AMD Radeon RX 590: 12-nm-Refresh bestätigt
Die ersten real geschossenen Bilder einer Radeon RX 590 oder besser gesagt von deren Karton machen zurzeit die Runde. Das bestätigt nicht nur den Namen, sondern auch den Wechsel auf Globalfoundries' verbesserte 12-nm-Fertigung 12LP anstelle von 14LPP. Das wiederum ermöglicht höhere GPU-Taktraten.
Die Vorboten der Radeon RX 590 sind inzwischen unverkennbar. Wurde jüngst ein Veröffentlichungstermin am 15. November in Aussicht gestellt, verschicken AMDs Boardpartner inzwischen die ersten Testmuster - passend zum gemunkelten Release-Datum in gut zwei Wochen. Durchaus merkwürdig ist AMDs Vorgehensweise. Zumindest PC Games Hardware gegenüber hat der Chiphersteller die Grafikkarte nicht mit einer Silbe erwähnt. Stattdessen übernehmen die Boardpartner die Organisation samt Sampling - dementsprechend gibt es bisher kein richtiges NDA (Non-Disclosure Agreement, Stillschweigevereinbarung).
Radeon RX 590 erscheint mit 12-nm-GPU
Die Kollegen von hardwareluxx.de haben offensichtlich ihr erstes Testmuster einer Radeon RX 590 erhalten und erste Bilder über Twitter gepostet (via videocardz.com). Das bestätigt in der Feature-Liste mit "FinFET 12" den Wechsel von Globalfoundries' 14LPP-Prozess zu einer 12-nm-Fertigung, sprich 12LP ebenfalls von Globalfoundries. Der Refresh ist für AMD eine günstige Geschichte, da 12LP eine optimierte Variante von 14LPP darstellt und sich die Masken übernehmen lassen. Der Chiphersteller kann ohne größeren Aufwand den höheren GPU-Takt beziehungsweise die verbesserte Effizienz bei gleichem Takt mitnehmen.
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Ansonsten soll sich an dem neuen Polaris -Topmodell gegenüber der Radeon RX 580 nichts ändern, einschließlich der 8 GiByte GDDR5-Speicher mit 4.000 MHz Takt. Dementsprechend werde die neue Grafikkarte auf dem Preisniveau der höher getakteten RX-580-Custom-Designs mit selektierten Polaris-20-XTR-GPUs liegen.

Hat es nicht mal geheißen laut Namensschema dass Fertigungsverbesserungen des Chips eine XX5 angehängt bekommen?
also müsste das quasi die RX 585 sein wenn sich AMD an ihr eigenes Namensschema halten sollte.
die R9 390 hatte ja auch mehr Shader als die R9 380, nun hat man eine RX 590 die eine RX 580 mit Fertigungsverbesserungen ist.
Der gewohnte Leistungssprung vom X80 zum X90 hält sich also sehr in Grenzen.
Meiner Meinung nach hätte man die Vega 56 als RX 590 und die 64er RX 590X nennen sollen, das wäre weniger Verwirrung, meinetwegen auch noch mit Vega als Namenszusatz, also RX 590(X) Vega.
Gut, bei dem wär ich noch mitgegangen..
was aber gar nicht geht und was ich auch schon bei der DDR4 Variante der GT1030 bei nVidia kritisiert habe, macht nun auch AMD auch mit einer RX 570 die sie als RX 580 verkaufen (auch wenns nur für den Zielmarkt China ist): AMD Sells Radeon RX 570 As Radeon RX 580 2048SP
Das empfinde ich als pure Frechheit. Nun muss man auch noch aufpassen dass man bei der Schnäppchensuche nicht eine RX 570 bekommt und für eine RX 580 bezahlt.
Das ist doch *******. Pfui AMD.
Die schlechten Sachen die der Konkurrent macht muss man doch nicht auch noch nachmachen.
Das liegt aber daran dass Intel aufgrund der Fertigungprobleme nicht genug CPU produzieren kann um die Nachfrage zu bedienen, ergo steigen die Preise. Die Strassenpreise sind doch deutlich über der UVP. Bei ausreichender Verfügbarkeit werden sich die Preise dort auch wieder einpendeln und ein i5 8/9600k z.B. wieder im Bereich unter 250€ landen. Immer noch teurer als AMD, aber noch im Rahmen. Die jetzigen Preise sind nicht normal und es ist auch nicht Intel die mit Absicht die dummen Kunden schamlos melken will, das ist wie gesagt ein Resultat aus den Problemen und sicher nicht von Intel beabsichtigt. Die Preise macht nicht Intel alleine sondern der Markt.
BTT: Wenn sich die 590 im Bereich knapp unter 300€ einpendelt und die 580 auf 200€ runter geht (wo sie teilweise eh schon ist, die MSI und Gigabyte gibts schon für 209€) ist doch alles prima für einen Grossteil der potentiellen Kunden. Man bekommt günstig Karten die für FHD vollkommen ausreichend sind, in dem Bereich macht Nvidia jetzt eigentlich keinen Sinn mehr.
Nur ist insbesondere der i5 doppelt so teuer wie der R5 ohne sich bei der Leistung abzuheben.
Naja bei Intel kam die Preiserhöhung wesentlich schleichender: die schnellsten Spiele CPUs bekam man jetzt ewig um die ca 300€, selbst i7. Dabei waren es aber stets nur 4 Kerner. Schon seit knapp 10 Jahren. Mein i7 wird gerade 10 Jahre.
Dabei ist es schon witzig, dass ausgerechnet mit dem Auftauchen der Konkurrenz Intel es schafft, die Preise zu erhöhen und erstmals ihre Preisklassen, die seit 20 Jahre gelten verlassen.
Abgesehen davon schiebst du grad den Aufschlag der Händler Intel in die Schuhe. Ein 9900K wird bei Verfügbarkeit unter dem Listenpreis gehandelt, dann ist der Aufschlag gar nicht mehr so groß. Zumal das immer noch gering ist, im Vergleich zu dem was Nvidia in den letzten 10 Jahren etabliert hat.
Bei Intel ist es halt so, dass man eigentlich seine Preisklassen brav beibehalten hat, aber dafür im Desktopsegment kaum Mehrperformance bekommen hat in den letzten 10 Jahren.
Vega ist für mich leider uninteressant. Technisch spannend, aber in der Umsetzung gescheitert. Vielleicht gelingt mit Navi die Wende. Bin auch gespannt, ob HBM nochmal eingesetzt wird.
Aber Konsolen kommen dir trotzdem teurer, wenn du auf den Preis achtest: mein i7 von 2008 kostete mich 220€ und läuft noch immer mit allen Spielen. Meine 7970 habe ich 2011 gekauft und kann immer noch alles spielen. In dieser Zeit (also zwischen 20011 und heute) sind knapp 200 Steam Spiele gekauft worden. Laut Steam habe ich dafür insgesamt keine 400€ ausgegeben. Steam Sales sei dank und ich bin auch niemand, der immer alles auf Anaschlag@4K@144hz usw usf spielen muss. Genauso wenig wie ich jemand bin, der alles immer sofort haben muss. Würd mich eh viel zu sehr nerven, kaum hat man ein Spiel muss man zuerst 2 Tage den Day 1 Patch runterladen usw usf.
Ich wundere mich noch wo die ganzen Mining-GPU's bleiben. Mittlerweile gibt es doch die Asic miner und damit müsste doch ebay langsam überlaufen mit gebrauchen ex-mining gpus die dann wiederrum die preise nach unten drücken.