AMD Ryzen: Laut Mindfactory-Verkaufszahlen vor Intel

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AMD Ryzen: Laut Mindfactory-Verkaufszahlen vor Intel (5)
Quelle: PC Games Hardware

Im Reddit sind frische Verkaufszahlen vom deutschen Händler Mindfactory aufgetaucht, die den CPU-Markt behandeln und für einigen Diskussionsstoff sorgen. Demnach läuft es für Ryzen im Vergleich zu den Core-Prozessoren ziemlich gut - auch im Vorfeld der Ryzen-3000-Veröffentlichung Anfang Juli.

Im Reddit wurden vom Nutzer /u/ingebor neue Statistiken zu Verkaufszahlen veröffentlicht, die ursprünglich vom deutschen Händler Mindfactory stammen und die für Diskussionsstoff sorgen. Die Zahlen wurden mittels Python-Skripten aus den von Mindfactory veröffentlichten Daten ausgewertet und lassen AMD und Ryzen recht gut dastehen, denn die Prozessoren verkaufen sich auch wenige Monate vor dem Wechsel zu Matisse (Ryzen 3000) recht gut und besser als Intel-Core-Modelle.

Im Mai 2019 hat AMD nach Stückzahlen 66 Prozent der Verkäufe ausgemacht, während es bei Intel nur 34 Prozent waren. Das sorgt nun für Diskussionen über die Hintergründe, insbesondere vor dem anstehenden Wechsel. Neben teils recht attraktiven Angeboten ist es wohl auch die Verfügbarkeit und die Preisgestaltung im Intel-Lager, welche die Ryzen-Verkäufe fördern.

Beim Umsatz sehen die Zahlen die beiden Marktteilnehmer gleichauf, wenngleich Intel weniger Prozessoren verkaufen muss. Hintergrund sind die höheren Kosten pro Stück. Insbesondere die Modelle Core i9-9900K und i7-9700K sind trotz einigermaßen stabilisierter Preise eine kleine Investition und vergleichbare AMD-Ware gibt's teils zum halben Preis. Selbst der Core i7-8700K, der lange Zeit sehr beliebt war, kämpft mit Preis und Verfügbarkeit.

Auch lesenswert: Ryzen 5 3600: Geleakte Benchmarks in Geekbench und PUBG machen Hoffnung

Im Reddit (1, 2) führt das zu einer interessanten Diskussion, die auch der GPU-Markt nach der Turing-Vorstellung erlebte: Wann sind die Preise so hoch, dass die Mehrheit der potenziellen Käufer dankend ablehnt und entweder auf bessere Preise wartet oder zu einem günstigeren Produkt des Wettbewerbs greift? Auch die Gaming-Performance im Vergleich ist ein Thema und wie der Preis dabei eine Rolle spielt.

Es dürfte jedenfalls kaum überraschen, dass die beliebtesten AMD-Modelle der Ryzen 5 2600 und der Ryzen 7 2700X sind. Erstgenannter bietet 6 Kerne und 12 Threads zum vergleichsweisen schmalen Preis von ca. 130 Euro. Letztgenannter ist die maximale Ausbaustufe des AM4-Mainstreams mit 8 Kernen und 16 Threads für immerhin schon rund 280 Euro, aber immer noch deutlich unter der Konkurrenz. Das deckt sich auch mit der Beliebtheit im PCGH-Preisvergleich.

Derzeit hoffen AMD-Fans, dass die Situation mit Ryzen 3000 noch besser wird, denn offensichtlich gibt es hohe Erwartungen von allen Seiten, dass die dritte Auflage dann wirklich in großen Stückzahlen verkauft werden kann. Alleine die angezogenen Mainboard-Preise für X570 lassen vermuten, dass die Partner sich gute Geschäfte versprechen.

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    • Kommentare (186)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Bärenmarke
        Wo das deine Aussage bestätigen soll ist mir ein Rätsel... du hattest behauptet der 2700X würde sich mehr gönnen, was mit der Messung deutlich widerlegt wurde.
        Aber was deine Intension war, den 9900k als sparwundern hinzustellen, weißt wohl auch nur du selbst?
        Es wäre schön, wenn du dich weniger auf Unterstellungen gegenüber PCGH ("spricht anderen die Kompetenz ab", "hat kein Hand und Fuß", "versucht ... in Licht zu rücken", "arm", "bleibt nicht bei den Fakten") konzentrieren und stattdessen noch einmal nachlesen würdest, an welcher Diskussion du dich hier beteiligst. Zur Erinnerung: Du hattest dich gegen meine Aussage positioniert, dass der 9900K keine "Heizplatte ist" und dass er unter PCGH-Testbedingungen weniger Energie aufnehmen durfte als der 2700X und trotzdem deutlich schneller war. Und jetzt möchtest du die Gegenposition mit einem Test untermauern, in dem der 9900K keine Heizplatte ist und der unter anderen Bedingungen als in unseren CPU-Tests gemessen wurde.
        Try again


        Zitat von FormatC
        Im Übrigen habe ich mir mal den Spaß gemacht und vier 9900K aus unterschiedlichen Batches zu testen. Vier völlig unterschiedliche Ergebnisse, das streut sogar um einige Watt mehr, als ich vermutet hatte. Der schlechteste lag fast 9 Watt über dem besten Chip. Gleiche Voltage, gleiche Last. Dass sich dann die Benchmarks so stark unterscheiden, wird dann auch verständlicher. Außerdem sind die Messmethoden anders. Ich messe z.B. die VRM-Verluste nicht mit, bzw. um exakt zu sein, ich rechne sie raus, da ich beides habe. Wobei mir die Umbauerei der Motherborads jedesmal auf den Sack geht. Wenn man jetzt z.B. "nur" am EPS misst, hat man das ganze Mainboardgeraffel mit im Wert drin. Auch das unterscheidet sich aber von Hersteller und Modell zum anderen. Deshalb kann man nie sagen, wer richtig "misst", jeder ermittelt es halt anders. Und wenn ich die Default-Spannungsvorgaben vergleiche, dann liegt Gigabyte fast immer vor Asus und dann am Schluss MSI mit den niedrigsten Werten. Das merke ich schon drei Generationen lang und es trägt ebenfalls zum Wirrwarr bei.
        Sobald sie am (niedrigeren) Power Limit anstoßen, zügeln die Gigabytes die Kernspannung deutlich. Aber ungünstige Takt-Spannungspaare bei den kurzfristigen Boost-Stufen dazwischen dazwischen sind, neben Subtiming-Nicht-Optimierungen auch mein Hauptverdächtiger für die oftmals 1-2 Prozent Prozent Leistungsrückstand gegenüber Asus und MSI bei gleichem Power-Limit. Aber im Limit mit konstanter Last führt das Z390 Xtreme, dicht gefolgt vom Master, sogar die inoffizielle PCGH-Taktliste für i7-8700K @Prime95 an. (Knapp 4,1 GHz @95 W. Asus und MSI liegen meist im 3,9er Bereich, Asrocks Z390 Extreme4 markiert mit 3,7 GHz das unter Ende der lückenhaften Liste, während es in Benchmarks mit wechselnden und ohne AVX-Lasten mit die besten Werte liefert.)

        Hast du mit den vier i9-9900K auch Übertaktungsexperimente gemacht? Wir hatten auch schon einige Exemplare, die extrem tight waren und bei gleicher Spannung merklich weniger verbrauchten, die forderten aber auch automatisch etwas mehr Vcore an und zum übertakten brauchen sie reichlich davon. Mein eigener i7-6700K ist so ein "Glücksgriff": Selbst mit 1,4 Volt, Takt am Limit und AVX-Prime95 habe ich meiner Erinnerung nach nur mit-70er-Package-Powers beobachtet. Aber statt mir 'n Eis davon zu kaufen wäre es mir ehrlich gesagt lieber, wenn "Takt am Limit" mit dieser Spannung deutlich mehr als "4,8 GHz" bedeuten würde.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Bärenmarke
        Wo das deine Aussage bestätigen soll ist mir ein Rätsel... du hattest behauptet der 2700X würde sich mehr gönnen, was mit der Messung deutlich widerlegt wurde.
        Aber was deine Intension war, den 9900k als sparwundern hinzustellen, weißt wohl auch nur du selbst?
        Es wäre schön, wenn du dich weniger auf Unterstellungen gegenüber PCGH ("spricht anderen die Kompetenz ab", "hat kein Hand und Fuß", "versucht ... in Licht zu rücken", "arm", "bleibt nicht bei den Fakten") konzentrieren und stattdessen noch einmal nachlesen würdest, an welcher Diskussion du dich hier beteiligst. Zur Erinnerung: Du hattest dich gegen meine Aussage positioniert, dass der 9900K keine "Heizplatte ist" und dass er unter PCGH-Testbedingungen weniger Energie aufnehmen durfte als der 2700X und trotzdem deutlich schneller war. Und jetzt möchtest du die Gegenposition mit einem Test untermauern, in dem der 9900K keine Heizplatte ist und der unter anderen Bedingungen als in unseren CPU-Tests gemessen wurde.
        Try again


        Zitat von FormatC
        Im Übrigen habe ich mir mal den Spaß gemacht und vier 9900K aus unterschiedlichen Batches zu testen. Vier völlig unterschiedliche Ergebnisse, das streut sogar um einige Watt mehr, als ich vermutet hatte. Der schlechteste lag fast 9 Watt über dem besten Chip. Gleiche Voltage, gleiche Last. Dass sich dann die Benchmarks so stark unterscheiden, wird dann auch verständlicher. Außerdem sind die Messmethoden anders. Ich messe z.B. die VRM-Verluste nicht mit, bzw. um exakt zu sein, ich rechne sie raus, da ich beides habe. Wobei mir die Umbauerei der Motherborads jedesmal auf den Sack geht. Wenn man jetzt z.B. "nur" am EPS misst, hat man das ganze Mainboardgeraffel mit im Wert drin. Auch das unterscheidet sich aber von Hersteller und Modell zum anderen. Deshalb kann man nie sagen, wer richtig "misst", jeder ermittelt es halt anders. Und wenn ich die Default-Spannungsvorgaben vergleiche, dann liegt Gigabyte fast immer vor Asus und dann am Schluss MSI mit den niedrigsten Werten. Das merke ich schon drei Generationen lang und es trägt ebenfalls zum Wirrwarr bei.
        Sobald sie am (niedrigeren) Power Limit anstoßen, zügeln die Gigabytes die Kernspannung deutlich. Aber ungünstige Takt-Spannungspaare bei den kurzfristigen Boost-Stufen dazwischen dazwischen sind, neben Subtiming-Nicht-Optimierungen auch mein Hauptverdächtiger für die oftmals 1-2 Prozent Prozent Leistungsrückstand gegenüber Asus und MSI bei gleichem Power-Limit. Aber im Limit mit konstanter Last führt das Z390 Xtreme, dicht gefolgt vom Master, sogar die inoffizielle PCGH-Taktliste für i7-8700K @Prime95 an. (Knapp 4,1 GHz @95 W. Asus und MSI liegen meist im 3,9er Bereich, Asrocks Z390 Extreme4 markiert mit 3,7 GHz das unter Ende der lückenhaften Liste, während es in Benchmarks mit wechselnden und ohne AVX-Lasten mit die besten Werte liefert.)

        Hast du mit den vier i9-9900K auch Übertaktungsexperimente gemacht? Wir hatten auch schon einige Exemplare, die extrem tight waren und bei gleicher Spannung merklich weniger verbrauchten, die forderten aber auch automatisch etwas mehr Vcore an und zum übertakten brauchen sie reichlich davon. Mein eigener i7-6700K ist so ein "Glücksgriff": Selbst mit 1,4 Volt, Takt am Limit und AVX-Prime95 habe ich meiner Erinnerung nach nur mit-70er-Package-Powers beobachtet. Aber statt mir 'n Eis davon zu kaufen wäre es mir ehrlich gesagt lieber, wenn "Takt am Limit" mit dieser Spannung deutlich mehr als "4,8 GHz" bedeuten würde.
      • Von Gast1666645802
        Im Übrigen habe ich mir mal den Spaß gemacht und vier 9900K aus unterschiedlichen Batches zu testen. Vier völlig unterschiedliche Ergebnisse, das streut sogar um einige Watt mehr, als ich vermutet hatte. Der schlechteste lag fast 9 Watt über dem besten Chip. Gleiche Voltage, gleiche Last. Dass sich dann die Benchmarks so stark unterscheiden, wird dann auch verständlicher. Außerdem sind die Messmethoden anders. Ich messe z.B. die VRM-Verluste nicht mit, bzw. um exakt zu sein, ich rechne sie raus, da ich beides habe. Wobei mir die Umbauerei der Motherborads jedesmal auf den Sack geht. Wenn man jetzt z.B. "nur" am EPS misst, hat man das ganze Mainboardgeraffel mit im Wert drin. Auch das unterscheidet sich aber von Hersteller und Modell zum anderen. Deshalb kann man nie sagen, wer richtig "misst", jeder ermittelt es halt anders. Und wenn ich die Default-Spannungsvorgaben vergleiche, dann liegt Gigabyte fast immer vor Asus und dann am Schluss MSI mit den niedrigsten Werten. Das merke ich schon drei Generationen lang und es trägt ebenfalls zum Wirrwarr bei.
      • Von deady1000 Volt-Modder(in)
        Der 9900K verbraucht mehr, er leistet aber auch mehr.
        Ryzen2000 ist sehr effizient, der 9900K aber auch, sofern man ihn innerhalb der Spezifikation betreibt.

        Wenn man eine CPU oberhalb der Spezifikation betreibt, kann man nicht mehr mit Stromverbrauch kommen, zumal beim 2700X oberhalb der Spezifikation auch gar nicht mehr viel passiert.
      • Von Bärenmarke BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Als PCGH-Redakteur beziehe ich mich ausdrücklich auf PCGH-Messergebnisse. Wenn du lieber Online-Tests liest und wir für dich nur "albern" sind, dann tut mir das leid, ich sehe aber auf diesem Diskussionniveau keine Möglichkeit, das zu ändern.
        Du möchtest also Igor die Kompetenz absprechen was CPU Tests betrifft? Und ja ich lese lieber Tests, wo ich weiß die haben Hand und Fuß und das kann man bei pcgh leider nicht mehr behaupten.
        Aber ja auf deinem Diskussionsniveau ist es leider nicht möglich eine Diskussion zu führen, da du dich stets windest wie eine Fahne im Wind!
        Und das kann ich sogar mit Links belegen, wo du erst A behauptest und dann später vollkommen zurückruderst und was anderes behauptest wie hier auch...

        Zitat von PCGH_Torsten
        In dem von dir verlinkten Test lese ich ausdrücklich "Power Consumption - Gaming Run: Core i9-9900K 68,9 Watt". Das spricht nicht eine komplett andere Sprache, sondern bestätigt sogar meine Aussage.
        Wo das deine Aussage bestätigen soll ist mir ein Rätsel... du hattest behauptet der 2700X würde sich mehr gönnen, was mit der Messung deutlich widerlegt wurde.
        Aber was deine Intension war, den 9900k als sparwundern hinzustellen, weißt wohl auch nur du selbst?

        Zitat von PCGH_Torsten
        Ebenso wie alle anderen Messungen zu Szenarien, in denen auch die Rechenleistungs erfasst wurde. Der einzige Wert über 95 W wurde in einem "torture loop" mit einer werksovervolteten CPU jenseits der Intel-Spezifikationen erreicht.
        Bei allen Messungen hat er mehr gebraucht wie der 2700X und darum ging es! Dass der 9900k schneller ist, steht außer Frage, aber du hattest versucht ihn auch noch verbrauchstechnisch in ein besseres Licht zu rücken und das ist schon sehr arm!
        Einfach mal bei den Fakten bleiben würde dir nicht schaden oder einfach nicht so viel hier posten, da würdest du pcgh einen rießen Gefallen tun!
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von deady1000
        Ich persönlich präferiere ein ausgeglichenes Spielerlebnis aus guter Grafik und guter Bildrate.
        Und es gibt halt eben Leute, die wollen den maximalen Vorteil haben, besonders im Multiplayer und das muß man eben sagen: je höher die Bildrate, umso besser.Hohe Details bringen hingegen meist keinen Vorteil im Gegenteil sie stören sogar sehr oft. Von daher ist das völlig verständlich, das sind dann auch diejenigen, die die letzte Millisekunde aus ihren Gerätschaften (Mäuse, Netzwerk usw.) rauskitzeln wollen.
      Direkt zum Diskussionsende
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