit X670E bis zu 95 Watt genehmigen, während es auf der getesteten A620-Platine, einem Gigabyte A620 Gaming X, maximal 81 Watt waren. Damit einhergehend wurden auf dem Budget-Mainboard ein deutlich reduzierter Takt erreicht, welcher lediglich zwischen 4,4 und 4,6 GHz pendelte. Auf dem X670E waren es 4,8 bis 4,9 GHz.
Auf beiden Mainboards kam Speicher mit einer per AMD EXPO ("Extended Profiles for Overclocking") realisierten Geschwindigkeit von DDR5-6000 zum Einsatz. Unter dem Strich war die Kombination aus AMD Ryzen 7 7800X3D und A620-Mainboard in den synthetischen Benchmarks durchschnittlich rund 5 Prozent langsamer unterwegs, während es in Spielen im Durchschnitt 3 Prozent Leistungseinbußen waren.
PCGH nimmt den A620 unter die Lupe
Auch die Redaktion von PCGH hat sich in Person von Fachredakteur Torsten Vogel bereits einer Detailanalyse des A620-Chipsatzes gewidmet. Die günstigeren Platinen auf Basis des A620 sollen primär für CPUs mit einer TDP von bis zu 65 Watt ausgelegt sein, wenngleich die Bordpartner hier auch entsprechende Anpassungen ihrerseits vornehmen dürfen und dies zum Teil auch bereits getan haben.
Das Asrocks A620M Pro RS, welches der Redaktion aktuell vorliegt, ist offiziell für Prozessoren mit bis zu 120 Watt freigegeben. AMD selbst empfiehlt den A620-Chipsatz auch ganz offiziell für Systeme auf Basis des Ryzen 7 7800X3D.
Quelle: AMD
AMD selbst empfiehlt den A620-Chipsatz für Systeme mit Ryzen 7 7800X3D
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Beispiel...
Ich sattle gerade auf LGA1700 im ITX Format um, einfach weil ich das Board 70€ günstiger bekommen konnte.
Dennoch denke ich drüber nach noch dieser Jahr auf einen 7800X3D umzuziehen. Dieser würde bei mir sogar mit noch weniger Energie auskommen müssen.
Ich möchte endlich mein eigenes Minigehäuse in Angriff nehmen... Da ich mit Mini, wirklich mini meine muss das so effizient wie möglich.... (ich rede von 6,5Liter Volumen mit bis nächsten Herbst vielleicht 7800X3D und 4080...)
Aber erstmal schauen was der 13400f, mit DDR5 6000 und unter 50W im Spielbetrieb noch leistet.
Aber mir wäre es sogar egal ob das Board nur 81W kann, weil ich eh auf unter 50W begrenzen werde.
Genauso PCIe 5 bei M.2...Bis Spiele da einen sinnvollen Nutzen draus ziehen, haben wir schon wieder Ryzen 8000 und Meteor Lake am Start. Neue GPUs mit PCIe5 kommen auch erst 2025... Bis dahin habe ich auch wieder einen neuen Unterbau...
So oder so, für mich würde ein ITX Board mit A620 Chipsatz reichen. Auf der anderen Seite muss man auch sehen, der Unterschied vom A620 Pro RS zum B650 Pro RS liegt bei 20€, die 20€ würde ich einfach ausgeben...
Wenn es aber nur um die tatsächlich abrufbare TDP vom Board geht, ist ja eh Latte. Da es auch keine CPUs zum arbeiten sind und beim Gaming eh nur weniger Leistung gebraucht wird.
Mein Mainboard Kauf ist wie alles, ich kaufe nach dem was ich brauche.
Da habe ich tatsächlich auch mal über das A620 Pro RS von AMD nachgedacht.
Weil bis PCIe5.0 einen echten Vorteil bringt, habe ich wieder einen neuen Unterbau und CPU. Da lohnt sich einfach 100€ mehr fürs Board ausgeben nicht.
Aber auch das ist nur ein Blickwinkel.
Vor 10 Jahren war so ein 50€ NT höchstwahrscheinlich auch noch für alles mehr als ausreichend. Also was soll der Geiz dann wird es das gute Stück auch noch mal ein paar Kärtchen machen. Wozu gibts denn heutzutage auch sonst für alles und jeden Blödsinn einen Adaptern
MfG
Oder auch nur damit es nicht in Gefahr läuft unter Vollast auf der letzten Rille zu pfeifen. Das ist definitiv kontraproduktiv und an der falschen Stelle gespart.
Es hält auch kein Mensch mit gesundem Verstand eine 150W CPU und 350W Graka in einem Notebook für praktikabel oder sinnvoll nur weil so eine CPU auf dem im NB verbauten Sockel noch passen würde .
Abgesehen davon nur weil ein Sockel XY eine CPU laut Liste hergeben soll kann es trotzdem der falsche Unterbau für manche CPU sein. Du magst glühende Verehrer der Gattung Spawas vielleicht nicht so viel Bedeutung beizumessen aber ich bin mir sicher auch nur bis zur ersten Kernschmelze dann wird gejammert und geheult.
Aber wenn Du hier schon so denkst dann bist Du sicher auch ein potenzieller Kandidat der sich für günstige "" 1xxx € ""ne 4090 gönnt und sich dann mit einem ATX NT das vor 10 Jahr mal teure 50€ gekostet hat von dieser am besten noch stabile OC Höchstleistung erhofft.
Vor 10 Jahren war so ein 50€ NT höchstwahrscheinlich auch noch für alles mehr als ausreichend. Also was soll der Geiz dann wird es das gute Stück auch noch mal ein paar Kärtchen machen. Wozu gibts denn heutzutage auch sonst für alles und jeden Blödsinn einen Adaptern
MfG