AMD Radeon RX 590: Leak nennt Release-Datum und Preis

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AMD Radeon RX 590: Leak nennt Release-Datum und Preis
Quelle: PC Games Hardware

Aus Fernost kommen neue Gerüchte zur Radeon RX 590, dieses Mal was den Veröffentlichungstermin und den Preise angehe. Die Refresh-GPU Polaris 30 soll bereits in gut zwei Wochen offiziell vorgestellt werden und sich preislich an den XTR-Versionen der Radeon RX 580 orientieren.

Dank diverser Leaks und Einträge in Benchmark-Datenbanken gilt es inzwischen als offenes Geheimnis, dass AMD die Veröffentlichung eines neuen Polaris-Topmodells plane. Die Radeon RX 590 nutze einen Refresh der Polaris-20-GPU beziehungsweise einen Re-Refresh von Polaris 10, der bei Globalfoundries im optimierten 14-nm-Prozess 12LP gefertigt werde und damit rund zehn Prozent höhere GPU-Taktraten erreiche. Die größten Fragen, die sich jetzt noch stellen, sind jene nach AMDs Veröffentlichungstermin und der Preisgestaltung.

Die Radeon RX 590 soll in gut zwei Wochen erscheinen

Die chinesische Webseite mydrivers.com (maschinelle Übersetzung) möchte Antworten darauf erhalten haben. Demnach soll die Radeon RX 590 am 15. November erscheinen. Das wäre ein Donnerstag und würde somit in AMDs Schema passen. Üblicherweise lässt der Chiphersteller seine NDAs (Non-Disclosure Agreements, Stillschweigevereinbarungen) für Testberichte um 15:00 Uhr nachmittags fallen.

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Die unverbindliche Preisempfehlung soll bei 2.099 chinesischen Yuan liegen, was umgerechnet circa 265 Euro entspräche. Damit befände sich die Radeon RX 590 preislich auf dem Niveau der Radeon RX 580 in den etwas höher getakteten XTR-Versionen. Letztere stellen selektierte Polaris-20-GPUs dar, unterscheiden sich also physisch nicht von den XTX-Varianten. Die normalen RX-580-Custom-Designs mit 8 GiByte GDDR5-Speicher sind ab 210 Euro erhältlich. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im Radeon-Lager weisen zurzeit die RX-570-Modelle mit 8 GiByte RAM auf, die in Form von MSIs Armor 8G OC und XFX' RS Black Edition ab 170 Euro erhältlich sind. Nvidias Geforce GTX 1060/6G in der Leistungsklasse der Radeon RX 590 und RX 580 startet bei 230 Euro.

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    • Kommentare (151)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Locuza Lötkolbengott/-göttin
        Es macht es nur einfacher, wenn der Aufwand andersherum steigen würde, was nur der Fall wäre, wenn neue Hardware krass anders wäre und Softwareanpassungen sehr unterschiedlichen Einfluss nehmen würden.
        Bei Hardware X deutlich langsamer, bei Hardware Y deutlich schneller, bei Hardware Z neutral etc.
        In der Regel wird neue Hardware besser und wenn es Unterschiede gibt entwickelt sich der Markt dann einfach über die Zeit hinweg gesehen nach vorne.

        Wenn AMD dank den Umständen gezwungen ist, solch eine Strategie zu fahren, dann haben sie die falschen Umstände und die falsche Strategie gewählt.
        Der Grund wieso AMD relativ gesehen so wenig Fortschritt erzielt hat liegt eher primär daran, dass AMD zu wenig Ressourcen hat und große Management-Probleme.
        Zum anderem auch weil die Compute-Units von Anfang an ein gutes Design hatten, es war/ist nicht so notwendig gewesen dort etwas grundlegend verändern zu müssen.

        Und der primäre Taktgeber beim Game-Design sind die Konsolen und dort findet sich GCN2/4-Hardware.
        Nicht alles lässt sich auf den PC übertragen, aber gewisse Grunddinge kommen AMD allgemein zu Gute.
        Spiele haben einen deutlich größeren Compute-Fokus, haben die Algorithmen auf die Wavefront-Size von 64 Work-Items bei AMD angepasst, dass Geometrie-Budget ist so ausgelegt, dass AMDs schwaches Geometrie-Frontend nicht völlig überfordert wird etc.
        Und trotzdem steht AMD in vielen Spielen schlechter dar, als Nvidia und das liegt nicht daran das sich Entwickler angeblich auf Nvidia Hardware so einspannen, weil die einen großen Marktanteil am PC haben.
        AMD muss selber ihre Software und Hardware verbessern.
      • Von Locuza Lötkolbengott/-göttin
        Es macht es nur einfacher, wenn der Aufwand andersherum steigen würde, was nur der Fall wäre, wenn neue Hardware krass anders wäre und Softwareanpassungen sehr unterschiedlichen Einfluss nehmen würden.
        Bei Hardware X deutlich langsamer, bei Hardware Y deutlich schneller, bei Hardware Z neutral etc.
        In der Regel wird neue Hardware besser und wenn es Unterschiede gibt entwickelt sich der Markt dann einfach über die Zeit hinweg gesehen nach vorne.

        Wenn AMD dank den Umständen gezwungen ist, solch eine Strategie zu fahren, dann haben sie die falschen Umstände und die falsche Strategie gewählt.
        Der Grund wieso AMD relativ gesehen so wenig Fortschritt erzielt hat liegt eher primär daran, dass AMD zu wenig Ressourcen hat und große Management-Probleme.
        Zum anderem auch weil die Compute-Units von Anfang an ein gutes Design hatten, es war/ist nicht so notwendig gewesen dort etwas grundlegend verändern zu müssen.

        Und der primäre Taktgeber beim Game-Design sind die Konsolen und dort findet sich GCN2/4-Hardware.
        Nicht alles lässt sich auf den PC übertragen, aber gewisse Grunddinge kommen AMD allgemein zu Gute.
        Spiele haben einen deutlich größeren Compute-Fokus, haben die Algorithmen auf die Wavefront-Size von 64 Work-Items bei AMD angepasst, dass Geometrie-Budget ist so ausgelegt, dass AMDs schwaches Geometrie-Frontend nicht völlig überfordert wird etc.
        Und trotzdem steht AMD in vielen Spielen schlechter dar, als Nvidia und das liegt nicht daran das sich Entwickler angeblich auf Nvidia Hardware so einspannen, weil die einen großen Marktanteil am PC haben.
        AMD muss selber ihre Software und Hardware verbessern.
      • Von Jobsti84 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Locuza
        .....
        Das stellt einen starken Kontrast gegenüber AMD dar, welche seit GCN1 relativ wenig an den Compute-Units geändert haben.
        Immer 64 ALUs, immer 256KB Register-Space, immer 64KB LDS-Speicher, mehrheitlich die gleichen Instruction-Latencies und generell der ganze Aufbau.
        Einige Tweaks gab es, native FP16, INT8/16 ops, Cross-Lane-Operations wurden anders ab GCN3 implementiert, ein paar Änderungen bei der Scalar-Unit, ab GCN4 gibt es Instruction-Prefetching.
        Aber im Großen und Ganzen ist das deutlich weniger, als die Axt die Nvidia fast jede Generation geschwungen hat.
        Macht's das nicht für Spiele-/API-/Engineentwickler einfacher, um so weniger sich ändert?
        Muss AMD diese Strategie vielleicht sogar fahren, da der Großteil primär eher dem Markt nach optimiert, sprich Richtung grün?
      • Von Locuza Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von KnSN
        Spielst Du auf die Tensor-Cores an?
        Die Instruction-Set-Architecture ist bei Volta neu, anderes Encoding-Schema, andere Instruktions-Latenzen, dass Cache-System ist stark verändert worden, neben erweiterten Funktionen vom SM, wie eigenständige INT und FP-Ports, für gleichzeitige Ausführung und und und.
        https://arxiv.org/pdf/180...

        Nvidia hat aber jedes mal deutlich die SMs modifiziert.
        Fermi hat an der ISA an mehreren Stellen geschraubt, zum ersten mal gab es allgemeine read/write-caches und allgemein hat Nvidia soviel geändert.
        Kepler war darauf folgend auch deutlich anders aufgebaut , da hat Nvidia auch schon an der ISA, den Latenzen (9 vs. ~20 Takte), dem Taktdesign (Kein Hotclock mehr) und dem Cache-System (andere Caches zusammengelegt) geschraubt, neben der Tatsache das ein SM über 192 FP32-Einheiten verfügt hat und nicht 32.
        Bei Maxwell erneut, der ist deutlich anders aufgebaut, als Kepler, 128 FP32-Einheiten pro SM, wieder andere Cache-Struktur, ISA-Tweaks, geringere Ausführungslatenzen bei den Hauptoperationen, von 9 Takten auf 6.
        Bei Pascal gab es primär nur einen Shrink (+ein paar Verbesserungen und mehr als nur ein Shrink bei GP100), Volta und Turing führen dagegen wieder eine neue Basis ein.

        Das stellt einen starken Kontrast gegenüber AMD dar, welche seit GCN1 relativ wenig an den Compute-Units geändert haben.
        Immer 64 ALUs, immer 256KB Register-Space, immer 64KB LDS-Speicher, mehrheitlich die gleichen Instruction-Latencies und generell der ganze Aufbau.
        Einige Tweaks gab es, native FP16, INT8/16 ops, Cross-Lane-Operations wurden anders ab GCN3 implementiert, ein paar Änderungen bei der Scalar-Unit, ab GCN4 gibt es Instruction-Prefetching.
        Aber im Großen und Ganzen ist das deutlich weniger, als die Axt die Nvidia fast jede Generation geschwungen hat.
      • Von KnSN Software-Overclocker(in)
        Hinter der etwas langsameren GeForce GTX 980 Ti.
      • Von DaStash Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Ralle@
        Dennoch fraglich ob die 590 wirklich empfehlenswert wird.
        Wenn die 590 knapp an eine Referenz 1070 rankommt, muss das Gesamtpaket schon stimmen, da die 1070 sehr effizient zu werke geht. Wenn es AMD da wieder mit der Brechstange versucht, hagelt es von allen Seiten Kritik.
        Ja, da stimme ich Dir zu aber, man könnte auch zu dem Schluss kommen das sich dann, wenn es denn so kommt, die 1070 vom Preis her mit der 590 messen muss, quasi als Ausgleich zur Effizienz. Ich denke nicht das sich die 590 so dicht hinter der 1070 positionieren wird. Es bleibt dennoch spannend wo genau sich die 590 einordnet und zu welchem Markt regulierten Preis.

        MfG
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