GTX 1050 für Notebooks: Vorstellung auf der CES 2017?

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GTX 1050 Ti
Quelle: imgur.com

Laut aktuellen Gerüchten aus dem asiatischen Raum soll Nvidia die Notebook-Version der aktuellen GTX 1050 auf der CES 2017 präsentieren. Quelle für diese Gerüchte seien unterschiedliche Zulieferer. Der genaue Ausbau der GTX 1050 Mobile-Version ist noch unbekannt, jedoch soll der Leistungsunterschied zwischen Mobile- und Desktop-Versionen maximal zehn Prozent betragen.

Vom 5. bis zum 8. Januar findet in Las Vegas die Consumer Electronics Show (CES) 2017 statt. Dort wird Nvidia, zumindest laut verschiedenen Berichten aus Zuliefererkreisen, die neue Notebook-Version der GTX 1050 vorstellen. Bisher ist die GTX 1050 zwar im Desktopsegment erschienen, Mobilegeräte müssen aber weiterhin auf Maxwell-Technik zurückgreifen, wenn diese weniger Grafikleistung als eine GTX 1060 haben sollen. Insbesondere in Asien seien Laptops mit einer GTX-1060-Grafikeinheit sehr gefragt, durch die Einführung einer GTX-1050-Variante wird ein Anstieg der Verkaufszahlen erwartet.

Auf der CES 2017 sollen Asus, Gigabyte, MSI und Lenovo ihre neuesten Gaming-Notebooks präsentieren. Dabei werden die neuen Nvidia-GPUs, aber auch die neuen Kaby-Lake-Prozessoren der H-Serie (für Oberklasse- und Gaming-Notebooks) in einigen der neuen Laptops verwendet. Da die leistungsfähigen Iris-Grafikeinheiten nur in den teureren Intel-Prozessoren verbaut sind, bietet sich die GTX 1050 als Partner für die günstigeren Intel-Prozessoren an, um auch günstigeren Notebooks eine gewisse Spieletauglichkeit zu ermöglichen.

Noch unbekannt ist der genaue Ausbau der GTX 1050 für Notebooks. Es ist durchaus möglich, dass Nvidia trotz des Namens einen leicht veränderten Ausbau der GP107 im Notebook-Markt einsetzen wird, zum Beispiel um eine leicht höhere Effizienz bei ähnlicher Leistung zu erreichen. Bei der GTX 1070 zumindest kommen auf dem Desktop und im Laptop zwei unterschiedliche Ausbaustufen zum Einsatz. Dort bietet die Laptop-Version 2.048 statt 1.920 Shader-Einheiten, um den leicht reduzierten Takt auszugleichen. Laut Nvidia liegt der Leistungsunterschied bei Pascal-GPUs zwischen Notebook und Desktop bei maximal zehn Prozent. Der mobile Ableger der GTX 1050 Ti soll gerüchteweise etwa so schnell sein wie eine GTX 970M, aber preislich vergleichbar mit einer GTX 960M oder GTX 965M sein. Bei der GTX 1050 Ti für Notebooks sollen genau so viele Recheneinheiten vorhanden sein wie bei der Version für Heimcomputer.

Quelle: DigiTimes.com, Computerbase.de

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von iGameKudan Volt-Modder(in)
        AW: GTX 1050 für Notebooks: Vorstellung auf der CES 2017?

        Zitat von LittleBedosh
        Bei einer leistung der 970m und dem preis der 960m das wär mal super... Denke aber die Hersteller werden den Preis auf 970m nivau halten da die performanceKonkurrenz, und das schon seit der Maxwell Mobile-Generation, es ja rechtfertigt -.-
        Ich habe es mal für dich korrigiert.
        Bei AMDs Mobil-GPUs macht sich das jahrelange Rebranding ohne nennenswerte Effizenzverbindungen leider extrem bemerkbar.

        Meine 7970M war eine sehr lange Zeit das schnellste Modell von AMD, welches es in Notebooks zu kaufen gab. Zum Zeitpunkt des Releases war die 7970M sogar eine wirklich sehr konkurrenzfähige GPU, die Kepler-Modelle waren allesamt im Verhältnis zur Mehrleistung zu teuer.

        Mit der 8970M und R9 M290X wurde diese Karte mehrfach gerebrandet. Leider sogar deutlich bis in den Zeitraum von Maxwell.

        Und spätestens mit Maxwell gab es aus meiner Sicht keinen Grund mehr, wieso ein Notebookhersteller auf eine dedizierte AMD-GPU zurückgreifen sollte - einfach, weil die AMD-GPUs gegenüber der NVidia-Konkurrenz in (aus meiner Sicht) allen Preisbereichen unterlegen war - sowohl in der Effizienz als auch Geschwindigkeit.

        Bspw. im HighEnd-Bereich gab es nur sehr wenige Notebooks, welche auf die dicken AMD-GPUs wie die R9 M290X oder gar R9 M295X/R9 M390X/R9 M395/R9 M395X gesetzt haben. Diese Notebooks waren dann (außer die sowieso recht langsamen APU-basierten Notebooks...) auch in den Preisbereichen zu finden, in denen es die Notebooks mit einer 970M gab, welche sowohl von der Geschwindigkeit als auch dem Stromverbrauch deutliche Vorteile geboten hat. So eine R9 M295X hat beispielsweise laut Notebookcheck eine TDP von 125W, während eine GTX970M bei 81W liegt - bei einem FireStrike Graphics-Score von mindestens 7241. Die R9 M295X im Alienware 15 hat nur 6414 Punkte erreicht - übrigens das einzige Notebook mit einer R9 M295X, welches NBC kennt. Die R9 M39x-Modelle gab es alle nur in iMacs zu kaufen... Die M395X hat da aber immerhin ca. 7900 Punkte geschafft.

        Auch im Low-End-Bereich (aus Sicht von NVidia) sieht es für AMD nicht besser aus - die schon relativ hoch eingestufte R7 M370 gibt es in Notebooks derzeit erst ab 700€ zu finden, eine gleich schnelle, aber sparsamere 940MX schon ab 530€.
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      • Von iGameKudan Volt-Modder(in)
        AW: GTX 1050 für Notebooks: Vorstellung auf der CES 2017?

        Zitat von LittleBedosh
        Bei einer leistung der 970m und dem preis der 960m das wär mal super... Denke aber die Hersteller werden den Preis auf 970m nivau halten da die performanceKonkurrenz, und das schon seit der Maxwell Mobile-Generation, es ja rechtfertigt -.-
        Ich habe es mal für dich korrigiert.
        Bei AMDs Mobil-GPUs macht sich das jahrelange Rebranding ohne nennenswerte Effizenzverbindungen leider extrem bemerkbar.

        Meine 7970M war eine sehr lange Zeit das schnellste Modell von AMD, welches es in Notebooks zu kaufen gab. Zum Zeitpunkt des Releases war die 7970M sogar eine wirklich sehr konkurrenzfähige GPU, die Kepler-Modelle waren allesamt im Verhältnis zur Mehrleistung zu teuer.

        Mit der 8970M und R9 M290X wurde diese Karte mehrfach gerebrandet. Leider sogar deutlich bis in den Zeitraum von Maxwell.

        Und spätestens mit Maxwell gab es aus meiner Sicht keinen Grund mehr, wieso ein Notebookhersteller auf eine dedizierte AMD-GPU zurückgreifen sollte - einfach, weil die AMD-GPUs gegenüber der NVidia-Konkurrenz in (aus meiner Sicht) allen Preisbereichen unterlegen war - sowohl in der Effizienz als auch Geschwindigkeit.

        Bspw. im HighEnd-Bereich gab es nur sehr wenige Notebooks, welche auf die dicken AMD-GPUs wie die R9 M290X oder gar R9 M295X/R9 M390X/R9 M395/R9 M395X gesetzt haben. Diese Notebooks waren dann (außer die sowieso recht langsamen APU-basierten Notebooks...) auch in den Preisbereichen zu finden, in denen es die Notebooks mit einer 970M gab, welche sowohl von der Geschwindigkeit als auch dem Stromverbrauch deutliche Vorteile geboten hat. So eine R9 M295X hat beispielsweise laut Notebookcheck eine TDP von 125W, während eine GTX970M bei 81W liegt - bei einem FireStrike Graphics-Score von mindestens 7241. Die R9 M295X im Alienware 15 hat nur 6414 Punkte erreicht - übrigens das einzige Notebook mit einer R9 M295X, welches NBC kennt. Die R9 M39x-Modelle gab es alle nur in iMacs zu kaufen... Die M395X hat da aber immerhin ca. 7900 Punkte geschafft.

        Auch im Low-End-Bereich (aus Sicht von NVidia) sieht es für AMD nicht besser aus - die schon relativ hoch eingestufte R7 M370 gibt es in Notebooks derzeit erst ab 700€ zu finden, eine gleich schnelle, aber sparsamere 940MX schon ab 530€.
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      • Von LittleBedosh Freizeitschrauber(in)
        AW: GTX 1050 für Notebooks: Vorstellung auf der CES 2017?

        Bei einer leistung der 970m und dem preis der 960m das wär mal super... Denke aber die Hersteller werden den Preis auf 970m nivau halten da die performance es ja rechtfertigt -.-
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