Async-Compute-Probleme bei Geforces, MGS5-DVD fast leer, Prognose zum Spiele-PC-Energiebedarf: Heiße Themen im Community-Wochenrückblick

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Auf der DVD von Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain befindet sich nur ein Steam-Installer.
Quelle: Twitter

Auch in dieser Woche, die sich allmählich dem Ende zuneigt, haben die Community-Mitglieder im PC-Games-Hardware-Extreme-Forum aktuelle Spiele- und Hardware-Themen besprochen - Grund genug, einige der interessantesten Diskussionen noch einmal Revue passieren zu lassen. Heute: Async-Compute-Probleme bei Geforces, Metal-Gear-Solid-5-DVD fast leer, Prognose zum Spiele-PC-Energiebedarf

Vor einigen Tagen berichtete ein Entwickler von Oxide, der gerade am Spiel Ashes of the Singularity arbeitet, von seinen Erfahrungen mit Grafikkarten im DirectX-12-Modus. Den Aussagen zufolge haben aktuelle Geforce-GPUs Probleme mit asynchronen Shadern. Der Treiber melde zwar eine Untertützung für Ansynchronous Compute, in der Praxis habe die Aktivierung leistungstechnisch aber zu einem "absoluten Desaster" geführt. Ashes of the Singularity liest daher die GPU-ID aus und deaktiviert die Funktion, falls eine Nvidia-Grafikkarte erkannt wird. Nvidia hält sich zu dem Thema bedeckt, Analysen zufolge wird Asynchronous Compute von Maxwell-Karten nicht "in Hardware", sondern auf Software-Ebene unterstützt. Der Treiber verteilt Berechnungen an die Grafikkarte und den Hauptprozessor. Ist die CPU bereits stark ausgelastet oder wird Asynchronous Compute intensiv genutzt, würde das Leistungseinbußen wie bei Ashes of the Singularity erklären. In der PCGHX-Community äußern sich manche Nutzer hämisch über das Thema, viele wünschen sich aber vor allem Aufklärung. So meint etwa Cook2211: "Dass Nvidia nicht mal Klartext redet, empfinde ich als höchst fragwürdig." DKK007 rechnet mit starken Leistungseinbußen, falls die DX12-Funktion in Zukunft verstärkt zum Einsatz kommt: "Wenn man weiß, wie PhysX auf der CPU läuft, kann das ja heiter werden." Grund zur Hoffnung besteht allerdings: Laut dem Entwickler sei Asynchronous Compute bei aktuellen Geforce-Treiber noch nicht voll implementiert. Nvidia bemühe sich derzeit darum, die Funktion im vollen Umfang zu unterstützen.

Große, millionenschwere Spiele machen sich üblicherweise nicht nur auf der Festplatte breit, sondern benötigen oft auch mehrere optische Datenträger für die Installation der Retail-Fassung. Nicht so bei Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain: Knapp 9 MByte Speicherplatz sind auf der DVD-ROM belegt. Dort abgespeichert ist nämlich lediglich der Installer, welcher das eigentliche Spiel vollständig über das Internet herunterlädt. Spielern mit schneller Internetanbindung können dies noch verschmerzen, Community-Mitglieder wie Turbo1993 frustriert eine solche Vorgehensweise allerdings: "Ich wäre als Käufer alles andere als erfreut. Immerhin kaufe ich als DSL-2000-Besitzer Retail-Spiele, um die ewig langen Downloadzeiten zu umgehen." alm0st meint im Kommentar-Thread dazu: "Die Aktion hätten sie sich auch einfach sparen können. Dann einfach bloß auf reinen Digitalvertrieb setzen und keine Mogelpackung in die Läden stellen."

Wie US-Forscher kürzlich errechnet haben, benötigen Spiele-PCs im Jahr 2020 weltweit rund 150 Terrawattstunden elektrische Energie, was etwa einer Verdoppelung gegenüber 2012 entsprechen würde. Nur 2,5 Prozent aller PCs seien auf Gaming ausgerichtet, sie würden aber 20 Prozent des Energiebedarfs aller PCs ausmachen. Der Anstieg des Energiebedarfs ließe sich den Forschern zufolge ohne Leistungseinbußen absenken, wenn verstärkt energieffiziente Komponenten zum Einsatz kämen. In der Community existiert eine gewisse Skepsis, was die Prognosen betrifft. So weisen mehrere Community-Mitglieder darauf hin, dass in den vergangenen Jahren große Fortschritte bei der Energieeffizienz erzielt wurden und der Markt nicht wesentlich wachsen dürfte. geist4711 gibt bei der Betrachtung der Leistungsaufnahme zu Bedenken, dass der PC teilweise andere Geräte ersetzt: "Seit Jahren habe ich keinen Fernseher und Hifi-Anlage mehr extra, das macht hier der PC." BreakinB konnte die Studie selbst einsehen und kritisiert die Berechnungsgrundlage: "Zu den 4,4 Stunden Gaming am Tag sollen noch 2 Stunden Surfen, 1,6 Stunden Video-Streaming und 2 Stunden Idle-Betrieb kommen. Die empirischen Belege für das "Durchschnittssystem" und die Spieldauer sind relativ abenteuerlich."

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